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Trotzdem China: Im Rollstuhl von Shanghai nach Peking Gebundene Ausgabe – 10. März 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 3 (10. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451298481
  • ISBN-13: 978-3451298486
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,2 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 482.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wie in einer bösartigen Endlosschleife taucht er immer wieder auf, jener 26. November 1994. Die Safari hatte der Sohn ein Jahr zuvor selbst mitgemacht; sie schien gefahrlos und man hatte sie dem Vater zum 70. Geburtstag geschenkt. Was ein besonderes Ereignis hatte werden sollen, kehrt nun als erbarmungsloser Albtraum wieder und wieder: Jener Moment, an dem morgens gegen 8.15 Uhr auf einer staubigen Straße zwischen Mombasa und Nairobi die Zeit stehenblieb. Der Überlandbus war unvermittelt ausgeschert und hatte den Jeep brutal von der Straße gedrängt. Mehrfacher Überschlag. Der Vater und drei weitere Personen waren auf der Stelle tot. Nach zweimonatigem Koma erwachte Marcel Bergmann, der Sohn, in der Unfallklinik in Duisburg wieder. Querschnittsgelähmt!

Darf man es so deutlich sagen? Nicht China ist hier der Hauptdarsteller. Das Riesenreich dient lediglich als exotische Kulisse für den widerborstigen Traum und die immense Trotzhaltung eines an Leib und Seele Beschädigten. Seine stärksten erzählerischen Momente hat der ZDF-Sportredakteur Bergmann ohnehin in den Rückblenden jenes schlimmen Unfalles und seiner traumatischen Spätfolgen. Die gelieferten Chinabilder hingegen gehen kaum über stereotype Sonnenuntergangsstimmungen hinaus. In Begleitung des chinesischstämmigen Malaysiers Ham, eines Mannes, dem Schillers „Glocke“ so nahe ist, wie jedes buddhistische Ritual, beginnt die Rundreise in Shanghai, das die „Kälte einer nach Rekorden gierenden Moderne“ ausstrahlt. Pflichttermin für den ZDF-Sportredakteur ist natürlich das Fußball-Endspiel der deutschen Frauen gegen Brasilien. Momente großer Melancholie und Fremdheit angesichts chinesischer Telenovelas in Hotelzimmern, die aus „Lost in Translation“ stammen könnten, werden von der einmaligen Erfahrung abgelöst, in einer Sänfte durchs Huang Shan Gebirge getragen zu werden. Politisch bleibt das „Traumland“, das sich momentan als vorolympischer Albtraum erweist, von Bergmann gnädig verschont.

Folgt man dem suggestiven Werbesound, so entsteht leicht der Eindruck, Marcel Bergmann hätte die Strecke Shanghai – Peking in einer Art heldenhafter Selbstüberwindung allein im Rollstuhl bewältigt, wobei das Erklimmen der Chinesischen Mauer als „innerer Mauerdurchbruch“ gewertet werden durfte. Geheilt und für sendetauglich befunden. Dass ein Team der ZDF-Doku 37° ständig umherwuselte, man in den besten Hotels logierte, und die Strecke in Mietwagen und Taxis absolvierte, kann man nur im Kleingedruckten finden. Wie gesagt, erfahren haben wir über China nur soviel, was jeder ordentliche Reiseführer auch liefern könnte. Wichtiger aber: Wir durften immens viel erfahren über eine tiefe Verletzung, die nur langsam verheilen will. Die erst hat das Buch lesenswert gemacht. Trotzdem – keep rollin`! –Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marcel Bergmann, geb. 1964, Diplom-Übersetzer für Französisch und Englisch, arbeitet beim Zweiten Deutschen Fernsehen, seit 1995 ZDF-Redakteur in der Hauptredaktion Sport.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sally Loren am 20. Mai 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die ZDF Reportage über Marcel Bergmanns Reise war für alle, die China kennen, eine wunderbare Schilderung der Empfindungen, die man hat, wenn man das erste Mal in das Land reist. Das Buch war dann für mich ein Muss.

Marcel Bergmann ist nach einem Autounfall vor 13 Jahren Paraplegiker. Während eines langen und schmerzhaften Krankenhausaufenthaltes plant er eine Reise nach China in Begleitung eines chinesisch sprechenden Freundes. Die beiden reisen durch das Land mit allen möglichen Verkehrsmitteln inklusive Handbike und Dreirad! China-Kenner wissen, dass China für behinderte Menschen eine echte Herausforderung darstellt. Aber Marcel und sein Freund Ham meistern alle Hindernisse mit Humor und Erfindungsreichtum.

Das Buch ist ein Reisebericht und eine Miniautobiographie zugleich. Marcel Bergmann hat eine Begabung manchmal persönliche und berührende Dinge aus seinem Vita zu erzählen, ohne dass es in Kitsch abrutscht. Was vor allem hervorsticht, ist seine Offenheit und Neugierde gegenüber andere Menschen und Länder. Zu erwarten, dass das Buch Kritisches über Chinas Regierung enthält, wäre unfair, denn es sollte ja ein Reisebericht sein - nicht mehr und nicht weniger.

Ein wunderbares Buch, das den Leser inspiriert und begeistert. Wollen wir hoffen, dass Marcel Bergmann noch viele Reisen machen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Otto am 25. Juni 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich fand die ZDF-Reportage im Mai 2008 schon sehr ansehenswert, aber das Hörbuch (ich werde mir auf jeden Fall noch die gebundene Buchausgabe wünschen!) übertrifft meine Vorstellungen und Erwartungen!

Ein wunderschönes Hörbuch - weniger Reisebericht denn mehr ein sehr sehr persönlicher Einblick in das Leben von Marcel Bergmann!

Mit ruhiger Stimme ohne Pathos erzählt von seinem Traum, in das unbekannte Land China zu reisen und das obwohl oder gerade weil er im Rollstuhl sitzt! Ich konnte nicht anders und habe nur gebannt zugehört, danke für dieses Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brigitte am 23. November 2009
Format: Audio CD
Es gibt Bücher, bei denen muss man sich zwingen sie wieder aus der Hand zu legen.

Bei "Trotzdem China" von Marcel Bergmann ist es mir so gegangen. Man kann hier "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen". Man lernt zum einen ein fernes Land ein Stück besser kennen und zum anderen liest man, wie jemand eine schwere Zeit durch- und übersteht, indem er sich ein Ziel setzt.

Jeder Mensch hat seinen Rucksack zu tragen. Der eigene wird durchs Lesen dieses Buches nicht leichter, aber für eine Weile fühlt er sich leichter an. Mir ist es so gegangen!
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