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Tronic

Black Milk Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (7. November 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Fat Beats (Groove Attack)
  • ASIN: B001EQPD7O
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.981 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Long story short
2. Bounce
3. Give the drummer sum
4. Without U
5. Hold it down
6. Losing out
7. Hell yeah
8. Overdose
9. Reppin for U
10. The matrix
11. Try
12. Tronic Summer
13. Bond 4 Life
14. Elec (Outro)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von AliaZ
Format:Audio CD
Man erinnere sich zwei Jahre zurück. Dilla ist tot, der Detroit-Sound, der von, mit und um ihn praktiziert wurde, steht ziemlich schwach da. Als inoffizieller Nachfolger von Jay Dee wird ein gewisser Black Milk gehandelt, der mit B.R. Gunna bis dato ein Underground-Dasein gefristet hat. Zeitsprung ins Jahr 2008: Detroit schwimmt wieder oben mit, Black Milk ist einer der gefragtesten Producer der mittwestöstlichen Non-Gangster-Szene. Und neben den ganzen Projekten, die Black Milk am laufen hat, kommt dann schnell mal noch sein zweites offizielles Album - Tronic.

In gewisser Weise gut, doch in letzter Zeit des öfteren kritisiert ist der Fakt, dass Black Milk sich in seiner bisherigen Schaffenszeit schon einen sehr markanten Sound zugelegt hat, der mitunter an den Drums sofort erkennbar ist. Umso erfreulicher ist es da, den Anfang dieses Albums zu hören. "Long Story Short", dem nach genialer Klaviereinleitung die typischen BM-Drums aufgestempelt werden, zeigt sich so freundlich und markiert den ersten absoluten Brenner dieses Albums, wobei der Beat so dominierend ist, dass man die Tatsache, dass Milk selbst kein überragender Rapper ist, vollkommen vergisst. Man merkt, dass hier eine Weiterentwicklung im Sound angestrebt wird - das stellen Tracks wie "Hold It Down" oder "Bounce" auch unter Beweis. Die Songs, die man auch auf "Popular Demand" hätte antreffen können - Repräsentanten des "alten" Sounds also - sind äußerst rar und treten vor allem mit "Try" in locker-relaxter Form zutage. Mehr als nur interessant ist der Titanen-Clash in "The Matrix", in dem ein eigenwilliger Beat auf eine gewohnt zusammengecuttete Hook von Premo trifft, während seitens der Raps vor allem P-Monch eine großartige Show abliefert. Aussetzer gibt es bis auf einen keine. Besagter Track featured Fat Ray und ist schlichtweg, unter anderem aufgrund einer dämlichen Hook, unerträglich. Dieser Patzer wird ausgeglichen durch eine sonst durchwegs starke Show, in der als Anspieltipps noch "Overdose" und "Reppin' For U" genannt seien.

Fazit:
Black Milk untermauert mit "Tronic" den Hype, den er seit seinem Debütalbum aufbauen konnte. Das seitens der Producer-Künste ausschlagende Ungleichgewicht wirkt an keiner Stelle unangebracht. Die neuen Elemente, die Black Milk einbaut, lassen die Scheibe nicht langweilig werden und machen auch auf zukünftige Projekte Hunger, als da wäre das noch immer ausstehende Random Axe-Album mit Sean P und Guilty Simpson. Auch wenn es für "Tronic" zum Top-Album nicht ganz reicht, so wird doch ein mehr als nur solides Album vorgelegt, das dem Hörer eine ordentliche Portion Hörspaß verspricht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Chris
Format:Audio CD
Dafür, dass der Sound wirklich neue Grenzen überschreitet und keinesfalls ' wie behauptet ' als Dilla-Gedächtnissound nichts neues bringe, vergebe ich 5 Sterne. Jeder wird einen anderen Aussetzer auf der Platte finden, schlechte Lieder gibt es jedoch definitiv auf dieser Platte nicht. Ich jedenfalls bin von der Vielfältigkeit des Albums und der eingeschlagenen Richtung uneingeschränkt begeistert. Hat mich das erste Album ebenfalls erst nach längerem Hören gefangengenommen, verhält es sich bei Tronic ähnlich. Auch Soulsamples fehlen mir hier keineswegs. Das eingängige Potential von Poular Demand ist allerdings jetzt dahin. Die Komplexität, die in dem Erstwerk zwischen den Zeilen zu spüren war ist erhöht wurden, und das hat nicht geschadet. Im Gegenteil: Drums und vor allem auch die Baselines sind nicht zu unterschätzen. Manche erwähnen die Drums, aber bei Black gehts auch um den Bass. Einfach drauf einlassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H-DUB VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Damn, Black Milk gehört zweifelsohne zu den kommenden , kreativen Heads im Rap-Game. Er mag nicht den besten Flow haben, aber sein Sound ist frisch und anders. Weniger für Hits gemacht ( "Losing Out" ist eine nette Ausnahme ! ), aber dafür sehr Elektrolastig. "Reppin for U" ist auch ne coole Nummer, sehr chillig.

Highlight ist die aggressive Nummer "The Matrix" mit Preemo, Sean Price und Pharoahe Monch. Ein eher ungewöhnlicher Preemo Beat. "Try" erinnert vom Sound her an 9th Wonder, auch sehr cool der Track mit eingebauten Samples.

Das Album bringt eine frische Brise ins abgedroschene Radio-Kommerz-Gedudel von Heute. Am Ende ein schöner Abschluss mit "Bond 4 Life" feat. Melanie Rutherford.

Fazit: 12 Tracks sind etwas wenig im Vergleich zu seinen Vorgänger Alben, dafür hat er aber wenig Aussetzer !

Beats: 4/5
Flow: 3/5
Konzept: 4/5
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