Aus der Amazon.de-Redaktion
Flynn (Jeff Bridges) ist ein Computergenie, das sich leider eines Tages mit dem Software-Piraten Ed Dillinger (David Warner) anlegt. Dillinger gelingt es mithilfe einer neuartigen Waffe, Flynns Körper zu digitalisieren und ihn in die Welt eines Computers zu verfrachten. In dieser Welt entdeckt Flynn, dass Bites und Bytes längst nicht mehr nur elektronische Impulse sind. Sie haben sich in Leben verwandelt. So wie das Masterprogramm Tron (Bruce Boxleitner), das in Flynn einen User erkennt. Ein User ist für die Wesen im Inneren des Netzwerkes ein -- Gott!
Tron ist ein Meilenstein im Genre des Computer animierten Spielfilmes, ein Abenteuer, dass Computerfans ebenso zu begeistern versteht wie solche Zuschauer, die sich ansonsten nicht für das interessieren, was sich im Inneren eines Computers verbirgt oder verbergen könnte. Berührungspunkte zum Genre des Cyberpunks sind nicht zu übersehen, obwohl dieser Begriff 1982 noch gar nicht erfunden war. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
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Bild: Disneys VR-Film filterte noch aus Realaufnahmen die Umrisse heraus und beleuchtete diese bunt. Längst Kult gewordenes Computerkino mit guten Schärfe- und Kontrastwerten, aber erheblichem Rauschen und deutlichen Farbausfransungen.
Ton: Akustisch wird ein imposanter, dynamischer und klar ortbarer 5.1-Mix gezaubert, der anhand des Alters (1982) angenehm überrascht. Damals noch in Dolby Surround (nicht einmal ProLogic) für das Kino abgemischt, wurde Tron mal sanft, mal spektakulär auf 5.1-Ton gehievt. Vor allem die stellenweise in Splitstereo ablaufenden Effekte, z.B. die Flucht vor den Deaktivierern, stehen heutigen 5.1-Abenteuern in Nichts nach. Sprachlich gibt es zwar eine recht scharfe Begrenzung um den Center herum, dafür klingen die Stimmen jedoch sehr warm und harmonisch angerauscht. --movieman.de
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Kurzbeschreibung
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Inmitten einer Welt, in der Computer und Programme allgegenwärtig sind, bestiehlt Ed Dillinger, der skrupellose Führer eines Medienimperiums, seine Programmierer, um sich ihre Software anzueignen. Als auch das Computergenie Flynn (Jeff Bridges - The Big Lebowski) von ihm bestohlen wird, beschliesst Flynn, in Dillingers Computernetzwerk einzudringen, um den Diebstahl zu beweisen. Doch Dillingers "Master Control Program" (MCP), eine emotionslose, künstliche Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt, kontrolliert den Cyberspace und verhindert jedes Eindringen in geschützte Sektoren.
Als Flynn und einige befreundete Programmierer erneut versuchen, in das System zu hacken, transferiert ihn das immer mächtiger werdende MCP in die digitale Welt des Cyberspace. Hier regieren nicht die menschlichen User, sondern allein die Programme. Flynns einzige Chance, dieser feindlichen Umgebung zu entkommen, ist das Programm TRON (Bruce Boxleitner - Babylon 5), mit dessen Hilfe er in das Herzstück des MCP vorstossen muss ...
Heutzutage bestimmen Avatare, Internet und Cyberspace unsere Welt - die Welt von TRON erscheint nicht länger als Vision einer fernen Zukunft, sondern vielmehr als eine möglicherweise unmittelbar bevorstehende Realität, in der Computer sich die Menschen