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Troja
 
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Troja [Taschenbuch]

Gisbert Haefs
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453146956
  • ISBN-13: 978-3453146952
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 820.092 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gisbert Haefs
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Aus der Amazon.de-Redaktion

In Troja war alles ganz anders. Wer bisher glaubte, der Trojanische Krieg, der mit der Zerstörung der Stadt durch listige Griechen einherging, sei wegen des Raubs der schönen Helena ausgebrochen, der irrt gewaltig. Helena war allenfalls schmückendes Beiwerk und letzter Anstoß in einem Konflikt, in dem wirtschaftliche Machtinteressen die Hauptrolle spielten. So jedenfalls erzählt Gisbert Haefs die Story, die Teil des griechischen Mythos ist. Anhand des assyrischen Händlers Awil-Ninurta und einer ganzen Riege erstklassig schillernder Figuren schildert er die Geschichte vom Fall der Stadt. Selbst wenn es so nicht gewesen sein sollte, so ist es doch auf faszinierende Art farbenprächtig geschildert und glaubhaft erfunden. Und eine anschauliche Portion Geschichte bekommt man in Troja so oder so serviert.

Als "fahrender Chansonnier und Komponist" hatte Gisbert Haefs, Bonner Autor und preisgekrönter Übersetzer der Werke etwa von Ambrose Bierce oder Jorge Luis Borges, selbst eine kleine Odyssee hinter sich, bevor er mit Romanen wie Hannibal, Alexander, Alexander in Asien oder Roma im historischen Roman seine eigentliche schriftstellerische Heimat fand. Troja ist eines dieser wundervoll lebendigen Bücher, die die Antike entstauben helfen und zu neuem Leben erwecken. Nicht nur Geschichtslehrern, sondern auch Geschichtsbegeisterten und Fans von spannender Lektüre unbedingt empfohlen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ein spannender historischer Roman, der den Mythos um den Untergang der Stadt Troja neu erzählt. Nicht der Raub der schönen Helena aus Sparta löste den unerbittlichen Krieg aus, sondern Gier nach Macht und wirtschaftliche Interessen waren die treibenden Kräfte. Haefs schildert den tragischen Untergang einer Hochkultur und entwirft ein farbenprächtiges Panorama der späten Bronzezeit.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Haefs erzählt die Geschichte des assyrischen Händlers Awil-Ninurte, der durch unglückliche Umstände zwischen die Fronten der beiden kriebführenden Partein gerät, und auf diese Weise alle Helden Homers mehr oder weniger kennenlernt. Haefs übermittelt dabei eine neue und interessante Ansicht der Abläufe des Trojanischen Krieges. Das Buch ist gespickt mit Anspielungen auf von uns als Tatsachen annerkannte Begebenheiten, und rückt diese in ein etwas anderes Licht. Vor allem für Kenner von Homers Ilias und der geschichtlichen Gegebenheiten jener zeit, hält das buch die eine oder ander interessante, und manchmal auch humorige Überaschung parat. Der Aufbau des Buches durch die Einschübe der Briefe des Korinnos und und Odysseus Erzählungen ist zu Beginn zwar etwas verwirrend, aber durchaus ansprechend. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum dieses Buch in einigen Rezesionen so schlecht weg komment. Für mich ist es jedenfalls das beste Buche, daß Haefs je geschrieben hat, und ein absolutes Muß für Freunde historischer Romane.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zugegeben, am Anfang wird mann ziemlich erschlagen mit Personen, Fakten und Daten und es ist zunächst schwierig, den roten Faden zu finden. Aber danach entschaedigt der Roman reichlich mit Spannung, Witz und Originalität. Haefs alter ego (wieder mal ein Haendler) bereist die Schauplätze von Homers Ilias und trift dabei all die bekannten "Helden". Diese sind allerdings bei Haefs gar nicht so heldenhaft, sondern eher tumbe Raufbolde. Auch wollen die Griechen in Troja keineswegs ein antikes Supermodel retten, sondern plündern und morden. Wie in "Hannibal" erzählt Haefs eine bekannte Geschichte aus der Sicht der Verlierer, wobei die Griechen in diesem Fall ähnlich "schlecht wegkommen" wie die Römer in "Hannibal".

Wem "Hannibal" gefallen hat, der wird auch "Troja" lieben.

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Haefs Roman Troja ist nach dem Erfolg des Petersen-Films in großer Auflage wieder in die Buchläden geschoben worden, da der Verlag ohne Zweifel auf ein hübsches Mitnahmegeschäft hoffte. Die Filmfans, die ein Buch zum Film suchten, dürften arg enttäuscht worden sein, hat doch Haefs sperriger und anfänglich auch schwer lesbarer Troja-Roman wenig gemein mit der bekannten Heldensaga um Männer mit Helmen und kurzen Röcken.

Haefs spannender Ansatz ist es, die bekannte Geschichte des Kampfes um Troja aus dem Blickwinkel eine Gruppe von Händlern zu erzählen, die in dem Konflikt eigentlich neutral sind und das ganze Kriegsgeschehen nur als Störung ihrer Handelsaktivitäten empfinden. Entsprechend wenig glauben sie auch an das Motiv der verletzten Ehre wegen des Raubes der Helena. Sie shen vielmehr die klaren wirtschaftlichen Interesse der kriegführenden Parteien im Vordergrund. Moralisch hochstehende Motive sind vorgeschobene Gründe für dumme Soldaten, die von ihren gierigen Fürsten als Schlachtvieh in einen Eroberungskrieg geschickt werden.
Mit dieser Sichtweise dürfte der Autor der historischen Wirklichkeit doch näher kommen als jedes Heldenepos und ist zudem angesichts ähnlicher Geschehnisse in der Jetztzeit erschreckend aktuell.

Es ist unbestritten eine Fähigkeit Haefs, historische Stoffe zum Leben zu erwecken. Seine Akteure sind die "normalen" Menschen der zeitepoche, die historische Ereignisse meisst eher als Opfer von Krieg und Gewalt miterleben. Ausdrucksstarke Sprache und historische Genauigkeit sind große Stärken aller Romane von Haefs.

Zu kritisieren ist der Aufbau des Romans. Der ständige Wechsel von Handlungsebenen unterbricht immer wieder den Erzählfluß und macht es schwierig, dem Geschehen zu folgen. Hinzu kommt dass der Autor nicht die herkömmlichen Bezeichnungen für Orte und Länder oder die bekannten Namen für die handelnden Personen verwendet. So werden denn aus Troja plötzlich Wilusa und aus Ajax wird Aias. Um das noch zu toppen verändern sich die Bezeichnungen dann je nach Person, die sie benutuzt, denn Ägypter nennen Troja halt anders als Griechen. Schön, dass Haefs so viel über die Zeit weiss und historisch korrekt ist, aber hier wäre weniger mehr gewesen.
So ist eher verwirrend für den Leser, der vor allem am Anfang des Buches dadurch leicht den Überblick verliert. deswegen 1 Stern Abzug.
Irgendwie hat der Auto dass dann sebst gemerkt, dann nach dem ersten Drittel des Buches lässt er den Unsinn sein und ab da wird das Buch auch richtig lesenswert.

Fazit : Prima historischer Roman, der einen interessanten neuen Blickwinkel auf eine vermeintlich bekannte Geschichte wirft.
Wer die ersten 100 Seiten übersteht wird durch großes und intelligentes Lesvergnügen belohnt.

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Die neuesten Kundenrezensionen
richtig langweilig
Hallo erstmal muss ich sagen, dass dieses Buch das allererste Buch ist, das ich nicht bis zum Ende gelesen habe,sondern bei der Hälfte ungefähr beiseite gelegt habe! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von bücherwurm
Zu kompliziert und mühsam !!!
Nun, als geschichtlich - und gleichzeitig mythologisch interessierter Leser lies ich mich vom Text auf dem Einband verführen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2009 von Adama
Mythos untergang einer Stadt
Gisbert Haefs ist kein unbeschriebenes Blatt im Bereich historischer Romane, aus seiner Feder sind viele leidenschaftlich geschriebene historische Bücher entstanden - so u.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2009 von Heidi Zengerling
Krieg um Macht und Gold
Der trojanische Krieg ist bereits vielfach zum Gegenstand von Literatur geworden. Die bedeutendste Verarbeitung des Stoffes liefert Christa Wolf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2009 von trojafan
toller Erzählstil
Gisbert Haefs hat wieder die Geschichte mit mehreren Erzählsträngen vorrangetrieben. Es gibt einen Einstieg bei dem der alte weise Gesetzgeber von Athen Solon als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von Historienfreak
Die Welt zur Zeit des Trojakrieges
Sobald man sich erst mal durch das anfängliche Sachbuch gearbeitet hat - ich verkneife mir zu schreiben: gequält -, wobei man unheimlich viel erfährt über die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2007 von Helmut Schmid
Thema verfehlt
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, weil zu oft dazu tendiert wird ein Produkt entweder mit fünf oder mit einem Stern zu bewerten und es allgemein zu subjektiv... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Alexander Nolte
Quälend bis zum Ende
Der Roman ist durchgänging qualvoll zu lesen- Lesevergnügen kommt lediglich sehr vereinzelt auf; zu wenig um die großen Schmerzen zu lindern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2007 von jojo
Ein "schwieriges" Buch...
...gibt es nicht! Dass uns der Autor ein bischen etwas zum Denken gibt, ist doch gut für die kleinen grauen Zellen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von Yanankaridon
Ungewöhnliche Lese-Erfahrung
Wer bereits etwas von Gisbert Haefs gelesen hat, weiß möglicherweise, was einen hier erwartet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2006 von Scott Carey
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