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Troja [Gebundene Ausgabe]

Gisbert Haefs
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1997
Kampf um Troja: ein unsterblicher Mythos

Jeder kennt ihn, den Mythos vom Untergang der berühmten Stadt, die von den Griechen zerstört wurde, weil Paris die schöne Helena entführt hatte. Gisbert Haefs erzählt die Geschichte in einer ganz anderen Version. In seinem farbenprächtigen Panorama steht Troja im Zentrum politischer Intrigen und Machtkämpfe, die schließlich zur Katastrophe führen.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 527 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: EA, (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453129067
  • ISBN-13: 978-3453129061
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 963.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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In Troja war alles ganz anders. Wer bisher glaubte, der Trojanische Krieg, der mit der Zerstörung der Stadt durch listige Griechen einherging, sei wegen des Raubs der schönen Helena ausgebrochen, der irrt gewaltig. Helena war allenfalls schmückendes Beiwerk und letzter Anstoß in einem Konflikt, in dem wirtschaftliche Machtinteressen die Hauptrolle spielten. So jedenfalls erzählt Gisbert Haefs die Story, die Teil des griechischen Mythos ist. Anhand des assyrischen Händlers Awil-Ninurta und einer ganzen Riege erstklassig schillernder Figuren schildert er die Geschichte vom Fall der Stadt. Selbst wenn es so nicht gewesen sein sollte, so ist es doch auf faszinierende Art farbenprächtig geschildert und glaubhaft erfunden. Und eine anschauliche Portion Geschichte bekommt man in Troja so oder so serviert.

Als "fahrender Chansonnier und Komponist" hatte Gisbert Haefs, Bonner Autor und preisgekrönter Übersetzer der Werke etwa von Ambrose Bierce oder Jorge Luis Borges, selbst eine kleine Odyssee hinter sich, bevor er mit Romanen wie Hannibal, Alexander, Alexander in Asien oder Roma im historischen Roman seine eigentliche schriftstellerische Heimat fand. Troja ist eines dieser wundervoll lebendigen Bücher, die die Antike entstauben helfen und zu neuem Leben erwecken. Nicht nur Geschichtslehrern, sondern auch Geschichtsbegeisterten und Fans von spannender Lektüre unbedingt empfohlen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Zu schriftstellerischem Ruhm gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke Hannibal, Alexander und die Karthago-Romane. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schwieriger Einstieg - aber es lohnt sich !! 18. Juni 2001
Format:Taschenbuch
Zugegeben, am Anfang wird mann ziemlich erschlagen mit Personen, Fakten und Daten und es ist zunächst schwierig, den roten Faden zu finden. Aber danach entschaedigt der Roman reichlich mit Spannung, Witz und Originalität. Haefs alter ego (wieder mal ein Haendler) bereist die Schauplätze von Homers Ilias und trift dabei all die bekannten "Helden". Diese sind allerdings bei Haefs gar nicht so heldenhaft, sondern eher tumbe Raufbolde. Auch wollen die Griechen in Troja keineswegs ein antikes Supermodel retten, sondern plündern und morden. Wie in "Hannibal" erzählt Haefs eine bekannte Geschichte aus der Sicht der Verlierer, wobei die Griechen in diesem Fall ähnlich "schlecht wegkommen" wie die Römer in "Hannibal".
Wem "Hannibal" gefallen hat, der wird auch "Troja" lieben.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Aufarbeitung des bekannten Stoffes 8. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Haefs erzählt die Geschichte des assyrischen Händlers Awil-Ninurte, der durch unglückliche Umstände zwischen die Fronten der beiden kriebführenden Partein gerät, und auf diese Weise alle Helden Homers mehr oder weniger kennenlernt. Haefs übermittelt dabei eine neue und interessante Ansicht der Abläufe des Trojanischen Krieges. Das Buch ist gespickt mit Anspielungen auf von uns als Tatsachen annerkannte Begebenheiten, und rückt diese in ein etwas anderes Licht. Vor allem für Kenner von Homers Ilias und der geschichtlichen Gegebenheiten jener zeit, hält das buch die eine oder ander interessante, und manchmal auch humorige Überaschung parat. Der Aufbau des Buches durch die Einschübe der Briefe des Korinnos und und Odysseus Erzählungen ist zu Beginn zwar etwas verwirrend, aber durchaus ansprechend. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum dieses Buch in einigen Rezesionen so schlecht weg komment. Für mich ist es jedenfalls das beste Buche, daß Haefs je geschrieben hat, und ein absolutes Muß für Freunde historischer Romane.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen toller Erzählstil 1. Februar 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Gisbert Haefs hat wieder die Geschichte mit mehreren Erzählsträngen vorrangetrieben. Es gibt einen Einstieg bei dem der alte weise Gesetzgeber von Athen Solon als Händler nach Ägypten reist und die "wahre Geschichte" des Kampfes um Troja erfährt. Dies geschiet mittels einer Hauptstory um den Händler Ninurta und in Form von Briefen von Korinnos und des legänderen Odysseus.

Es wird berichtet, dass die Entführung der Hellena durch Paris ein abgekartertes Spiel war, damit die Griechen einen Vorwand haben einen Beutezug gegen Troja zu starten. Weiterhin wurden Erklärungen geliefert für die Stellen in denen Homer in seiner Ilias die Götter eingreifen läßt. Die strahlenden Helden aus dem klassischen Original sind auch alles andere als strahlend, sondern eher dumpfe Totschläger (was wohl eher der Realität entsprochen hat).
Weiterhin hat Haefs das dunkle Reich Arzawa als Hort des Bösen in den Roman eingebaut um einen weiteren mystischen Spannungsbogen aufzubauen.

Fazit: Vorrausgesetzt vom Leser wird, dass er die klassische Geschichte von Tröja nach Homers Ilias kennt, ansonsten wird es schwierig. Fand an manchen stellen die Gewaltdarstellungen ein wenig zu plastisch, deshalb einen Stern abzug.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Troja für Brad-Pitt-Fans 12. Juli 2004
Von Martin TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Haefs Roman Troja ist nach dem Erfolg des Petersen-Films in großer Auflage wieder in die Buchläden geschoben worden, da der Verlag ohne Zweifel auf ein hübsches Mitnahmegeschäft hoffte. Die Filmfans, die ein Buch zum Film suchten, dürften arg enttäuscht worden sein, hat doch Haefs sperriger und anfänglich auch schwer lesbarer Troja-Roman wenig gemein mit der bekannten Heldensaga um Männer mit Helmen und kurzen Röcken.
Haefs spannender Ansatz ist es, die bekannte Geschichte des Kampfes um Troja aus dem Blickwinkel eine Gruppe von Händlern zu erzählen, die in dem Konflikt eigentlich neutral sind und das ganze Kriegsgeschehen nur als Störung ihrer Handelsaktivitäten empfinden. Entsprechend wenig glauben sie auch an das Motiv der verletzten Ehre wegen des Raubes der Helena. Sie shen vielmehr die klaren wirtschaftlichen Interesse der kriegführenden Parteien im Vordergrund. Moralisch hochstehende Motive sind vorgeschobene Gründe für dumme Soldaten, die von ihren gierigen Fürsten als Schlachtvieh in einen Eroberungskrieg geschickt werden.
Mit dieser Sichtweise dürfte der Autor der historischen Wirklichkeit doch näher kommen als jedes Heldenepos und ist zudem angesichts ähnlicher Geschehnisse in der Jetztzeit erschreckend aktuell.
Es ist unbestritten eine Fähigkeit Haefs, historische Stoffe zum Leben zu erwecken. Seine Akteure sind die "normalen" Menschen der zeitepoche, die historische Ereignisse meisst eher als Opfer von Krieg und Gewalt miterleben. Ausdrucksstarke Sprache und historische Genauigkeit sind große Stärken aller Romane von Haefs.
Zu kritisieren ist der Aufbau des Romans.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut 7. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Liebe Leute, die diesem Buch wegen des schwierigen Einstiegs nur einen Stern verliehen haben: die ertsen 36 Seiten kann man getrost überfliegen und dann anfangen, in eine von Haefs umfangreichen vergangenen und wundervollen Welten einzutauchen. Laßt Euch doch nicht so schnell entmutigen, es ist doch nur der Prolog, mensch. Das Buch ist zwar nicht ganz so gut wie Hannibal oder der erste Alexander-Band, bekommt aber trotzdem die Höchstnote, da ich den Erzählstil von Haefs einfach liebe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Lieferung okay, Roman nicht.
Geschmacksache - ein guter Ansatz für das Thema, auch gut geschrieben, aber mir gefallen die vielen genüsslichen Gewaltszenen nun mal nicht.
Vor 3 Monaten von Hannelore Rodrian veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Troja
Das Buch gefält mir nicht, Die voherigen Bücher des Autors waren weit besser. Dieses Buch von Gisber Haefs ist nicht empfehlenswert
Vor 8 Monaten von Wilhelm Bindt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Mein Leben ist zu kurz
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die einen Autor als literarisches Talent einstufen, nur weil er einfache Tatsachen kompliziert darstellt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von m.d.S.o.a.d.S. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Leider quälend...
Habe mich eigentlich auf den Perspektivenwechsel der Händler zu Trpja gefreut, wurde aber leider bitter enttäuscht. Das Buch habe ich nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Rouven Habel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen
Gisbert Haefs versucht in diesem Buch die Ilias in einem modernen Blickwinkel nachzuerzählen / zu beleuchten. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von A Voß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Tolles Buch
Ich kann den 5-Sterne-Rezensent/inn/en nur zustimmen. Es ist (bestimmt fast) alles gesagt. Habe das Teil 4 Mal gelesen und auch ebenso oft verschenkt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ready veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen richtig langweilig
Hallo erstmal muss ich sagen, dass dieses Buch das allererste Buch ist, das ich nicht bis zum Ende gelesen habe,sondern bei der Hälfte ungefähr beiseite gelegt habe! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von bücherwurm
2.0 von 5 Sternen Zu kompliziert und mühsam !!!
Nun, als geschichtlich - und gleichzeitig mythologisch interessierter Leser lies ich mich vom Text auf dem Einband verführen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2009 von Adama
5.0 von 5 Sternen Mythos untergang einer Stadt
Gisbert Haefs ist kein unbeschriebenes Blatt im Bereich historischer Romane, aus seiner Feder sind viele leidenschaftlich geschriebene historische Bücher entstanden - so u.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2009 von HEIDIZ
4.0 von 5 Sternen Krieg um Macht und Gold
Der trojanische Krieg ist bereits vielfach zum Gegenstand von Literatur geworden. Die bedeutendste Verarbeitung des Stoffes liefert Christa Wolf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2009 von trojafan
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