Wir öffnen die Schachtel und packen die einzelnen, schöngestalteten Teile des Spiels aus. Schon ein Hauch von Archäologiefieber verbreitet sich. Die Spielanleitung wird durchgearbeitet: Schön, relativ einfach zu verstehen. Das Spielprinzip ist nicht schwierig angelegt. Also fangen wir an: Aus den veschiedenen historischen Lagen der Stadtentwicklung Troias in Form von Kartonplaettchen entsteht in der Mitte des Tisches ein Berg aus Trümmern. Schon alleine das Aufbauen dieses Berges ist ein Erlebnis - und ein vollkommen neues Spiel kann beginnen. Einzelne Truemmer werden "ausgegraben", und zur weiteren Begutachtung in sein nicht einsehbares "Forschungszelt" gebracht. Sind Gebäudeteile mit dabei, eventuell zusammenhängend? Aus welcher Epoche stammen sie? Kann ich damit Punkte machen, indem ich eine Veröffentlichung von Ergebnissen wage, oder habe ich mich auf dem Grabungshügel verschaut und nur wenig aussagende Fragmente auf dem Tisch?
Einer wird am Schluss die meisten Punkte gemacht haben. Verloren? Was solls, wir koennen Troia noch viele weitere Male ausgraben!