Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kaum genutztes Potential, 4. September 2007
Tristopolis hat: unglaublich gute Ideen, wahrlich unglaublich - Unglaublich schade ist es jedoch, dass das Potential dieser Ideen nicht genutzt wird.
Ja, auch ich bin ziemlich enttäuscht. Man hätte so viel daraus machen können - diese ganze Welt ist eigentlich dermaßen abgefahren, aber wenn die Originalität nicht originell umgesetzt wird, dann macht es keinen Spaß.
Die Handlung ist dabei nicht mal das originellste. Inhaltlich ist Tristopolis mehr ein Krimi als irgendwas anderes, und ein ziemlich öder noch dazu. Die Protagonisten sind allesamt relativ platt geraten, und ihre Motive und Handlungen wirken oftmals hahnebüchen (sagt man doch so, oder?) und nicht nachvollziehbar - oder aber (und das passiert leider ebenso häufig) viel zu leicht durchschaubar, vorhersehbar...
Nach meinem ersten Eindruck, der noch sehr vielversprechend auf mich wirkte, dachte ich eigentlich, dass es bald richtig losgeht, doch ich wartete vergeblich drauf. Die ganzen Ideen wirken immer nur grob skizziert, und nur selten gelingt es Meaney so etwas wie Tiefenwirkung zu erreichen. An ganze zwei Szenen kann ich mich entsinnen, wo die Beschreibungen authentischer, glaubhafter und lebendiger werden. Da scheint Meaney einen guten Tag gehabt zu haben. Alles andere wirkt viel zu gehetzt, so als fürchte sich der Autor zu lange an einem Ort zu bleiben. Dabei ist die Geschichte eigentlich keine, die auf Geschwindigkeit aufbauen müsste.
In den Werbetexten hieß es, dass es noch nie etwas vergleichbares gegeben hätte, Meaney habe das Genre neu definiert: NEIN, hat er nicht. Er hat lediglich einen langweiligen Krimi in eine originelle Welt übertragen und dies äußerst schlampig und lückenhaft noch dazu.
Davon einmal abgesehen: die 500 Seiten schrecken nicht ab. Großer Druck, schneller Stil, großzügige Absätze - das hat man an zwei / drei Nachtmittagen durch. Dass es als Trilogie angelegt ist, fällt kaum auf. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, und das Ende ist sogar etwas tragisch - aber eben nicht überzeugend.
Wieder mal ist es also geschehen, dass ich mich von der reißerischen Aufmachung eines Buches habe in die Irre führen lassen. Wobei gerade die Aufmachung bemerkenswert ist. Das Cover schaut man sich tatsächlich gerne an, und ist mein Favorit für zukünftige Artwork-Preise. Das wars dann leider auch schon.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Brilliantes Setting & Charaktere, schwache Handlung, 11. Oktober 2007
Wenn man sich nach den ersten Seiten mal an dieses "neue" Universum gewöhnt hat, dann hebt sich diese Buch doch wohltuend von Trivialliteratur a la John Sinclair ab. Irgendwann fand ich dann das Setting sogar brillant und die handelnden Personen gut gezeichnet.
Was ich mich jedoch am Ende der Geschichte gefragt habe:
"Habe ich Teile der Geschichte überlesen?"
Rasant nähert man sich den letzten Seiten, ohne dass sich Kernfragen des Handlungsstranges wohlgefällig auflösen. So reime ich mir halt irgendwie zusammen, was jetzt eigentlich die Beweggründe der "Bösen" waren. So richtig nachvollziehbar habe ich das Ende aber doch nicht verstanden.
Ergo:
Brilliante Ideen hinsichtlich Technologie und Entwicklung einer Gesellschaft, gute Charaktere, aber eine Geschichte, die mich irgendwo mal verloren hat. Dennoch vier Sterne, da ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich entscheidende Textpassagen überlesen habe. Es gilt daher die Unschuldsvermutung....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weder gut noch schlecht.....hat aber was......, 15. September 2007
Erst einmal vorweg, neu und originell ist es nur zum Teil, so richtig neu erfunden wird dieses Genre vom Autor leider nicht.
Da hat Jeffrey Thomas mit seinen Geschichten Punktown und MonstroCity weit aus mehr für die fantastische Science-Fiction getan.
Wer wirklich originellen neuartigen Mix aus gotischen, gruseligen, fantastischen mit Zukunftsmären gemischten okkulten Horror-Science-Fiction haben will, der sollte lieber zu den eben genannten zuerst greifen.
Hat man denn diese beiden, meiner Meinung nach wirklich revolutionären Bücher gelesen, kann man denn, um sich die Zeit zu vertreiben auf dieses kurzweilige leicht unterhaltsame Geschichtslein zurückgreifen.
Die Geschichte ist nicht wirklich gut, hat aber ab und zu ihre richtigen spannenden unterhaltsamen Momente die leider aber nicht von langer Dauer sind.
Die hier beschriebene Welt ist wirklich faszinierend, zu schade dass der Autor Probleme damit hat eine Spannung zu erzeugen, bis auf wenige Ausnahmen mal abgesehen.
Die Neogotische düstere, okkulte, unheimische Atmosphäre hinterlässt aber doch einen bleibenden Eindruck auf den Leser.
Schade eigentlich, gute Ansätze, hätte mehr draus werden können
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