Erst nachdem ich meinen Reiskocher bestellt hatte, las ich die Rezensionen und die Hinweise auf Spritzen und "Sauerei" und auch die immer wiederkehrenden Fragen wegen des Verhältnisses Reis/Wasser.
Ja, mein Tristar kam an, und beim ersten Ausprobieren bestätigte sich das Sprudeln und Spritzen. Ich legte, schon vorgewarnt, kurzerhand ein Geschirrtuch über den Deckel und werde das auch in Zukunft tun, denn nun spritzt nichts mehr.
Das Mischverhältnis (scheint auch eine große Frage zu sein) ist für den, der es wissen will, sehr viel einfacher als man gemeinhin annimmt. Ich befolge die uralte asiatische Regel die da heißt:
Die gewünschte Menge Reis in den Behälter geben, gründlich waschen (bis das Wasser klar bleibt), und nun mit Wasser aufgießen. Die richtige Wassermenge braucht nicht abgemessen zu werden. Einfach mit dem Finger kurz umrühren, damit die Reisoberfläche einigermaßen gleichmäßig hoch ist, und dann mit der Fingerspitze messen: Wenn Sie den Zeigefinger ins Wasser tauchen, bis Sie den Reis berühren, dann sollte das Wasser das erste Fingerglied bedecken, also bis zur ersten Falte reichen. Das ist die perfekte Wassermenge. Wundersamer Weise ist es egal, wieviel Reis im Topf ist, oder wie groß der Topf und der Koch oder Köchin ist, es stimmt immer! Der Reis wird perfekt und brennt nicht an.
Hört sich kompliziert an - aber einmal ausprobiert, ist es super einfach. Insofern bin ich mit diesem Kocher trotz eines kleinen Fehlers bestens bedient und zufrieden.