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Kundenrezensionen

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am 25. August 2013
Über die Aufnahme selbst muss ich glaube ich nicht mehr viel schreiben. Sie wird von vielen Wagnerianern zu Recht als eine der Referenzeinspielungen der Oper gehandelt, dank eines überragenden Ludwig Suthaus und Furtwänglers einmaliger großsymphonischer Gesamtanlage.

Vorsicht ist jedoch bei der Wahl der CD-Ausgabe geboten.

Furtwänglers "Tristan" ist auch deshalb so berühmt geworden, weil er eine, trotz mono, hervorragende Klangqualität aufweist, die fast an spätere Stereoproduktionen heranreicht. Nur leider bemerkt man davon bei der rezensierten Ausgabe des Labels "Brilliant" nicht mehr viel: Da die Aufnahme aus den 50er Jahren stammt ist der Urheberrechtsschutz bereits abgelaufen. Die originalen Bänder hat jedoch nur die EMI zur Verfügung während Label wie "Brilliant" von der Schallplatte ausgehen müssen. Dadurch entsteht ein Qualitätsverlust. Zusätzlich scheint "Brilliant" beim Remastering geschlampt zu haben - ich weiß es nicht - das Ergebnis ist zumindest katastrophal schlecht. Wer die Aufnahme im Original gehört hat wird sie aufgrund des blechernen, verwaschenen und unnatürlich übersteuerten Klangbilds kaum mehr wiedererkennen.

Ich lege deshalb allen potentiellen Kaufinteressenten ans Herz: Investieren Sie ein paar Euro mehr für das originale Remastering der EMI. Mit dieser CD wird man trotz des günstigen Preises nicht glücklich werden, da die Größe dieser Aufnahme aufgrund der miserablen Klangqualität nur erahnt werden kann.
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am 13. Dezember 2011
Diese Aufnahme ist fast schon ein Muss für jeden Tristan- und Wagnerfreund. Kirsten Flagstad und Ludwig Suthaus singen die Titelpartien derart unangestrengt, dass man nicht ständig Sorge haben muss, sie könnten einbrechen (im Gegensatz zu so mancher heutiger Sängerbesetzung). Dazu das vorbildliche Dirigat von Wilhelm Furtwängler, das auch kleinste Schasttierungen fein ausleuchtet. Auch wenn die Aufnahme natürlich etwas älter ist, halten sich die technischen Mängel in engen und gut ertzräglichen Grenzen. Unbedingt empfehlenswert!
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am 11. Oktober 2014
Mit dieser Studioaufnahme hat sich Furtwängler schon allein unsterblich gemacht. Es gibt nichts Großartigeres als seine Wagneraufführungen, und man sieht ein, daß Wagner einer der größten schöpferischen Künstler war - in jedem neuen Werk findet er einen anderen aber unverwechselbaren Ton. Nach dem Tristan komponierte er die "Meistersinger von Nürnberg", in denen nur eine "resignierte" verbale Erinnerung an "Herrn Markes Glück" vorkommt, auf das Hans Sachs lieber verzichtet.
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am 2. August 2012
Nach der ersten Enttäuschung (siehe unten), kam der Genuß: 3 Sterne sind noch nicht das Ende der Fahnenstange...

Für diesen Tristan ist wohl eine komplette Feineinstellung der Stereo-Anlage notwendig. Vermutlich ist Furtwänglers Stabführung und Flagstads Sopran (der problemlos jede Höhenluft meistert)so außerhalb jeder gewöhnlichen Frequenzbreite und Tiefe, dass bei Standardeinstellungen jede Nuance der Stimme, des Orchesters (Blech wie Holz) nicht nur verlorengeht sondern zu einer "Geräuschinszenierung" verkümmern kann.

Nun, nach genauersten Abstimmung der Anlage wird die Freude an dieser CD immer größer:
Kirsten Flagstad hat eine Leichtigkeit in der Stimme; unbeschwert, gefühlsbetont - schreiend laut im Zorn - alles meistert sie Sopranistin sauber, klar und mit einem Glanzüberzug, der Wagner erst zum Genuß werden läßt.
Furtwängler unterstreicht mit seinem Orchester zart, zurückhaltend und treibt voran, wo es notwendig ist.

DER ERSTE SCHOCK:

Entweder es liegt an der Aufnahmequalität oder an meinem CD - Player.
Unter Umständen auch an der Tatsache, dass ich mich mit Kopfhörer der Oper genähert habe.

Die 60 Jahre, die diese Aufnahme auf den Buckel hat, sind nicht nur jede Sekunde zu hören; - das würde nicht stören. Die Patina, die diese Besetzung angesetzt hat, ist ja - zumindest von der Papierform her - Goldes wert.

Aber leider ist es nicht nur das Patina. Über meinen CD - Player sind zumindest die Arien der Kirsten Flagstadt nicht zu verstehen. - Ihre sicherlich bewunderswerte, oft unerreichte Flexibilität der Stimme, ihre Interpretation bei heroisch zu interpretierenden Passagen und den zarten, lyrischen und "zärtlichen" Momenten ist sicherlich eine Klasse für sich. Die kräftige, volle, geschmeidige und auch in den Höhen glanzvolle Stimme, wird auf meinem Player zum "Geschrei". Der Text ist auch durch ein Mitlesen des Librettos nicht zu verstehen.So leid mit das tut! Da muss man mehr erwarten dürfen. Eine ausgeglichenere Stimmwiedergabe erlebe ich bei Fischer-Dieskau und Ludwig Suthaus. Zumindest der Text ist gutural und gut verständlich.

Ein Wort zu Wilhelm Furtwängler. Schattierungen der sicherlich meisterhaften Spielleitung des Orchesters ist nicht zu hören. Keine Nuancen... leider oft tumbe undifferenzierte Töne. Wagnerstimmung kommt nur durch die Bariton/-Tenorstimmen auf. Der Hörgenuß ist also nicht nur eingeschränkt sondern sehr stark beeinträchtigt. Das Orchester erscheint dumpf und sprachlos und wirkt in manchen Scenen sogar sperrig und gegen die Singstimmen gerichtet.

Heute Abend - der Rest des 1. Aktes: Hoffentlich nicht wieder so eine Quälerei!
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am 19. Oktober 2011
Mit dieser Aufnahme sind alle Tristan-Fans auf der sicheren Seite. Eine sehr gediegene Leistung und absolut empfehlenswert.
Im Vergleich zu anderen mir bekannten Aufnahmen die Beste.
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am 19. August 2013
Diese historische Aufnahme ist von hoher Qualität und hohem künstlerischem Wert. Daß damals die Aufnahmetechnik noch nicht den heutigen Stand hat, tritt in den Hintergrund.
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