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Tristan und Isolde (Gesamtaufnahme) [Box-Set]

Helga Dernesch Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Orchester: Berliner Philharmoniker
  • Komponist: Richard Wagner
  • Audio CD (12. September 1994)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 4
  • Format: Box-Set
  • Label: EMI Classics (EMI Austria)
  • ASIN: B000002SDZ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 183.617 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tristan und Isolde (Gesamtaufnahme) - Vickers,Dernesch,Karajan,Bp,Richard Wagner

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Was für ein „Tristan"! Selten hat man eine so runde Aufnahme gehört, wie die Karajansche Studioaufnahme von 1971/1972. Da stimmt schlicht alles: Besetzung, Orchester und Dirigat - sämtliche Beteiligten präsentieren sich hier auf dem Zenit ihrer Möglichkeiten. So begeistert Jon Vickers' Tristan-Darstellung besonders im dritten Akt, in der er eine wahrhaft darstellerische Tour-de-force durchsingt. Da stört es sogar nicht so sehr, dass Vickers' Vokalfärbung stets etwas nasal und etwas zu breit ist (z.B. immer wieder bei Isoldää). Vielmehr gelingt es ihm, die manisch-depressiven Ausbrüche des fiebernden Tristan so intensiv, so lebendig darzustellen, dass es den Hörer in eine kaum zu ertragende, knapp 50-minütige Hochspannung versetzt. Auch Helga Derneschs Leistung ist beachtlich, sowohl in den Dialogen mit Brangäne, als auch in der Liebesmusik des zweiten Aktes. Auch sie steigert sich die gesamte Aufnahme hindurch, sodass ihr „Liebestod" zu den entrücktesten Darstellungen überhaupt gerechnet werden darf. Aber auch die Besetzung der Nebenfiguren ist von beachtlicher Qualität. So ist Christa Ludwigs Brangäne wohl kaum zu überbieten, Walter Berry gibt besonders im dritten Akt einen eindringlichen, mitfühlenden und charaktervollen Kurwenal und Karl Ridderbuschs König Marke verdeutlicht vorbildlich die Verwirrung und Fassungslosigkeit eines Mannes, der erfährt, dass ihn die zwei von ihm meistgeliebten Personen ihn hintergangen haben. Lediglich Bernd Weikls Melot bleibt blass. Doch trotz der sängerischen Höchstleistungen sind es die Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan, die diese Aufnahme zu einem echten Erlebnis machen. Lesen Sie weiter... ›
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur einer von dreien 27. Januar 2010
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
aber wohl die 'homogenste' Produktion. Vergleichen wir Furtwängler mit Philharmonia London und Suthaus/Flagstad sowie Böhm aus Bayreuth mit Nilsson/Windgassen mit dieser Aufnahme, so beeindrucken zunächst die Berliner Philharmoniker unter Karajan durch, ja wie soll man es beschreiben ? Vielleicht 'gezügelte Glut'. Die Tempi erinnern an Knappertsbusch wobei der Klang weit transparenter und differenzierter daherkommt. Im zweiten Akt dann die pure Extase (Dernesch-Ludwig in einer beeindruckenden 'Tour de force'), kurzes Abklingen der Spannung zu Beginn des dritten Aktes um mit den Fieberphantasien (Vickers überzeugendste Momente)erneut aufzubrausen und dann in überirdischen Sphärenklängen mit dem Liebestod zu verklingen. Die Besetzung ist, wie gesagt, aus einem Guß. H. Dernesch, für mich ein lyrischer Mezzo, brilliert hier noch mit Höhe und Temperament, J. Vickers intelligent und zurückhaltend wie Windgassen aber im Gegensatz zu ihm durchaus mit großem Stimmvolumen in den dramatischen Ausbrüchen. Ch. Ludwig und W. Berry wohl die beste Brangäne und Kurwenal und auch Ridderbusch stimmlich perfekt und im Ausdruck verletzte Größe und nicht beleidigtes Gejammer. Ich kann wirklich nicht sagen, welcher der drei Aufnahmen der Vorzug zu geben ist, ich höre sie alle immer wieder mit dem gleichen Genuß. (Schade nur, daß Ch. Ludwigs Ausflug ins hochdramatische Fach vor diesen Salzburg-Produktionen endete.)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr einheitlich, aber sehr langsam 2. Januar 2005
Von vully TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Eigentlich kann diese Aufnahme die einheitlichste Besetzung von allen vorweisen. Trotzdem finde ich sie weniger ergreifend als die Furtwängler-Aufnahme und weniger mitreißend als die Böhm-Einspielung.

Das liegt nicht an Jon Vickers: Er vereint die Kraft von Lauritz Melchior mit der Sensibilität von Ludwig Suthaus, ist ein intelligenter, mitreißender Tristan. Zu keiner anderen Rolle passte seine sehr voluminöse, aber in der Höhe nicht glänzende, sondern eher rauhe, fast brüchige Stimme so perfekt wie zu dieser. Etwas störend wirkt nur seine sehr offene und breite Aussprache der Vokale, insbesondere das "i" und "e" (Iiisoldäää). Deshalb bleibt Suthaus zwar mein persönlicher Lieblings-Tristan, trotzdem ist Vickers einer der wenigen ganz großen Darsteller dieser so extrem schwierigen Rolle.

Helga Dernesch ist eine jugendlich lyrische Isolde. Auffällig ist v. a. die stimmliche Ähnlichkeit mit der Brangäne Christa Ludwig. Beide Sängerinnen haben dunkel timbrierte, runde und weiche Stimmen, wobei Dernesch etwas rauher, härter klingt, was sicher gut zu dem erfahreneren Charakter der Isolde passt. Trotzdem habe ich mich ab und zu bei dem Wunsch ertappt, die Sängerinnen wären umgekehrt besetzt worden, auch weil Dernesch neben dem unglaublich ausdrucksvollen Vickers teilweise etwas kühl wirkt. Außerdem ist sie ihm vom Stimmvolumen her nicht wirklich gewachsen.

Die jugendlich warmherzige Brangäne von Christa Ludwig stellt für mich dagegen das Ideal dar. Obwohl die Isolde immer ihre Traumrolle war, war sie als Brangäne zwei Jahrzehnte lang unverzichtbar.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhafter Ausdruck des Leidens 30. Juli 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Jon Vickers verkörpert einen Tristan, der in Ausdruck und Leidensintensität unerreichte Tiefen offenbart. Hier wird das Hören zur vom Komponisten in mehreren Briefen angekündigten Höllenqual. Einer der bewegendsten Beiträge der Wagner-Diskographie.
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