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Tristan da Cunha Oder die Hälfte der Erde: Roman Taschenbuch – 15. Juli 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (15. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596164648
  • ISBN-13: 978-3596164646
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,5 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 571.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tristan da Cunha ist eine Insel und eine recht kleine dazu. Sie liegt im Südatlantik, wurde vor knapp 500 Jahren entdeckt und nur einmal im Jahr wird sie von einem Postschiff angefahren. 300 Tage im Jahr ist dort das Wetter einfach schlecht. Trotzdem hat es der österreichische Autor Raoul Schrott geschafft, einen voluminösen und noch dazu spannenden Roman von über 700 Seiten über diesen verlorenen Flecken zu schreiben. Tristan da Cunha ist nämlich für Schrott nicht nur eine Insel, weit ab von allem anderen, sondern auch ein Ort der Sehnsucht, ein Fluchtpunkt vor dem Rest der Welt. Sein Hang zu abgelegenen Orten zeigte sich schon in seinem ersten Roman Finis Terrae oder in seiner Erzählung Die Wüste Lop Nor.

Die Bewohner der Insel sind eigentlich Engländer, doch durch ihre Abgeschlossenheit mussten sie ein ganz eigenes soziales Beziehungssystem entwickeln, lebten und leben gewissermaßen einen utopischen Gesellschaftsentwurf mit allen Brüchen und Widersprüchen in der Praxis. Für einen Schriftsteller wie Schrott ist so etwas natürlich ein ideales Versuchslaboratorium, um nicht nur die Geschichte der Insel und deren Bewohner, sondern eigentlich die Geschichte der Menschen, ihrer Träume und Sehnsüchte der letzten 500 Jahre zu erzählen.

Den Rahmen bildet die Geschichte von Noomi Morholt, einer Polarforscherin, die in ihrer einsamen Station im Eis eine Kiste öffnet, die verschiedene Dokumente und Bücher über Tristan da Cunha enthält. Darin finden sich die Aufzeichnungen des Funkers und Kartografen Christian Reval, die Forschungsberichte des Briefmarkenhändlers Mark Thomson und schließlich Briefe, die der anglikanische Priester Edwin Heron Dodgson, der auf Tristan da Cunha lebte, an seinen Bruder Lewis Carroll geschrieben hat. Schrott verflechtet und verknüpft nun überaus kunstvoll und geschickt diese vier gegensätzlichen Lebensläufe und schafft es dadurch die nötige Plastizität für sein ausuferndes Panorama zu erreichen.

Viel hat Raoul Schrott in seinen Roman gepackt und man versteht, dass die Recherche zu seinem Buch lange gedauert hat und sehr intensiv war. Man erfährt etwas über Nautik, das Nordlicht, Kirchengeschichte, die viktorianische Zeit, Postwesen, Funk, Philatelie, Vulkanologie, Botanik, Geophysik oder die Geschichte der Antarktis, um nur einige der Themen zu erwähnen. Ein Roman für den man sich Zeit nehmen muss, aber das gerne tut. --Tobias Hierl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Der Roman "Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde" ist Weltliteratur. (...) Den Leser entlässt er mit der Gewissheit, dass heute auch in deutscher Sprache faszinierendes Erzählen möglich ist in einem großartigen Roman."
Franz Hass, Neue Zürcher Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Ferge VINE-PRODUKTTESTER am 2. März 2007
Format: Taschenbuch
Ich bin hin- und hergerissen.
Tatsächlich befinde ich mich irgendwo in der Mitte zwischen Bewunderung für ein Buch, dass in aller epischen Breite völlig verschiedene Geschichten erzählt, deren Gemeinsamkeit zunächst nur die Insel Tristan da Cunha ist, und völligem Unverständnis den positiven und begeisterten Kritiken gegenüber.

Aber der Reihe nach:
In insgesamt 4 Handlungssträngen, deren erster eine Art Rahmenhandlung darstellt (Noomi Moorholt eine Wissenschaftlerin in der Antarktis findet eine Kiste mit Büchern und Aufzeichnungen, deren drei den Rest des Buches darstellen), erzählt der Autor in epischer Breite zum Einen die Geschichte der Insel selbst, zum Anderen schildert er die Lebensgeschichten von Menschen, deren Leben eng mit der Insel verknüpft ist.
Allen Geschichten gemein ist die Suche nach Liebe, die vor dem Bild der fernen und einsamen Insel als eine tiefe Sehnsucht geschildert wird. Da ist zum Einen Christian Reval, ein Landvermesser, den mit Tristan eine alte, tiefempfundene Liebe verbindet, die ihm zum Verhängnis wir, wir begegnen Edwin Heron Dodgson, der sich als Priester auf der Insel in eine tragische Liebschaft verstrickt sowie letztendlich Mark Thompson, der anhand seiner Briefmarkensammlung, die Geschichte der Insel wie auch seiner gescheiterten Liebesbeziehung schildert. Eingerahmt werden diese Geschichten durch Noomis Aufenthalt in der Antarktis, die ihrerseits Mailkontakt zu dem Brasilianer Rui aufnimmt, der gerade ein Buch über Tristan schreibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Schreck am 7. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, und in der Zwischenzeit sind mir einige andere gute bis hervorragende Bücher untergekommen, aber immer wieder komme ich auf "Tristan da Cunha" von Raoul Schrott zurück, nicht zuletzt durch meine aktuelle Lektüre von Schrotts neuem Roman "Das schweigende Kind" und seiner Gilgamesh-Neudichtung.

Es ist kein einfaches Buch, und man braucht schon ein wenig einen langen Atem, aber "langweilig" und "zum in die Ecke werfen", wie es einige Rezensenten hier nennen, ist es nun wirklich nicht. Im Gegenteil: Ich habe selten ein Buch erlebt, das mich sowohl in Inhalt als auch in Form so fasziniert und begeistert hat.

Über den Inhalt brauche ich keine Worte zu verlierendas haben meine Vorredner hier schon getan. Es genügt zu sagen, dass die Insel-Thematik, vor allem die einer solch eigenartigen Insel wie Tristan da Cunha, an sich schon faszinierend genug ist. Schrott aber zeichnet anhand der Geografie dieser Insel die Seelen-Geografie seiner Protagonisten nach, die zu verschiedenen Zeiten irgendwie mit dieser Insel verbunden sind, und erzählt damit poetische Psychogramme der Einsamkeit, der Sehnsucht. Besonders positiv fällt dabei auf, dass Schrott für jeden seiner Protagonisten, denen sich die einzelnen Teile des Buches jeweils widmen, einen eigenen Tonfall verwendet (irgendwo in einer Rezension las ich die treffende Bezeichnung "Stimmenimitator") und dabei doch immer er selbst bleibt.

Ja, das Buch ist eine Herausforderung, vielleicht auf den ersten Blick so schroff und abweisend wie die titelgebende Insel selbst.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 8. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ein ganz besonderes Buch mit ungewöhnlichem Aufbau: Mehrere Erzählebenen, die chronologisch in unterschiedliche Richtungen verlaufen. Örtlich und zeitlich treffen sie nie genau aufeinander, aber immer berühren sie sich. Hört sich kompliziert an? Vielleicht, aber man kann einfach so drauflos lesen. Die verschiedenen Erzählebenen erzeugen einen intensiven Spannungsbogen, zunehmende Neugier und das Bedürfnis die Zusammenhänge zu verstehen und zu ordnen.
Tristan da Cunha - eine Insel weit draußen mitten im Südatlantik, "der Nabel der Welt" (?). Auf dieser Insel laufen alle Erzählungen zusammen. Eine Insel mit einzigartiger Natur, Zufluchtsstätte und gleichzeitig ein trostloser Ort, den man fliehen möchte - vor allem aber isoliert von der übrigen Welt; kaum eine Stelle dieser Erde ist so abgelegen und auch heute noch so schwer erreichbar.
Wie eine Metapher erhebt sich dieser gleichmäßige Kegel, wolkenverhangen, aus den Fluten des unendlichen Ozeans. So handelt auch dieses Buch von Isolation und Alleinsein. Isolation einer (archaisch) kleinen Gruppe von Menschen auf beschränktem Raum, aufeinander angewiesen und fast autark. Und ganz persönliches Alleinsein, auf der Suche nach Erlösung und voller Sehnsucht und Begierde nach Marah. Eine Marah erscheint ganz merkwürdig in jeder Erzählebene, immer eine andere, und doch ähneln sich die Konstellationen.
Kann die Sehnsucht nach ihr die Isolierung aufbrechen oder bleibt die Liebe zu ihr unerfüllt, tragisch und selbstzerstörerisch? Die Antwort muss man schon selber erlesen; dann erfährt man auch ihre eigene Betroffenheit, denn die Rahmenhandlung wird von Noomi (=Marah) selbst erzählt.
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