Widerrechtliche heterosexuelle Aktivität auf einer Homo-Weltraum-Party, die zum Gefängnisaufenthalt führt? Klingt nach: Tripping The Rift! Wer es noch nicht kennt: Tripping The Rift ist eine neue, knallbunte Kultserie aus Amerika, die bei uns zwar auch schon läuft, aber die noch kaum jemand kennt (Für mich steht fest: Das liegt nur daran, weil sie leider nur bei einem kleinen Sender gelandet ist, wenn das mehr Leute sehen würden, dann wäre es schon längst Allgemeingut). Inhaltlich ist die neue Serie so eine Art Mischung aus South Park, Simpsons und Futurama mit ganz viel bösen Witzen und Gaga-Humor für Erwachsene. Die Serie ist dabei in einem eher knuddeligen, sehr bunten und irren Stil animiert, der eigentlich eher an Pixar-Filme als an TV-Serien erinnert.
In der zweiten Staffel, die es jetzt auch auf DVD gibt, werden die Geschichten dabei noch etwas schräger als in den ersten Folgen und die Crew wird geschrumpft, Hirnwellen-Räuber sind im Altersheim unterwegs und Geisterschiffe tuckern durchs Weltall, immer mit Anspielungen auf bekannte Filme und Serien aus der Popkultur, die jeder kennt. Hauptdreh und Angelpunkt von Tripping The Rift sind dabei aber wie immer die schrägen Gestalten, die das Raumschiff Jupiter 42 bevölkern: der sexbessene Kapitän Chode, immer auf der Suche nach der nächsten Frau und möglichst viel Geld, seine androidische Gespielin Six of Nine, der trottelige Ingenieur, die unfassbar hässliche Steuerfrau T'Nuk und natürlich der schwule Roboter Gus machen die Serie wirklich liebenswert. Aus meiner Sicht echt super!