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Kostbares Flötenmusik-Juwel, 8. März 2006
HANS-PETER SCHMITZ (1916-1995), der Flöten-Virtuose dieser CD, hat nie den Bekanntheitsgrad berühmter Flötisten, wie JEAN-PIERRE RAMPAL, AURÈLE NICOLET oder JAMES GALWAY, erreicht, obwohl er Soloflötist der Berliner Philharmoniker war (1943-1950) sowie als Hochschullehrer für Flöte in Detmold (1953-1972), Berlin (1971-1983) und Freiburg wirkte und namhafte Flötisten (darunter KARLHEINZ ZÖLLER) ausbildete. Darüber hinaus kennt wohl jeder ernsthafte deutschsprachige Flöten-Spieler die ganz ausgezeichnete Flöten-Schule von HANS-PETER SCHMITZ, aber auch "Die Kunst der Verzierung im 18. Jahrhundert" - ein wichtiges Werk über die barocke Aufführungspraxis - stammt aus seiner Feder, zudem wurden viele Kammermusikwerke für Flöte von ihm bearbeitet und herausgegeben. Von 1955-1961 bildete HANS-PETER SCHMITZ zusammen mit den herausragenden Musikern, WERNER HAUPT (Viola da Gamba) und HANS PISCHNER (Cembalo), ein Trio, das zu den Juwelen barocker Kammermusik-Trios gezählt werden muss, leider aber seinerzeit nur wenige Schallplatteneinspielungen bei "ETERNA" gemacht hat, so dass uns heute kaum Klang-Beispiele des einzigartigen gemeinsamen Musizierens dieser begnadeten Musiker erhalten geblieben sind. Für die hier vorgestellte CD wurden damals eingespielte Aufnahmen von Flötenmusik dreier Komponisten (G. P. TELEMANN, G. F. HÄNDEL, J. S. BACH) in hervorragender Qualität digitalisiert - das Klangergebnis der ETERNA-Schallplatten-Version wird bei weitem übertroffen. Was diese CD aber zu einem absoluten Hörgenuss macht, ist das lebendige Musizieren dieser drei Virtuosen ihres Instruments, wobei die Verzierkunst des Flötisten besonders hervorzuheben ist. Noch nie hat der (selbst aktiv Flöte spielende) Rezensent barocke Flötenmusik in einer derartig phantastischen Interpretation zu Gehör bekommen! Was HANS-PETER SCHMITZ seiner Flöte neben zahllosen "Manieren" (Vorschlägen, Schleifern, Trillern, Pralltrillern, Doppelschlägen u. a.) für sog. "willkürliche Veränderungen" entlockt, indem er Teile von Satzwiederholungen frei improvisierend ausziert (wie es in der Barockzeit üblich war), ist einfach phänomenal. Keine Flötistin, kein Flötist vor und nach SCHMITZ hat z. B. die Sonate h-moll für Flöte und Continuo von HÄNDEL jemals so göttlich zum Klingen gebracht, wie HANS-PETER SCHMITZ und seine beiden Akkompagnisten, WERNER HAUPT und HANS PISCHNER. Zum himmlischen Klangerlebnis wird ihr gemeinsames Musizieren aber nicht nur durch die Kunst der Verzierung, sondern auch durch die Fülle und Klangschönheit des in der Tiefe satten, "männlichen", in der Höhe zarten, "süßen" SCHMITZschen Flötentons, die brillante Technik aller Musiker und die reichen Farben des Continuos. Wer diese CD kauft, erhält für einen erstaunlich niedrigen Preis ein kostbares Juwel barocker Flötenmusik - zum Klingen gebracht von einem wunderbaren Barocktrio mit dem wohl besten Flötisten aller Zeiten.
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5.0 von 5 Sternen
Kostbares Flötenmusik-Juwel, 15. April 2007
Dr. HANS-PETER SCHMITZ (1916-1995), der Flöten-Virtuose dieser CD, hat nie den Bekanntheitsgrad berühmter Flötisten, wie JEAN-PIERRE RAMPAL, AURÈLE NICOLET oder JAMES GALWAY, erreicht, obwohl er Soloflötist der Berliner Philharmoniker war (1943-1950) sowie als Hochschullehrer für Flöte in Detmold (1953-1972), Berlin (1971-1983) und Freiburg wirkte und namhafte Flötisten (darunter KARLHEINZ ZÖLLER und GUNTHER POHL) ausbildete. Darüber hinaus kennt wohl jeder ernsthafte deutschsprachige Flöten-Spieler die ganz ausgezeichnete "Flötenlehre" von HANS-PETER SCHMITZ, aber auch "Die Kunst der Verzierung im 18. Jahrhundert" - ein wichtiges Werk über die barocke Aufführungspraxis - stammt aus seiner Feder, zudem wurden viele Kammermusikwerke für Flöte von ihm bearbeitet und herausgegeben.
Von 1955-1961 bildete HANS-PETER SCHMITZ zusammen mit den herausragenden Musikern WERNER HAUPT (Viola da Gamba) und HANS PISCHNER (Cembalo) das "Berliner Trio", das zu den Juwelen barocker Kammermusik-Trios gezählt werden muss, leider aber seinerzeit nur wenige Schallplatteneinspielungen bei "ETERNA" gemacht hat, so dass uns heute kaum Klang-Beispiele des einzigartigen gemeinsamen Musizierens dieser begnadeten Musiker erhalten geblieben sind.
Für die hier vorgestellte CD wurden damals eingespielte Aufnahmen von Flötenmusik dreier Komponisten (G. P. TELEMANN, G. F. HÄNDEL, J. S. BACH) in hervorragender Qualität digitalisiert - das Klangergebnis der ETERNA-Schallplatten-Version wird bei weitem übertroffen. Was diese CD aber zu einem absoluten Hörgenuss macht, ist das lebendige Musizieren dieser drei Virtuosen ihres Instruments, wobei die Verzierkunst des Flötisten besonders hervorzuheben ist. Noch nie hat der (selbst aktiv Flöte spielende) Rezensent barocke Flötenmusik in einer derartig phantastischen Interpretation zu Gehör bekommen! Was HANS-PETER SCHMITZ seiner Flöte neben zahllosen "Manieren" (Vorschlägen, Schleifern, Trillern, Pralltrillern, Doppelschlägen u. a.) für sog. "willkürliche Veränderungen" entlockt, indem er Teile von Satzwiederholungen oder Schlusskadenzen (insbesondere Sonate h-Moll von HÄNDEL) frei improvisierend ausziert (wie es in der Barockzeit üblich war), ist einfach phänomenal.
Keine Flötistin, kein Flötist vor und nach SCHMITZ hat z. B. die Sonate h-Moll für Flöte und Generalbass von HÄNDEL jemals so göttlich zum Klingen gebracht, wie HANS-PETER SCHMITZ und seine beiden Akkompagnisten, WERNER HAUPT und HANS PISCHNER. Zum himmlischen Klangerlebnis wird ihr gemeinsames Musizieren aber nicht nur durch die Kunst der Verzierung, sondern auch durch die Fülle und Klangschönheit des in der Tiefe satten, "männlichen", in der Höhe zarten, "süßen" SCHMITZschen Flötentons, die brillante Technik aller Musiker und die reichen Farben des Continuos.
Wer diese CD kauft, erhält für einen erstaunlich niedrigen Preis ein kostbares Juwel barocker Flötenmusik - zum glänzenden Klingen gebracht von einem wunderbaren Barocktrio mit dem wohl besten Flötisten des 20. Jahrhunderts.
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