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Trimalchios Fest
 
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Trimalchios Fest [Gebundene Ausgabe]

Belinda Rodik
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Bastei Lübbe (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785720424
  • ISBN-13: 978-3785720424
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 586.222 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Belinda Rodik liebt gutes Essen. Bereits der Umschlag des leinengebundenen Buches mit dem Gemälde "Das Dessert" von Jan Davidz van Heem verrät diese Vorliebe und gibt dem Leser zugleich einen Vorgeschmack auf die Lektüre: Ein üppiges Arrangement aus grün glänzenden Trauben, hellroten Kirschen und goldgelben Zitronen erweckt die Sinne. Und das ist erst der Anfang. Liebhaber der feinen Kochkunst werden sich an den sinnlichen Beschreibungen feinster Gerichte erfreuen und gleichzeitig viel Historisches über den Dreißigjährigen Krieg mit all seinen Gräueln erfahren.

Die österreichische Autorin vermag das mit einer solchen Bildhaftigkeit zu erzählen, als wäre sie selbst dabei gewesen. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Nikolaus Pirment, der von Kindesbeinen an eine Leidenschaft für das Essen und Kochen entwickelt hat. Der lernfaule, dicke Knabe blüht in der Obhut der Klosterschule -- insbesondere der Küche -- auf, in der er zum ersten Mal mit der lateinischen Schrift von "Trimalchios Fest" in Berührung kommt. Nikolaus lernt Latein und kommt von den wollüstigen Beschreibungen nicht mehr los. Auch dann nicht, als eine bittere Hungersnot während des Dreißigjährigen Krieges ausbricht.

Das Gastmahl des Trimalchios wurde von Petronius geschrieben und ist eine stark überzeichnete Satire auf das ausschweifende Leben der reichen Römer. Der Erzähler berichtet von protzigen Dekorationen, erlesenen und teuren Speisen samt vollständiger Beschreibung eines römischen Festessens: "...bemerkten wir auf einmal, wie aus den Bäuchen der Gefäße Austern und Kammuscheln herausfielen...." In diesem sinnlich-schwülstigen, aber sehr anregenden Ton ist auch dieser historische Roman geschrieben, der trotz seiner Dicke sicher sehr schnell und mit Begeisterung verschlungen wird. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

Als Nikolaus Pirment 1635 in Regensburg geboren wird, wütet in Deutschland der Dreißigjährige Krieg. Ein einzigartiges Talent hilft dem jungen Mann durch die Wirren und Nöte der Zeit: Er ist ein begnadeter Koch. Über München führt ihn sein Weg bis nach Versailles an den Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Dort versucht er, seinen Lebenstraum zu verwirklichen: ein rauschendes Fest der Sinne zu veranstalten, das dem des antiken Kochs Trimalchio ebenbürtig ist.
Ein Buch, das man riechen, fühlen und schmecken kann - ein wahrer Festschmaus. Vielleicht inspirieren Sie die historischen Rezepte in diesem Roman zur Nachahmung...Belinda Rodik wurde 1969 in Oberösterreich geboren. Nach einem Volontariat bei einer Wochenzeitung und der Ausbildung zur Werbetexterin verfasste sie mehrere Sachbücher über das Tarot-Spiel. Sie ist begeisterte Köchin, und ihre Suche nach einem alten Rezept brachte sie auf die Idee zu dem Roman "Trimalchios Fest". Heute lebt Belinda Rodik in Köln.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "isapoll"
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch vor kurzem gelesen oder besser gesagt verschlungen. Die Geschichte läuft wirklich etwas geradlinig, aber das macht überhaupt nichts aus, denn die Umstände, die beschrieben werden, machen das wieder wett. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Rezepte, die Hungersnöte, auf der anderen Seite die Fressereien der Reichen. Da ist es egal, ob die Hauptfigur in Intrigen verwickelt ist oder nicht. Und Intrigen gibt es genug. Aber es ist alles sehr gut recherchiert und in flüssiger Sprache geschrieben. Da kann man nicht mehr uafhören zu lesen. Ein tolles Buch, das Liebhaber von historischen Romanen bestimmt gut gefallen wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierend 21. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mich haben drei Dinge an diesem Buch wirklich fasziniert:

1. Das Einfühlungsvermögen der Autorin in eine andere Zeit - das Denken, Fühlen und Handeln der Personen wirkt nicht modern wie in anderen hist. Romanen, sondern vorstellbar. Man sagt sich: ja, so könnten sie damals wirklich gelebt, gedacht und gehandelt haben. Die Figuren, ihre Handlungen und damit der komplette Verlauf der Geschichte sind wunderbar eingebettet in den Kontext der Zeit.

2. Historischer Hintergrund: man wird überflutet mit sinnlichen Eindrücken unterschiedlichster Art, lernt eine Zeit mit allen Sinnen kennen.

3. Die Sprache: das Buch liest sich locker und leicht, dennoch ist die Sprache faszinierend. Sie ist nicht stilisiert, dafür unglaublich elegant. Wer gerne gute Literatur (im Sinn von sprachlicher Qualität) liest, ist mit diesem Buch wirklich gut beraten. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz - eine seltene Erscheinung in hist. Romanen.

Fazit: ein faszinierendes Buch, absolut empfehlenswert für Liebhaber von guter Sprache, gut recherchierten hist. Romanen, etc.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Interesselosigkeit an den Bildungsinhalten der gewöhnlichen Bildungsinstanz Schule und die Lust an den Düften und Geschmäcken einer üppigen Landküche bestimmen Denken und Lust des kleinen Nikolaus Pirment, der zur Zeit des 30jährigen Krieges in einer ärmlichen Familie groß wird. Schon mit jungen 5 Lebensjahren soll er in einer Klosterschule auf das Leben vorbereitet werden. Doch weniger das trockene Büffeln ebensolcher Lehrinhalte, sondern die durchs Klostergemäuer ziehenden Küchendüfte reizen den Buben.

Der offensichtlich begnadete Koch lernt schnell, sich dem gewöhnlichen Unterricht zu entziehen und seine Kenntnisse in der Kunst des Kochens zu mehren. Trickreich wird ihm allerdings doch noch das Lesen, Schreiben und Rechnen schmackhaft gemacht und so die idealen Grundlagen für einen Meisterkoch gelegt.

Doch bis er sich als solcher in einem grandiosen finalen Speise- und Genussfest unsterblich machen kann, muss er einen bei allen bauch-, herz- und kopfbezogener Sinnesfreuden durchzogenen doch auch beschwerlichen Weg beschreiten. Neid, Missgunst und Intrigen verderben ihm so manche Koch- und Lebenslust. Die Wirrnisse de Krieges tun ihr Übriges, das Leben des aufstrebenden, visionären Meisterkochs zu verdüstern.

Die Autorin erzählt in begeisternder Leichtigkeit und Detailfreude, die für eine vergnügliche Unterhaltung sorgt. Oft möchte man wenigstens als Küchengehilfe dabei sein, die Düfte und optischen Finessen, insbesondere aber den Geschmack
der Gerichte selbst genießen. Die Beschreibung der Zutaten und Zubereitungsart kommt bisweilen einem konkreten Rezept so nahe, dass es durchaus nachkochbar wäre.

Gruselig und etwas abstoßend machen einem dann die Beschreibung der Gelage und den vorherrschenden hygienischen Zuständen sowie mittelalterlich wohl üblichen, aber kaum mehr als zivilisiert nachzuvollziehenden Verhaltensgebräuche und Sitten einen ziemlichen Strich durch die leckere Rechnung. Da kann einem schon mal der Appetit vergehen, so wie es ja auch Nikolaus, den sensiblen Kochkünstler vor mancherlei Benehmen seiner Zeitgenossen ekelt.

Alles erscheint so direkt und nah, als wäre es erst vor einigen Tagen und man selbst dabei gewesen. Die historischen Fakten sind zwar in literarischer Freiheit zurechtgebogen, doch das könnte lediglich Historiker oder Faktenreiter stören. Für den Roman passt alles zusammen und einige geschichtliche Wahrheiten tauchen so treffend als Bestandteil des lukullischen Romans auf, dass auch der Rest glaubhaft erscheint.

Es ist schon eine wahre Freude, einerseits die spannende Geschichte der Erlebnisse des jungen Mannes im Wettstreit mit seinen zeitgenössischen Neidern zu erlesen und zudem noch einen Einblick in die Küchen des Mittelalters zu erhalten.

Nicht bei allen, aber doch bei vielen der üppigen Gerichte am Fürsten- oder Königshof läuft einem das Wasser im Mund zusammen, obwohl man sich schon nach einigen Zeilen der Menüfolgen dennoch verschämt an den Bauch fast und mindestens einmal schwer durchatmet. Das erleichtert und man kann sich froh im Lesesessel zurücklehnen, wohl wissend, dass es eben nur eine frei erfundene Geschichte ist. © 9/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Veröffentlicht am 27. Juli 2009 von I. Falk
Ein Buch mit 5 "Michelin-Sternen"!
Eine wunderbare Verknüpfung eines historischen Romans mit dem Thema Kochen! Wunderbar, wie man in die Lebensgeschichte von Nikolaus Pirment eintauchen kann, ihn auf seinem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2009 von Andrea Lu
Viele Exkremente, noch mehr Wörter und wenig Pfeffer
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Veröffentlicht am 28. Juli 2007 von weiser111
Gelungener Roman mit interessanter Thematik
Ich halte das Buch insgesamt für recht gelungen und lesenswert. Belinda Rodik gelingt es in einer klaren, einfachen aber dennoch ausdrucksstarken und detailreichen Sprache... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von OrangeButGreen
Geschichte ganz OK, sprachlich unterdurchschnittlich
Die Geschichte des Nikolaus ist eigentlich recht kurzweilig, ist aber zu stark aufgebläht und hätte ohne weiteres um 150 Seiten kürzer sein können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2004 von judith111
Opulenter Roman einer opulenten Zeit
Die Idee ist ausgefallen: Ein Roman über einen Koch. Nicht irgendeinen Koch sondern einen sehr berühmten dessen Leben im kleinen Städtchen Regensburg zur Zeit des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2003 von Hazelmaus
Gute Idee - zu lieblos umgesetzt
Das Buch ist handwerklich sauber recherchiert, und der Inhalt ist vor dem historischen Hintergrund gut gestaltet. Leider bleiben die Personen farblos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2003 von Nico Markward
Klasse Buch!
Mal was anderes. Ein Junge geht seinen "Kochweg". Tauchen sie ein in lebhafte Bilder und bekommen Sie Lust aufs Kochen (mir und meinen Freunden ging das so).
Veröffentlicht am 30. Januar 2003 von "jordes"
Guter Urlaubsschmöker
Dies ist ein netter Urlaubsschmöker - nehmen Sie ihn aber bitte nicht ausgerechnet zur Diät- oder Fastenkur mit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2003 von isy3
Etwas Besonderes
Kein herkömmlicher historischer Roman. Wer sich für das Besondere interessiert und eine geschliffene Sprache schätzt, der muss das Buch einfach lesen!
Veröffentlicht am 11. Juli 2002 von "tippfeler"
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