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Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch [Broschiert]

Andreas Altmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (120 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

24. August 2011
Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht Momente der Ruhe. Die suchte Altmann in Indien. Was er dort fand: ein Trainingscamp des inneren Friedens. Anstrengend, herausfordernd, brutal. Alle mitgebrachten Gegenstände werden eingesammelt. Kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom, keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens. Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass Buddha lehrt, Buddha zu überwinden.

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Produktinformation

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 6 (24. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832161503
  • ISBN-13: 978-3832161507
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (120 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.602 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Bei DuMont erschienen ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (2007), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (2008), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (DuMont Taschenbuch 2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
147 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....eine Bereicherung 26. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Der erste Gedanke ist ja nun : weshalb verlässt ein Reiseschriftsteller sein angestammtes Ressort und widmet sich einem scheinbar völlig anderen Thema ?
Doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, es handelt sich, genau genommen, doch wieder um eine Reise. Eine Reise zu sich selbst, ins Innerste. Und das ist sicher die beschwerlichste Reise, die man antreten kann.
Andreas Altmann schildert seine persönlichen Erfahrungen unbeschönigt und gnadenlos ehrlich : Glücksmomente, verstörendes Hirnkino, die Härten eines 10-Tages-Retreats und wie schwer es ist, durchzuhalten.
Wieder als Meister der deutschen Sprache. Nicht umsonst hat er all die Preise erhalten und lässt nicht nach, ihnen gerecht zu werden.
Was er nicht will, ist Leser zum Buddhismus bekehren, nicht einmal sich selbst. Immer schaut er genau hin, ist niemals bereit einfach nur zu glauben. Und genau das wird vom Buddhismus auch gefordert : genau zu prüfen, selbst auszuprobieren. Manches ist für ihn eben nicht wahr, aber er versucht es stehen zu lassen (manchmal, nicht immer).
Nicht 1000 Bücher über Meditation helfen auch nur ein Schrittchen weiter, niemandem.
Und hier ist eines, das wahrheitsgemäß, ohne heiliges Gesabbel, den harten aber auch beglückenden Weg beschreibt und das animiert, es selbst zu tun. Derer gibt es nicht viele.
Reisen bildet ja bekanntlich, und mehr (Herzens)Bildung werden andere Reisen wahrscheinlich nicht bieten können.
Zu befürchten ist nur, dass der, meiner Meinung nach, provokativ gewählte Titel ( auch wenn es tatsächlich eine Aussage des Buddhismus ist ) den Einen oder Anderen von der Lektüre abschrecken könnte. Möge dies keinesfalls passieren, das Buch auf den Bestsellerlisten landen und so möglichst viele erreichen und anschubsen genauer hinzuschauen, bei sich, auf die Welt.
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110 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich interessiert mich der Buddhismus ungefähr so sehr wie ein Fußballspiel zwischen Rot-Weiß-Essen und Preußen Münster. Deshalb hatte ich dieses Buch auch nur als Geschenk gekauft. Habe dann kurz im Vorwort geblättert, konnte nicht mehr aufhören zu lesen - und nun steht das Teil bei mir im Regal.

Altmann beschreibt zunächst eine Reise durch Indien auf den Spuren Buddhas und schildert im Anschluss seine Erfahrungen in einem zehntägigen Meditationscamp, einem "Krafttraining" für den "Herzmuskel", wie er im Vorwort sagt. Was mich beeindruckt hat: Ganz egal, ob er den Menschen auf seiner Reise 'in echt' begegnet oder sie beim Meditieren nur 'in Gedanken' vor sich sieht - immer findet er punktgenau ihre Schwächen, Stärken oder schlicht skurillen Züge und Geschichten. An der Art, wie er diese dem Leser erzählt, wird klar, dass Altmann keine Grenzen anerkennt, nicht im Denken, nicht im Schreiben. Statt objektiv Bericht zu erstatten, reflektiert er immer auch, urteilt. Pöbelt über die Dummheit der einen, schwärmt von der Leichtigkeitwas der anderen, tiradiert über den religiösen Kinderglauben so vieler - seien sie nun Christen, Moslems, oder echte und damit zwangsweise keusche Buddhisten.

Zynismus und Herabsetzung, was andere dem Autor hier vorwerfen, kann ich darin nicht finden. Zumal Altmann sich selbst aus der Riege der Dummköpfe doch nie ausnimmt. Statt zu loben, wie er über dem Meditieren schlauer, gelassener und was sonst noch Tolles wird, legt er seine Schwächen offen. Etwa, dass es ihm aller Friedensucherei zum Trotz nicht gelingt, jedem Menschen wenigstens gleichgültig zu begegnen, niemanden zu hassen.
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96 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen bezaubernd und ärgerlich 17. Juni 2010
Von Iridia
Format:Gebundene Ausgabe
so, fertig. Selten hat mich ein Buch so hin- und hergerissen. Anfangs eher hin, zum Ende zu immer stärker her.

So schön die Reiseerzählung war, der Weg zur Meditation, die Sprache, mich widerten diese ständigen Herabsetzung anderer an: Dumme, Schwachköpfe, zerebral Minderbemittelte....Mir machte das Buch stellenweise das Herz richtig eng. Vieles im Buddhismus z.B. hat er unzulässig verkürzt, was nicht schlimm wäre, wenn nicht gleich wieder die Wertung schwachsinnig oder lächerlich käme. Ein persönlicher Rachefeldzug mit sehr guten Beobachtungen, Momente voller eigener Wärme, auch Aufarbeiten persönlicher Defizite, die mit einem gewissen Stolz zelebriert werden, das Ego als zentrales Thema und offenbar hat Andreas Altmann große Resonanzflächen dafür, die er auch ausgiebig kultiviert. Ich habe das Gefühl eines sehr sensiblen Menschen, der heftig austeilen kann, der alles will und vermutlich deswegen immer noch so auf der Suche ist. Mir hat sehr gut gefallen, wie der Menschen auf der Reise beschrieben hat, seine eigenen Unzulänglichkeiten manchmal, aber auch das Erlebnis der Meditation. Ich finde immer interessant, wie andere das zu erklären versuchen. Leider hab ich mich dennoch durch das Buch gequält, weil die für mich wirklich außergewöhnlichen Teile des Buches ständig unterbrochen wurden und ich mich immer darüber geärgert habe, schade.

Obwohl: sich ein Buch zu kaufen und sich beim Lesen zu ärgern, entbehrt aber auch nicht einer gewissen Komik. ;-)
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ist nicht so grausam, wie der Titel verspricht!
Der Titel hielt mich zuerst ab es zu lesen - aber meiner Frau gefällt es! Also hat es sich gelohnt.
Vor 4 Tagen von JoachimKrach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow.
Schönes Buch - Gedankenansichten und Fragen - eigentlich ein Buch eines Suchenden - der den Leser auf seine Reise mitnimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Katharina Varich veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schade.
Ich hatte mich sehr gefreut, war sehr gespannt, als ich das Buch endlich in den Händen hielt.
Und dann... eine große Enttäuschung. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Pell veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lust auf die Mediation bekommen
Was kaum ein Yogalehrer schafft, das gelingt Andreas Altmann mit seinem Buch: Lust zu meditieren. Besonders gefällt mir die authentische und lockere Art, wie er über... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Silvio Fritzsche veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Entspricht leider meinen Erwartungen nicht.
Ich habe diess Buch gekauft, da es mir von Amazon vorgeschlagen wurde. Ich lese sehr gerne Reiseberichte die aus anderen Ländern erzählen und dem Leser die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Void veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Durchaus brutal!
Auch wenn der Autor gleich eingangs den brutal anmutenden Titel relativiert und später erläuert, ist das Buch ein kerniger Auftritt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christoph G. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Weit weg - ins Innere
Da sitzt er nun 10 Tage je 10 Stunden und meditiert. Der Körper unbeweglich, der Geist am straffen Zügel.Vipassana heisst die Methode. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Es lohnt sich nicht!
Dieses Buch ist vielleicht das schlechteste, das ich jemals gelesen habe. Literarisch würde ich es als "quick & dirty" beschreiben, als Reiselektüre gänzlich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Michael Dietz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schade
Schade, das Buch hat einen für den Westen reißerischen Titel, der aus den Tiefen buddhistischer Erkenntnis kommt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ralf Szepan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 10 Tage Einsicht - 10 Tage Vipassana
Wer - wie ich westliches Weichei, anstatt aufrecht zu sitzen - sich beim Meditieren am liebsten hinlegt, um dabei innerhalb kürzester Zeit einzuschlafen und vielleicht gar... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ruth Barbara Lotter veröffentlicht
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