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Triffst du Buddha, töte ihn!: Ein Selbstversuch [Kindle Edition]

Andreas Altmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (131 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers: aufgeklärt, kritisch, meinungsfreudig. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht Momente der Ruhe, um sich zu sammeln. So kam Altmann nach Indien. Was er suchte: Einkehr und Klarheit. Was er fand: Ein Trainingscamp des inneren Friedens.
Von Neu-Delhi fährt er nach Varanasi, erkundet die wichtigsten Stätten des Buddhismus – und landet durch Zufall im Meditationszentrum von S.N. Goenka. Seit vierzig Jahren unterrichtet der Guru Buddhas wichtigste Meditationslehre. Jede Form der Ablenkung ist untersagt. Und die Regeln sind streng: Alle mitgebrachten Gegenstände werden eingesammelt, kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom, keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens.
Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass Buddha lehrt, Buddha zu überwinden. Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Bei DuMont erschienen ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (2007), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (2008), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (DuMont Taschenbuch 2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com

Produktinformation


Mehr über den Autor

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
153 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....eine Bereicherung 26. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Der erste Gedanke ist ja nun : weshalb verlässt ein Reiseschriftsteller sein angestammtes Ressort und widmet sich einem scheinbar völlig anderen Thema ?
Doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, es handelt sich, genau genommen, doch wieder um eine Reise. Eine Reise zu sich selbst, ins Innerste. Und das ist sicher die beschwerlichste Reise, die man antreten kann.
Andreas Altmann schildert seine persönlichen Erfahrungen unbeschönigt und gnadenlos ehrlich : Glücksmomente, verstörendes Hirnkino, die Härten eines 10-Tages-Retreats und wie schwer es ist, durchzuhalten.
Wieder als Meister der deutschen Sprache. Nicht umsonst hat er all die Preise erhalten und lässt nicht nach, ihnen gerecht zu werden.
Was er nicht will, ist Leser zum Buddhismus bekehren, nicht einmal sich selbst. Immer schaut er genau hin, ist niemals bereit einfach nur zu glauben. Und genau das wird vom Buddhismus auch gefordert : genau zu prüfen, selbst auszuprobieren. Manches ist für ihn eben nicht wahr, aber er versucht es stehen zu lassen (manchmal, nicht immer).
Nicht 1000 Bücher über Meditation helfen auch nur ein Schrittchen weiter, niemandem.
Und hier ist eines, das wahrheitsgemäß, ohne heiliges Gesabbel, den harten aber auch beglückenden Weg beschreibt und das animiert, es selbst zu tun. Derer gibt es nicht viele.
Reisen bildet ja bekanntlich, und mehr (Herzens)Bildung werden andere Reisen wahrscheinlich nicht bieten können.
Zu befürchten ist nur, dass der, meiner Meinung nach, provokativ gewählte Titel ( auch wenn es tatsächlich eine Aussage des Buddhismus ist ) den Einen oder Anderen von der Lektüre abschrecken könnte. Möge dies keinesfalls passieren, das Buch auf den Bestsellerlisten landen und so möglichst viele erreichen und anschubsen genauer hinzuschauen, bei sich, auf die Welt.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von linneker
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Zu Anfang des Buches war ich angetan; von dem nicht ausdrücklichen Versprechen, dass wir Kitsch und Getue, Weltumarmungen und Esospinnereien überspringen und der Autor und ich (als imaginäre und NEUgierige Begleiterin seiner Reise) gleich mit fast brutaler Ehrlichkeit voll einsteigen.
Altmann beobachtet, sinniert, urteilt nicht innerhalb des westlichen Tellerrandes und seine Ausführungen wirken erfrischend, laut, ehrlich und impulsiv.

Und dann geht seine Vipassa-Reise-ins-Ich los und erst unmerklich und dann immer massiver muss ich fremdeln und zögerlicher seinen Gedankengängen folgen und spätestens ab dem Teil, in dem er beschreibt, wie ein ehemaliger Freund von ihm am Leben strauchelt und zum finanziell ruinierten Alkoholiker wird, möchte ich Altmann schütteln ob seiner Selbstgerechtigkeit.
Es wird klar, dass der Autor immer und immer alles abgewertet, was mit seinem Lebenswandel und eigenen Einstellungen nicht deckungsgleich ist. Jeder, der nicht genauso wild und impulsiv wie er durchs Leben geht, ist ein armes Würstchen. Alle mit Bürojob sind bemitleidenswert und im Grunde lebendig tot. Jeder, der nicht täglich mindestens ausgiebig über Sex nachdenkt oder ihn einfach hat, steht auf der Schwelle zur Geisteskrankheit.
Altmann reflektiert zwar zwischendurch immer wieder - auch sich selbst -, und als offensichtlicher Meister der Sprache verwendet er diese perfekt, um seine Gedanken greifbar zu machen.
Aber seine angebliche Bescheidenheit wirkt wie ein Stilmittel der Selbstbeweihräucherung, seine angebliche Zuneigung zu Mitmenschen endet immer ganz brachial da, wo diese nicht seine Weltanschauung teilen.
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115 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich interessiert mich der Buddhismus ungefähr so sehr wie ein Fußballspiel zwischen Rot-Weiß-Essen und Preußen Münster. Deshalb hatte ich dieses Buch auch nur als Geschenk gekauft. Habe dann kurz im Vorwort geblättert, konnte nicht mehr aufhören zu lesen - und nun steht das Teil bei mir im Regal.

Altmann beschreibt zunächst eine Reise durch Indien auf den Spuren Buddhas und schildert im Anschluss seine Erfahrungen in einem zehntägigen Meditationscamp, einem "Krafttraining" für den "Herzmuskel", wie er im Vorwort sagt. Was mich beeindruckt hat: Ganz egal, ob er den Menschen auf seiner Reise 'in echt' begegnet oder sie beim Meditieren nur 'in Gedanken' vor sich sieht - immer findet er punktgenau ihre Schwächen, Stärken oder schlicht skurillen Züge und Geschichten. An der Art, wie er diese dem Leser erzählt, wird klar, dass Altmann keine Grenzen anerkennt, nicht im Denken, nicht im Schreiben. Statt objektiv Bericht zu erstatten, reflektiert er immer auch, urteilt. Pöbelt über die Dummheit der einen, schwärmt von der Leichtigkeitwas der anderen, tiradiert über den religiösen Kinderglauben so vieler - seien sie nun Christen, Moslems, oder echte und damit zwangsweise keusche Buddhisten.

Zynismus und Herabsetzung, was andere dem Autor hier vorwerfen, kann ich darin nicht finden. Zumal Altmann sich selbst aus der Riege der Dummköpfe doch nie ausnimmt. Statt zu loben, wie er über dem Meditieren schlauer, gelassener und was sonst noch Tolles wird, legt er seine Schwächen offen. Etwa, dass es ihm aller Friedensucherei zum Trotz nicht gelingt, jedem Menschen wenigstens gleichgültig zu begegnen, niemanden zu hassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Erst das Nachwort erklärt den Titel
Inhalt:
Von Neu-Delhi fährt Altmann nach Varanasi, erkundet die wichtigsten Stätten des Buddhismus und landet durch Zufall im Meditationszentrum, einem Trainingscamp... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Anni Kloß veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch!
Sehr lustig, manchmal ironisch und informativ geschrieben. Da hat man Lust mal selbst den Weg nach Indien zu finden :-)
Vor 2 Monaten von Angela Raab veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Michael Z
Eine lebendige Reisebeschreibung durch Indien. Abschluss detaillierter Bericht von einem 10 taegigen Vipassana kurs. Empfehlung fuer alle die Dhamma kennen lernen wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Amazon-Kunde veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Hand aufs Herz: einfach kein gutes Buch
Andreas Altmann reiste 2009 nach Indien, um sich 10 Tage intensiver Meditation zu widmen. Dieses Unternehmen nimmt er zum Anlass, dem Leser über Sinn und Unsinn von... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von FG veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr interessante und kritische Beschreibungen
Ein eher etwas abschreckender Titel entpuppt sich als sehr interessanter und sehr inhaltsvoller Reisebericht auf der Suche nach sich selbst unter nicht nur buddhistischen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tina G veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen lustig geschrieben
die Beschreibung des Meditierens war einfach nur gut, es wird einfach unverkrampft berichtet, sodass immer wieder das Lachen aufsteigt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von hai veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein verwirrender Titel
Intelligente und sensible Suche nach dem Sinn des Lebens. Das Buch macht Mut das Leben in geistiger Freiheit und Selbstverantwortung zu führen.
Vor 4 Monaten von Sonja Kaiser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Umarmung...
... an Andreas Altmann für dieses Buch!
Es hat mir wunderbare Stunden beschert!
Mehr will ich gar nicht dazu sagen...
Vor 5 Monaten von bemago veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gutes Buch für Leute mit atheistischer oder agnostischer...
die trotzdem von den Weisheiten des Buddhismus profitieren wollen. Absolut cooler und sehr persönlicher Schreibstil, der zum Nachdenken bestens geeignet ist. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Danke für die Ehrlichkeit....
Angesprochen durch das Cover und den fiesen Titel....
Dann erkannte ich die Menschen wieder, die ich bei verschiedenen Sri Lanka Reisen kennenlernen und oder auch nur erleben... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Angelika Koritzius veröffentlicht
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