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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vollkommene Klangkunst. Völlig verkanntes Meisterstück!,
Rezension bezieht sich auf: A Trick Of The Tail (Audio CD)
Bevor die einstigen Trendsetter und Revolluzzer anspruchsvoller und progressiver Rockmusik mit AND THEN THERE WERE THREE (nach Steve Hackets Ausstieg) endgültig in seichte und kommerzielle Popgefilde abdrifteten, verabschiedete sich Hacket von der Band mit ihrem wohl besten Werk der Post Gabriel Ära, vielleicht sogar ihr vollkommenstes und schönsttes Werk nach SELLING ENGLAND BY THE POUND. A TRICK OF A TAIL ist tatsächlich der Schwanengesang für Genesis, danach sollten sie nie wieder so himmlisch klingen. Auch wenn hier Phil Collins alleine singt, soll dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dennoch waschechter Progressive Rock ist. Folgende, allesamt gelungene Songs sollen meine Zeugen sein:DANCE ON A VOLCANO: Es ist erstaunlich, wieviel ProgRock voller Tiefgang und Komplexität auf höchstem Niveau in nur fünf Minuten reinpassen, früher brauchten sie für einen solchen Ideenoverkill über zehn Minuten, jetzt ist man überrascht, dass es schon nach so kurzer Zeit vorbei ist, erwartete man doch angesichts so komplex entrückter Rhythmen und tempiwechsel eine Zehnminutensinfonie. Dies ist eine Fünfminutensinfonie mit sehr ungewöhnlichen Rhythmen, vertrackten Melodiebögen, geheimnissvollem Gesang und einem tollen Riff. ENTANGLED: Wundervolle, getragene Akustikgitarren, die sich gegenseitig zu einem feinen Klangteppich verweben, wundervolle, schaurige Mellotron-Melodien am Ende, dass einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Virtuosität, Emotionen, Atmosphäre, hier heißt es: Schweigen, genießen und staunen. Hat etwas von King Crimson.... SQUONK: Dieser Song ist etwas stringenter, es mangelt ihm aber keineswegs an Tiefgang, Atmosphäre und tollen Melodien, in die man sich hineinlegen will. MAD MAN MOON: Klavierpassagen, die nur von Beethoven oder Schubert besser gemacht hätten werden könne. Leichte Remineszenzen an FIRTH OF FIFTH werden wach, nur sind die Melodien hier noch komplexer und vertrackter und nicht so markant wie auf dem Referanzstück vom SELLING ENGLAND BY THE POUND Album. ROBBERY ASSAULT AND BATTERY: Ähnlich Skurril und vertrackt, wie DANCE ON A VOLCANO, nur etwas fröhlicher, oder besser gesagt lustiger, die Instrumentalpassage in der Mitte hätte auch aus CINEMA SHOW stammen können... RIPPLES: Hier gilt es ebenfalls zu geniessen, ähnlich wie MAD MAN MOON, nur etwas seichter und träge vor sich hinplätschernd, die Instrumentalarbeit aber entschädigt für dieses winzige Manko. Der Titelsong ist nichtz ganz sooo bewegend, aber ebenfallss sehr humorvoll und skurril, hat etwas von HAROLD THE BARREL, locker flockig, angenehm aber ein wenig unspektakulär. Dennoch daumen hoch. LOS ENDOS: Was für ein Finale! Hier wird bei Genesis zum allerletztem Male auf Ewig ProgRock zelebriert, am Ende rezitiert man nochmals Sequenzen aus DANCE ON A VOLCANO. DIeses Stück beendet das Album, knüpft aber gleichzeitig noch lose Fäden aus dem Eröffnungssong auf, daher wird man auch hier an SELLING ENGLAND BY THE POUND erinnert, wo der Abschlusssong ebenfalls dem Eröffnungslied entspringt. Niemals klangen Genesis musikalisch so perfekt aufeinander eingespielt und sie bewiesen hier, dass sie auch ohne Gabriel noch zu glanzvollen Taten fähig waren. Phil Collins Stimme klingt souverän und wunderbar, Steve Hackket an der Giatarre zeigt nochmal, was er alles kann, sowohl an der zwölfseitigen akustischen, als auch an der elektrischen. Das Drumming Phil Collins klingt spritzig und kreativ. Das Basspiel Mike Rutherfords ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, Tony Banks am Klavier, an der Orgel und am Mellotron leistet Großartiges und so rundet dies den perfekten Gesamteindruck ab. KAUFEN, HÖREN UND STAUNEN!!!! CHEERS! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
das Hit-Album schlechthin !,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Trick Of The Tail (Audio CD)
Dieses Album ist der Knaller schlechthin. Kein Mensch hätte je geglaubt, daß sich die Gruppe nach dem Ausstieg von Peter so positiv darstellen könnte. Ein Supersong folgt dem anderen, es ist einfach nicht zu glauben, mit welchem Feingefühl dieses Album zusammengestellt wurde, die Songs komponiert wurden und trotzdem jede Menge Drive darin enthalten ist. "Ripples" ist wohl das unterbewerteste Stück überhaupt, zumal es kaum Live gespielt wurde; Sehr melancholisch, fein und differenziert. Tolles Stück. "Robbery,Assault & Battery" ist ein geniales Musterstück dieser Epoche. "Los Endos", jahrelang der Rausschmeißer bei Konzerten ist zwar ein kurzes, aber dafür heftiges Stück. Und dann "Dance on a Volcano" ...mmmmmmh. Hut ab vor diesem musikalischem Können. Es ist ein sehr wertvolles Album für die Musikgeschichte.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ART & GENESIS- ein letztes Mal mit meisterhaftem Tiefgang,
Von Andreas Winzen (Karl-Mantel-Str.29 , 86381 Krumbach / Schwaben) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: A Trick Of The Tail (Audio CD)
A TRICK OF THE TAIL - erschienen nur kurz nach dem (langüberlegten !) Abschied Peter Gabriels als Lead-Sänger & Frontman des wohl tiefgründigsten, psychologischsten & musikalisch reifsten Art-Rock-Projekts der 70er Jahre, entstand unter beinahe unglaublichem Druck ! - Der charismatisch-intelligente Frontman weg - und kein geeigneter Ersatzmann in Sicht! - Hohe Schulden aus der vorangegangenen, künstlerisch grandiosen,aber finanziell katastrophalen "The Lamb lies down..."-Welttournee & Zweifel, ob die hochkomplex-en,thematischen Handlungsabläufe, die die eingefleischten Genesis-Fans so liebten, noch dem Zeitgeist entsprächen....Die verbliebenen 4 Musiker verzweifelten nicht, sondern betrauten, nachdem sie Dutzende von Frontman-Kandidaten, (darunter auch (damals) reputierte Namen !)ohne rechte Begeiste-rung ausprobiert hatten, kurzerhand Phil Collins nicht nur die Drums, sondern auch die Vocals zu übernehmen- womit ihm ab sofort auch eine Schlüsselposition bei der Neukonzeptuierung der Band zukam - in Zukunft sollte sich das (kommerziell!) auszahlen: Genesis avancierte unter Collins' pop-orientierterem Szepter zu einer der berühmtesten Bands der Achtiger & Neunziger ("Mama" / "Invisible Touch" /"Land of Confusion" usw.) ... "Trick of the Tail" ist davon (Gottlob !) aber noch weit entfernt ! - Ausgefeilte, orchestrale Zusammenarbeit der typischen 12-string-Gitarren, massiven Mellotron- und Orgel-Klängen, komplexe Texte, eine Stimme, die (noch) sehr an Gabriel erinnert, aber auch schon eigene, eher Collins-typische und trocken englisch-humoristische Züge trägt ("Squonk")- sich beißend-ironisch mit Psychoanalyse beschäftigt ("Entangled") - und Fremdenangst sogar auf liebevoll-mahnende Weise kritisiert ("A trick of the Tail")- musikalisch absolut perfekt - abwechslungsreich-schön - Musik...ein (vor-)letztes Mal in bester (alter) Genesis-Tradition -aber (für den aufmerksamen Hinhörer!) schon mit klaren Zeichen, wo's denn bald hingehen wird ! - Für mich das (vor-)letzte Meisterwerk einer der größten Art-Rockbands aller Zeiten- 5 STERNE m. PLUS ! - Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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