Das Label über die CD
World Community Selection
Mit dem Stolz afrikanischer Trancetrommler stellt KARMA KHAN die Kraft der Gemeinschaft her. Das wunderbare Percussionensemble und die verschleierten Vocals des exotischen Frauengesangs schüren die geheimnisvollen Verführungen des Kontinents aus dem alle mystischen Geheimnisse stammen und legen uns die Fesseln des Trance an. Grundlage für den dann folgenden Stilcocktail GANJAMANs. Der coole Reggae-Einstieg bereitet mit den dann einsetzenden technogeladenen Bassdrums den Boden für die von wabbernden Pads angereicherte Dance-Trance-Fläche. Sensationelle Vocals öffnen das Reich der Sinne. Absolut beschleunigt experimentiert Stammeshäuptling GURU ATMAN auf GOZO mit seinem Drumcomputer und ruft die inspirierten Seelen mit Gesang und melodiösen Arrangements zum Ritual, dessen feierlichen Rahmen SIRRAH auf NIMALÉ schafft. Die Schamanen mystifizieren die Stimmungen und laden mit exzellent gewebter Percussionmonotonie zur wilden Afroekstase.
Doch dann verfinstern alptraumhafte Fratzen und Original-Mystic-Glocken das Universum, bis der Schamane ST. STEVE sein TRIBAL UNIVERSE mit Urknall explodieren läßt. Für kurze Zeit entlädt er sich mit grandiosen Trommel- und Vokalkonstellationen, um sich dann zurück zu zoomen auf die Tribalakustik des Zwischenreichs, das kein Anfang und kein Ende kennt. Da kommen die Karawanenführer von TOTEM gerade recht und geben auf KALUHRA mit rational kalkulierter Instrumentierung und vokalem Exkurs auf westliche Musikkulturen Orientierung. DAMUDI greift mit TripHop-separiertem DRUM`N`DUB und Spitzengeschwindigkeiten von 170 BPM die Idee auf. Der positiv geladene Gesang mit einem Megabreak voller Harmonien wiegt uns in vermeintlich homogenen Klangsicherheiten. Aber weit gefehlt! COOL & THE VOODOO CULT erscheinen auf der Tanzfläche und präsentieren, von Göttern besessen, mit SHIJOTA PART 1 abgrundtiefe Dimensionen und Wesen, die H. P. Lovecraft gesehen haben muss. Dem Dualismus sei es gedankt: SPACE INDIANS befreien die im Grauen Gefangenen, heilen mit ekstatisch verfremdeten Gesang und treten ein wahnsinniges Sequencerspektakel los. Die Feiermelodien der selbstbewußten Vokalschönheiten von CANDA bauen auf BUDDHA OF COMPASSION schließlich das Dach für die Party of Community.
Auf dem CD-ROM Track bannt die Zeremonialmeisterin Clitora Eastwood Bilder mystischer Twilightzonen aufs Silber. Zwischen Leben und Tod, Dunkelheit und Licht verbergen sich hinter ritueller Zeichensprache die jeweiligen Ausgänge zu den an Originalschauplätzen abgelichteten Naturflächen.