"Nur die Toten haben je das Ende des Krieges gesehen" - mit diesem treffenden Zitat Platons endet der Film.
Regisseur Danis Tanovic wurde in Bosnien-Herzegowina geboren und dürfte sich mit dem Krieg auskennen.
Das Cover des Filmes erweckt einen etwas falschen Eindruck, es handelt sich hier nicht um einen Actionfilm, sondern um ein ruhiges, emotionales Drama mit Tiefgang und herausragenden schauspielerischen Leistungen von Colin Farrell (!) und ....Christopher Lee! Der Mann wird in einigen Monaten 89 Jahre und arbeitet schon an den nächsten Projekten, das muss man sich mal vorstellen!
Kurz zur Story:
Fotograf Mark Walsh ( C. Farrell) kehrt traumatisiert aus Kurdistan zu seiner Freundin (Paz Vega) zurück. Diese bittet bald ihren Großvater (C. Lee), einen spanischen Psychologen, um Hilfe, da ihr das Verhalten von Mark seltsam vorkommt...
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Film sein Publikum findet, verdient hätte er es allemal - besser kann man den Unsinn des Krieges kaum zeigen, tolle schauspielerische Leistungen, gute Kameraarbeit, ein Film für Menschen mit Gefühl - ergreifend.