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Treuetest: Roman: Roman. Weisst du wirklich was dein Mann gerade macht?
 
 
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Treuetest: Roman: Roman. Weisst du wirklich was dein Mann gerade macht? [Taschenbuch]

Jessica Brody , Ursula Christine Sturm
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Beste Frauenunterhaltung. Gewagt, mutig und unvorhersehbar." (Beth Harbison, Autorin von "Schuhtick" )

"Ich kenne einige Frauen, die Ashley gerne beauftragen würden...viele andere, die gerne genau wie sie wären." (Beth Harbison, Autorin von "Schuhtick" )

Kurzbeschreibung

„Weißt du, was „dein“ Mann macht?“

40 % aller verheirateten Männer betrügen ihre Frauen, bei weniger als 30 % kommt die Wahrheit ans Licht, und nur 1 % der Betrüger wird auf frischer Tat ertappt. Viel Arbeit für die attraktive Treuetesterin Jennifer, Codename Ashley. Ashley wird von Frauen beauftragt, die vermuten, dass Geschäftsreisen ihrer Ehemänner mehr zu bedeuten haben als Business as usual. Sie verführt die Männer, bis es zum ersten Kuss kommt, dann erstattet sie den Frauen Bericht.

Dumm jedoch, als sie von einem ertappten Ehemann erpresst wird, denn ihre Familie und ihre Freunde haben keinen Schimmer von ihrem Doppelleben.

Ein sensationelles Debüt, eine Heldin zum Verlieben: charmant, humorvoll und tough.

Klappentext

"Beste Frauenunterhaltung. Gewagt, mutig und unvorhersehbar." Beth Harbison, Autorin von "Schuhtick"

"Ich kenne einige Frauen, die Ashley gerne beauftragen würden...viele andere, die gerne genau wie sie wären." Beth Harbison, Autorin von "Schuhtick"

Über den Autor

Jessica Brody, geboren 1980, schrieb mit sieben Jahren ihr erstes Buch, aber erst nach dem Studium am Smith College und ihrer Tätigkeit bei den MGM Studios, entschied sie sich 2005 selbstständig zu arbeiten. Neben ihrem Dasein als Filmproduzentin schreibt sie Romane für Erwachsene und Jugendliche. "Treuetest" ist ihr Debütroman, ein zweiter ist in Vorbereitung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Mann, den ich suchte, hatte es sich an einem der Tische am Rande der Hotelbar gemütlich gemacht. Dunkles Haar, dunkler Anzug, Krawatte gelockert, oberster Hemdknopf offen. Er hatte den linken Arm über die Rücklehne der Sitzbank drapiert, trommelte mit den Fingern im Takt der dezenten Loungemusik auf den roten Samt und nahm dann und wann einen Schluck von seinem Schlummertrunk.
Ich stand im Durchgang zur Hotellobby und beobachtete ihn unbemerkt.
Er langweilte sich. Wartete auf Unterhaltung, Zerstreuung. Zumindest für diesen Abend.
Er ließ sein geschultes Auge durch den Raum schweifen und taxierte das einzige weibliche Wesen in der Bar: Bundfaltenhose, biederer Rollkragenpulli. Resigniert wandte er den Blick ab und nippte erneut an seinem Drink.
Das war mein Zeichen.
Ich strich mir eine lose Haarsträhne aus der Stirn und betrat die Bar. Ganz gemächlich, damit er auch wirklich von mir Notiz nehmen konnte, was aufgrund der übersichtlichen Anzahl an Gästen und seiner bereits geschärften Wahrnehmung nicht weiter schwierig war.
Manchmal ist einem das Glück eben besonders hold.
Normalerweise sehen sie zuerst auf die Beine. Die meisten Männer haben eine Schwäche für nackte Beine. Tatsache. Vor zwei Jahren hätte ich noch behauptet, die Gesamtheit der heterosexuellen Männer würde zu gleichen Teilen auf Beine, Po oder Brüste sehen (die "Dreifaltigkeit der weiblichen Reize", wie ich es nenne). Doch inzwischen weiß ich: Die Mehrheit guckt zuerst auf die Beine. Ich habe trotzdem immer drei Outfits im Gepäck, die je ein Element der Dreifaltigkeit besonders betonen. Nur für alle Fälle. Aber ich fange immer mit den Beinen an, und ich liege selten falsch damit.
Ich war auf Firmenflittchen getrimmt: knappes schwarzes Kostüm, schwarze Riemchensandalen von Manolo, keine Strumpfhose. Seriös, aber durchaus freizügig. Ein Ensemble, das signalisiert: Ich will ernst genommen werden - aber es gefällt mir auch, wenn ich von den Männern bemerkt werde.
In meinem Fall geht es nicht darum, ob es mir gefällt, bemerkt zu werden. Es gehört zu meinem Job, bemerkt zu werden. Ich erledige nur meine Arbeit, auch wenn manch einer diesen Aspekt kritisch sieht.
Im Grunde war es ziemlich einerlei, ob ich es mit einem Beinfetischisten zu tun hatte oder nicht, als sein Blick erst einmal von meinen Knöcheln über die Schenkel nach oben bis zum Saum meines Minirocks gewandert war. Natürlich hörte er dort nicht auf; das tun die wenigsten. Allerdings können sie sich ab hier nicht mehr auf die Augen verlassen. Vom Rocksaum aufwärts ist die Fantasie gefordert.
Ich stolzierte an seinem Tisch vorüber zum Tresen, als würde ich seine hungrigen Blicke nicht bemerken, und nahm auf einem der Barhocker Platz.
"Grey Goose Wodka Gimlet, bitte."
Der Barkeeper nickte, erfreut darüber, dass es an diesem ereignislosen Mittwochabend endlich etwas zu tun gab (abgesehen vom Polieren der Martinigläser), und legte mir eine Cocktailserviette hin.
Mit einem ermatteten Seufzer stützte ich einen Ellbogen auf den Tresen und verfolgte, das Kinn in die Hand gestützt, wie mein Drink gemixt wurde. Meine Körpersprache signalisierte Überdruss. Langer Tag, lange Reise, lange, einsame Nacht in Aussicht.
Es wirkte.
Als mir der Barkeeper meinen Drink servierte und ich nach dem Portemonnaie griff, registrierte ich aus dem Augenwinkel, wie eine druckfrische Hundertdollarnote über den Tresen geschoben wurde. "Das geht auf mich."
Ich wandte den Kopf und musterte meinen Gönner etwas verdutzt, als hätte ich überhaupt nicht mit seinem Erscheinen gerechnet. Wie sollte ich auch?
"Sehr liebenswürdig, danke", sagte ich.
Er grinste schmierig. "Gern geschehen."

Ich saß in dieser Bar, weil ich etwa eine Woche zuvor einen Anruf bekommen hatte. Von einer Frau, die meine Hilfe benötigte.
Das tut jeder, der diese spezielle Nummer wählt. Genau deshalb gibt es die Nummer ja auch.
Wir hatten ein Treffen für den darauffolgenden Tag vereinbart.
"Ich komme zu Ihnen", hatte ich wie immer angeboten. Wer besagte Nummer wählt, will diese Unterredung normalerweise in vertrauter Umgebung hinter sich bringen.
Und so fand ich mich tags darauf in ihrem großen, elegant eingerichteten Wohnzimmer wieder und hörte mir ihre Geschichte an. Das Übliche. Ich hatte sie bestimmt schon mindestens zweihundert Mal gehört, mal mit leichten Abweichungen, mal beinahe Wort für Wort gleichlautend.
Aber das Motiv war stets dasselbe: Angst.
"Das hier hat unser Hausmädchen neulich beim Waschen in der Hosentasche meines Mannes gefunden." Sie griff nach einem kleinen, zerknitterten Zettel auf dem Sofatisch, studierte ihn in Gedanken versunken, als hoffte sie, wenn sie ihn zum hundertundzweiten Mal las, würde dort plötzlich etwas anderes stehen, oder es würde sich eine neue, weniger unerfreuliche Erklärung dafür finden, damit sie mich nach Hause schicken konnte.
Vergeblich.
Mit einem bedrückten Seufzen reichte sie mir widerstrebend das Stück Papier und putzte sich mit einem gebrauchten Kleenex die Nase. "Entschuldigen Sie, ich bin völlig durch den Wind. Ich kann nicht fassen, was ich hier mache."
Ich betrachtete die handgeschriebene Notiz und nickte verständnisvoll.
"Es war gut, dass Sie mich angerufen haben. Klarheit zu schaffen, ist auf alle Fälle besser als sich ständig mit Fragen zu quälen, nicht wahr?"
Sie starrte mich zweifelnd an. "Vermutlich, ja."
"Es ist besser", versicherte ich ihr, wie schon unzähligen Frauen vor ihr. "Vertrauen Sie mir."
Manchmal ist es für die Betroffenen in einer solchen Situation nicht leicht, das zu erkennen. Genauer gesagt, wollen es manche Frauen einfach nicht wahrhaben. Herz und Verstand sind sich in derartigen Angelegenheiten nur allzu oft uneins.
"Was könnte das Ihrer Ansicht nach bedeuten?" Sie zeigte auf den zerknitterten Zettel in meiner Hand.
Ich fuhr mit der Daumenkuppe über die schwarze Tinte. "Schwer zu sagen", erwiderte ich wahrheitsgetreu. "Solche Zettel sehe ich oft. Manche entpuppen sich als harmlos, andere wiederum" - ich legte eine Pause ein, damit sie sich seelisch darauf einstellen konnte - "sind nicht ganz so harmlos."
Sie wandte sich mit Tränen in den Augen ab und seufzte brunnentief. "Die Freundin, die mir Ihre Dienste empfohlen hat, meinte, Sie würden eine Art Test durchführen."

Ich sah meinem Gegenüber in die Augen, während wir einander zuprosteten und dann synchron die Gläser zum Mund führten.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Mann, den ich suchte, hatte es sich an einem der Tische am Rande der Hotelbar gemütlich gemacht. Dunkles Haar, dunkler Anzug, Krawatte gelockert, oberster Hemdknopf offen. Er hatte den linken Arm über die Rücklehne der Sitzbank drapiert, trommelte mit den Fingern im Takt der dezenten Loungemusik auf den roten Samt und nahm dann und wann einen Schluck von seinem Schlummertrunk.Ich stand im Durchgang zur Hotellobby und beobachtete ihn unbemerkt.Er langweilte sich. Wartete auf Unterhaltung, Zerstreuung. Zumindest für diesen Abend.Er ließ sein geschultes Auge durch den Raum schweifen und taxierte das einzige weibliche Wesen in der Bar: Bundfaltenhose, biederer Rollkragenpulli. Resigniert wandte er den Blick ab und nippte erneut an seinem Drink.Das war mein Zeichen.Ich strich mir eine lose Haarsträhne aus der Stirn und betrat die Bar. Ganz gemächlich, damit er auch wirklich von mir Notiz nehmen konnte, was aufgrund der übersichtlichen Anzahl an Gästen und seiner bereits geschärften Wahrnehmung nicht weiter schwierig war.Manchmal ist einem das Glück eben besonders hold.Normalerweise sehen sie zuerst auf die Beine. Die meisten Männer haben eine Schwäche für nackte Beine. Tatsache. Vor zwei Jahren hätte ich noch behauptet, die Gesamtheit der heterosexuellen Männer würde zu gleichen Teilen auf Beine, Po oder Brüste sehen (die "Dreifaltigkeit der weiblichen Reize", wie ich es nenne). Doch inzwischen weiß ich: Die Mehrheit guckt zuerst auf die Beine. Ich habe trotzdem immer drei Outfits im Gepäck, die je ein Element der Dreifaltigkeit besonders betonen. Nur für alle Fälle. Aber ich fange immer mit den Beinen an, und ich liege selten falsch damit.Ich war auf Firmenflittchen getrimmt: knappes schwarzes Kostüm, schwarze Riemchensandalen von Manolo, keine Strumpfhose. Seriös, aber durchaus freizügig. Ein Ensemble, das signalisiert: Ich will ernst genommen werden - aber es gefällt mir auch, wenn ich von den Männern bemerkt werde.In meinem Fall geht es nicht darum, ob es mir gefällt, bemerkt zu werden. Es gehört zu meinem Job, bemerkt zu werden. Ich erledige nur meine Arbeit, auch wenn manch einer diesen Aspekt kritisch sieht.Im Grunde war es ziemlich einerlei, ob ich es mit einem Beinfetischisten zu tun hatte oder nicht, als sein Blick erst einmal von meinen Knöcheln über die Schenkel nach oben bis zum Saum meines Minirocks gewandert war. Natürlich hörte er dort nicht auf; das tun die wenigsten. Allerdings können sie sich ab hier nicht mehr auf die Augen verlassen. Vom Rocksaum aufwärts ist die Fantasie gefordert.Ich stolzierte an seinem Tisch vorüber zum Tresen, als würde ich seine hungrigen Blicke nicht bemerken, und nahm auf einem der Barhocker Platz."Grey Goose Wodka Gimlet, bitte."Der Barkeeper nickte, erfreut darüber, dass es an diesem ereignislosen Mittwochabend endlich etwas zu tun gab (abgesehen vom Polieren der Martinigläser), und legte mir eine Cocktailserviette hin.Mit einem ermatteten Seufzer stützte ich einen Ellbogen auf den Tresen und verfolgte, das Kinn in die Hand gestützt, wie mein Drink gemixt wurde. Meine Körpersprache signalisierte Überdruss. Langer Tag, lange Reise, lange, einsame Nacht in Aussicht.Es wirkte.Als mir der Barkeeper meinen Drink servierte und ich nach dem Portemonnaie griff, registrierte ich aus dem Augenwinkel, wie eine druckfrische Hundertdollarnote über den Tresen geschoben wurde. "Das geht auf mich."Ich wandte den Kopf und musterte meinen Gönner etwas verdutzt, als hätte ich überhaupt nicht mit seinem Erscheinen gerechnet. Wie sollte ich auch?"Sehr liebenswürdig, danke", sagte ich.Er grinste schmierig. "Gern geschehen."Ich saß in dieser Bar, weil ich etwa eine Woche zuvor einen Anruf bekommen hatte. Von einer Frau, die meine Hilfe benötigte.Das tut jeder, der diese spezielle Nummer wählt. Genau deshalb gibt es die Nummer ja auch.Wir hatten ein Treffen für den darauffolgenden Tag vereinbart."Ich komme zu Ihnen", hatte ich wie immer angeboten. Wer besagte Nummer wählt, will diese Unterredung normalerweise in vertrauter Umgebung hinter sich bringen.Und so fand ich mich tags darauf in ihrem großen, elegant eingerichteten Wohnzimmer wieder und hörte mir ihre Geschichte an. Das Übliche. Ich hatte sie bestimmt schon mindestens zweihundert Mal gehört, mal mit leichten Abweichungen, mal beinahe Wort für Wort gleichlautend.Aber das Motiv war stets dasselbe: Angst."Das hier hat unser Hausmädchen neulich beim Waschen in der Hosentasche meines Mannes gefunden." Sie griff nach einem kleinen, zerknitterten Zettel auf dem Sofatisch, studierte ihn in Gedanken versunken, als hoffte sie, wenn sie ihn zum hundertundzweiten Mal las, würde dort plötzlich etwas anderes stehen, oder es würde sich eine neue, weniger unerfreuliche Erklärung dafür finden, damit sie mich nach Hause schicken konnte.Vergeblich.Mit einem bedrückten Seufzen reichte sie mir widerstrebend das Stück Papier und putzte sich mit einem gebrauchten Kleenex die Nase. "Entschuldigen Sie, ich bin völlig durch den Wind. Ich kann nicht fassen, was ich hier mache."Ich betrachtete die handgeschriebene Notiz und nickte verständnisvoll."Es war gut, dass Sie mich angerufen haben. Klarheit zu schaffen, ist auf alle Fälle besser als sich ständig mit Fragen zu quälen, nicht wahr?"Sie starrte mich zweifelnd an. "Vermutlich, ja.""Es ist besser", versicherte ich ihr, wie schon unzähligen Frauen vor ihr. "Vertrauen Sie mir."Manchmal ist es für die Betroffenen in einer solchen Situation nicht leicht, das zu erkennen. Genauer gesagt, wollen es manche Frauen einfach nicht wahrhaben. Herz und Verstand sind sich in derartigen Angelegenheiten nur allzu oft uneins."Was könnte das Ihrer Ansicht nach bedeuten?" Sie zeigte auf den zerknitterten Zettel in meiner Hand.Ich fuhr mit der Daumenkuppe über die schwarze Tinte. "Schwer zu sagen", erwiderte ich wahrheitsgetreu. "Solche Zettel sehe ich oft. Manche entpuppen sich als harmlos, andere wiederum" - ich legte eine Pause ein, damit sie sich seelisch darauf
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