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Treu bis in den Tod
 
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Treu bis in den Tod [Taschenbuch]

Caroline Graham , Ellen Schlootz
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442443849
  • ISBN-13: 978-3442443840
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 173.820 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Simone Hollingsworth ist nett, unauffällig, und eines Tages spurlos verschwunden. Niemand weiß, ob sie Ihren Mann verlassen hat oder ob sie womöglich ermordet wurde - bis die ersten Lösegeldforderungen eintreffen. Ihr Mann sucht Trost im Alkohol und scheint weiter nichts unternehmen zu wollen. Mit dem Selbstmord des Ehegatten nimmt der Fall jedoch eine unerwartete Wende: Denn nun ist auch noch die Nachbarstochter unauffindbar, und immer mehr Personen geraten in den Strudel der Ereignisse - bis die Polizei schließlich auf die schockierende Lösung stößt...

Autorenporträt

Caroline Graham wurde in den dreißiger Jahren in Warwickshire geboren. Sie war einige Zeit bei der englischen Marine, und später arbeitete sie an einem Theater. 1970 begann sie mit dem Schreiben und arbeitete als Journalistin bei der BBC und bei Radio London. Ihr erster Roman erschien 1982, seither hat sie neben zahlreichen Inspector-Barnaby-Kriminalromanen auch zwei Kinderbücher verfasst.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sulli
Format:Taschenbuch
Ort der Handlung ist ein verschlafenes kleines Nest in England. Simone Hollingsworth hat offenbar ihren Mann verlassen. Dieser benimmt sich sehr merkwuerdig und wird wenige Tage später tot aufgefunden. Selbstmord? Die Nachbarin verschwindet. Auch sie findet man nach einigen Tagen tot. Unfall? Doch dann finden Inspector Barnaby und Sergeant Troy heraus, daß die verschwundene Ehefrau offenbar das Opfer einer Entführung wurde. Ihre Ermittlungen führen zu einem sehr überraschenden Ende.

Der Schreibstil von Caroline Graham ist für einen Kriminalroman ungewöhnlich detailliert. Mit blumiger Sprache beschreibt sie jede Nebensächlichkeit. Mir persönlich ist es etwas zu detailliert. Dadurch geht der Lesefluß verloren.

Mir sind einige fehlerhafte Passagen aufgefallen. Ich vermute, daß diese durch die Übersetzung zustande gekommen sind. So z.B. der unsinnige Satz "Auf der Tastatur, auf der die letzten Worte des Toten gestanden hatten, ..."

Das Buch liest sich zu Beginn recht zäh, erst im letzten Drittel kommt Spannung auf. Das Buch besticht eher durch die liebevolle Darstellung der Dorfbewohner und der Polizisten mit all ihren Schwächen.

Mit über 500 Seiten ist es kein Buch, daß man mal eben so an einem faulen Urlaubstag in der Sonne lesen kann. Eine allgemeine Leseempfehlung kann nicht geben.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbefriedigend 1. Juni 2007
Von Thomas
Format:Taschenbuch
War der erste Teil der Reihe "Die Rätsel von Badger's Drift" noch richtig klasse, war dieser 5. Teil ein ziemlicher Reinfall. Der humorvolle Stil und die originellen Figuren waren gewohnt gut, aber die Handlung wich stark von dem klassischen Aufbau ab. Kein Mord am Anfang und ein begrenzter Kreis von Verdächtigen, sondern ein Entführungsfall mit zwei Morden "am Rande" und ein Hauptverdächtiger, der auf den erfahrenen Leser vorgeschoben wirkt.

Daß vom üblichen Schema abgewichen wird, ist ja nicht automatisch schlecht. Aber die Handlung nimmt nicht richtig Fahrt auf. Sie wird ausgebremst durch die zwar nette, aber überflüssige Beschreibung der Nebenfiguren, von denen man gleich weiß, daß sie halt nur Nebenfiguren sind. Der Mord an der Nachbarstochter wirkt nur als Lückenfüller. Die Auflösung ist zwar originell, reißt es aber auch nicht mehr raus; mir ist sie zu konstruiert und vor allem kompliziert.

Das ganze Buch wirkt, als wollte die Autorin krampfhaft etwas anderes machen. Wer etwas anderes sucht, sollte besser zu einem anderen Thriller greifen. Trotzdem kann ich mir vorstellen, Caroline Graham noch eine Chance zu geben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
"Die Raffinesse, mit der Caroline Graham ihre Figuren entwirft, erinnert an Ruth Rendell und P.D. James", wird Publishers Weekly auf dem Klappentext der Rückseite zitiert. Selbst wenn es so wäre: Rendell hätte zwei Morde, drei Verdächtige, vier Motive und fünf heiße Spuren in der Zeit entworfen, die Graham braucht, um die Blumenrabatten, den Teekuchen oder die Kittelschürze eine ihrer Personen zu beschreiben.
Die Inhaltsangabe der Geschichte verspricht eigentlich traditionell englische Krimi-Unterhaltung: Die bildhübsche, wenn auch unbedarfte Simone Hollinhsworth verschwindet. Ihr Mann Alan, innerhalb weniger Tage in Alkohol und Schmutz versackt, wird tot aufgefunden. Zur gleichen Zeit verschwindet auch Nachbarin Brenda, eine überkorrekte, unattraktive Frau, die in Alan sehr verliebt ist. Inspektor Barnaby und Sergeant Troy machen sich auf in die Provinz um Licht ins Dunkle zu bringen.
Natürlich tummeln sich dort einige bemerkenswerte Personen: Die schrullige alte Dame mit dem Gedächtnis eines Elefanten, die patente, immer hilfsbereite Arztfrau, eine Künstlerin samt ihrem Verehrer, einem finanziell abgebrannten Computerspezialisten, das sittenstrenge Ehepaar, dessen Tage minuziös einer wie der andere vergehen, und nicht zuletzt Dorfpolizist Perrot, dessen Eigeninitiative vor lauter Angst, etwas falsch zu machen, brach liegt. Solche Charaktere sorgen natürlich auch für Witz und Komik.
Aber was mich an dem Buch am meisten stört - und dagegen helfen keine originellen Personen und keine nette Geschichte: Keine Geste ist zu lächerlich, kein Gedanke zu unbedeutend, kein Mienenspiel zu gering um nicht beschrieben zu werden. Dialoge quälen sich seitenweise dahin, und man kann getrost lange Abschnitte überfliegen und verpasst nichts. Es ist ein elend langatmiges Vorwärtskommen, und am Schluss ist man weniger überrascht, sondern erleichtert, dass es Barnaby endlich endlich geschafft hat, den Fall zu lösen.
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