Treppe in die Dunkelheit: Eine Suchtgeschichte... nach all diesen Flüssigkeiten, Drogen, Spritzen, die der Autor seinem Körper zugemutet hat. Eine knallharte Geschichte, die unter die Haut geht und die sehr abschreckend wirkt im Vergleich zu "Christiane F.", die für einige einen Reiz zum Drogenkonsum auslöste...
Sehr gut gefallen hat mir auch der "Dialog" mit der "personalisierten Sucht" mit dem Treppenabstieg.
Für mich grenzt es an ein Wunder, dass Steffen das alles geschafft hat nach den vielen Jahren "Fast-Total-Dauerrauschzustand", wie er so lange noch irgendwie funktionieren konnte, bis sein Körper - man muss fast sagen - endlich mit Zusammenbrüchen reagierte und er eine Entscheidung treffen MUSSTE.
Gerade die Szenen in der Entgiftung, vorher, nachher, mittendrin, wurden sehr drastisch geschildert. Wer nach dieser Lektüre noch "Komasaufen" will, ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar in seinem Handeln. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden....
Alles Gute für den Autor, der damit viel bewegen konnte und kann in seiner Tätigkeit an den Schulen und betreffenden Einrichtungen.... weiter so! Und DANKE!