Es ist dem Fischer Taschenbuchverlag hoch anzurechnen, daß er sich in Zeiten der Schwemme von (leider selten hochklassigen) Regionalkrimis an eine Reihe mit klassischen Kriminalromanen wagt und Trents letzter Fall gehört auf jeden Fall in diese Reihe hinein. Es gibt einen kleinen Kreis von Verdächtigen, einen durchaus menschlichen Detektiv und die Lösung ist, wenn man das Buch am Ende zugeschlagen hat, durchaus einleuchtend. 5 Sterne sind zu vergeben, und der Roman verdient sie alle - ich frage mich nur, warum man uns mit so einem dämlichen Untertitel a la "Sat 1" quält (der Titel ist doch einprägsam genug) und warum sich eine Reihe mit Krimi-Klassikern mit so fantasielosen Covern begnügt.