Ron Underwoods Gruselsatire ist zwar relativ unbekannt, genießt aber unter Gruselfans einen hervorragenden Ruf. Und sobald man ihn gesehen hat, weiß man: Zu Recht!
Gespickt mit Slapstick und schwarzem Humor schafft es der Film, Grusel und knisternde Spannung mit Humor und Liebe zum Schrägen zu verbinden.
Die Story ist denkbar einfach: In einem abgelegenen Wüstennest tauchen plötzlich unterirdische Riesenwürmer auf, die alles fressen, was sie in ihre schleimigen Tentakel bekommen.
Sie schneiden die einzige Straße aus dem Ort ab und zwingen die Bewohner zur Anwendung ihres Einfallsreichtums. Zwischendurch noch etwas Slapstick, eine kleine Romanze und total abgedrehte Charaktere, fertig ist der Gruselspaß.
Und dieses Rezept funktioniert wunderbar!
Die Inszenierung ist gelungen, die Effekte bewusst trashig gestaltet. Aber sie verstehen es gerade deshalb, so ungemein zu unterhalten.
Die Atmosphäre des Films ist perfekt, man lässt sich auf die Grundidee, die völlige Isolation der Stadt vom rest der Welt, was die Bewohner zum alleinigen Handeln zwingt, schnell ein und die Charaktere sind zwar absolut eindimensional gestaltet, sind deswegen aber keinen Deut weniger liebenswert.
Trotz seiner absolut undüsteren Stimmung schafft es Regisseur Underwood (City Slickers) beim Zuschauer einen wohligen Grusel zu wecken, ihn aber gleichzeitig köstlich zu amüsieren. Ein sehr gelungenes Kunstück, was in der Qualität nur wenige Produktionen zustande bringen!