Rose Ausländer gehört zu den mutigen Menschen, die durch erlittenes Leid nicht den Blick für die Schönheit unserer Welt verloren, sondern geschärft haben. Das Wort ist für sie sowohl Thema als auch Werkzeug, um Schönheit und Leid abzubilden. Immer wieder schafft sie dabei neue Wörter, regt die Phantasie an, ungewohnte Sichtweisen auszuprobieren.
Sie verzichtet auf Satzzeichen: Wie von allein sortieren sich Wortreihen zu Eindrücken, fordern die Gedanken des Lesers heraus, sich auf eigenen Wegen durch Rose Ausländers Welt zu tasten.