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Travels in the Dustland
 
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Travels in the Dustland

Walkabouts Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (21. Oktober 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Glitterhouse (Indigo)
  • ASIN: B0051DSAI0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.522 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. My Diviner
2. The Dustlands
3. Soul Thief
4. They Are Not Like Us
5. Thin Of The Air
6. Rainmaker Blues
7. Every River Will Burn
8. No Rhyme,No Reason
9. Wild Sky Revelry
10. Long Drive In A Slow Machine
11. Horizon Fade

Produktbeschreibungen

motor.de

Neu gefunden, ja. Neu erfunden, nein. The Walkabouts bleiben sich und ihrer eingeschworenen Fangemeinde mit hochgradig beseelten Songs treu. Schier endlos lange sechs Jahre ist es her seit "Acetylene", dem letzten Studioalbum der vormaligen Seattler, es war damals ein bemerkenswert kraftstrotzendes Album, das der auch damals schon recht abgenutzten üblichen Americana-Folk-Country-Seligkeit nochmal einen gehörigen Energieschub verpasste. Eine Liebhaberband waren The Walkabouts auch danach noch, nie wirklich auf den großen Bühnen zu Hause, dafür mit eingeschworener Fangemeinde und Kritikerlorbeeren zuhauf. Eine Sinnkrise gab es denn aber wohl doch nach über zwanzig Jahren Bandgeschichte. Seitdem tat sich wenig, sieht man mal von der immer noch etwas irritierenden Dauerpräsenz ihres "Devil In The Details" im einschlägigen Outdoor-Werbespot ab. The Walkabouts – "The Dustlands" Jetzt also ein neues Album, mit teils neuen Musikern und vor allem einer tragenden Idee, ohne die Mastermind Chris Eckman nicht wieder anfangen wollte. "Travels In The Dustland" ist nun nicht eben ein fernliegendes Grundthema, ein uramerikanisches sowieso, mit Sehnsucht ebenso aufgeladen wie mit Verzweiflung. Eines, so scheint es, für das The Walkabouts wie kaum sonst jemand geschaffen sind. Deren Genre ist ja seit jeher anfällig für eine deutlich ausformulierte Gefühlsduselei, The Walkabouts füllen diese Schablone vielleicht sogar immer noch ein wenig mehr als die oftmals härter am Rock agierenden Zeitgenossen, die dann kurz vorm Abgleiten in den Kitsch noch mal eben die Gitarren aufdrehen können. Die große Kunst auf diesem Album ist dann auch, trotz all der schluchzenden Slide-Gitarren, der hintergründig staubigen Feedbacks, der wehmütig klagenden Duettgesänge Eckmans mit Carla Torgersons auf dem Boden eines trocken akzentuierten, mitunter schon fast unterkühlt wirkenden Gestus zu bleiben. Der unterstreicht die Eindringlichkeit dieser durchweg wunderschönen Songs, in denen sich eine untergründige musikalische Detailfreude ausbreitet, deren Fülle allerdings nie in reine L’art-pour-l’art-Spielerei abgleitet, sondern die stets in die Dienste der Songs gezwungen wird. So entsteht ein geschlossenes musikalisches Bild, bei dem die Differenzen der Herangehensweise an die verschiedenen Songs nicht zugekleistert werden, sondern als Bestandteile eines größeren Soundgefüges Platz finden. Insgesamt wieder deutlich leiser, sehr viel nachdenklicher als sein Vorgänger agiert "Travels In The Dustland", aber trotzdem noch sehr elektrisch verstärkt, mit gezügelter und dosiert eingesetzter Kraft, über große Strecken mit einem schwerlastigen Groove untersetzt und natürlich mit – das wird wohl immer das bestechendste Merkmal dieser Band bleiben – hochgradig beseelten Songs. So gesehen ein ganz typisches The Walkabouts-Album. Augsburg VÖ: 21.10.2011 Label: Glitterhouse / Indigo Tracklist: 1. My Diviner 2. The Dustlands 3. Soul Thief 4. They Are Not Like Us 5. Thin of the Air 6. Rainmaker Blues 7. Every River Will Burn 8. No Rhyme, No Reason 9. Wild Sky Revelry 10. Long Drive in a Slow Machine 11. Horizon Fade

Kurzbeschreibung

Erstes Album nach sechs Jahren: Die US-Folkrocker erkunden die Dustlands.

Das war eine lange Pause. Sechs Jahre nach ihrem letzten Werk "Acetylene" (2005) machen sich die Walkabouts noch einmal auf in die Welt der mythenverhangenen Geschichten. Doch ist das Ziel auf "Travels In The Dustland" ein anderes, ein neues. So entstand die Idee zu diesem Album nicht etwa in den Great Plains oder einer anderen öden Gegend der USA, sondern inmitten der Sahara. Dort kamen Chris Eckman die Worte "Travels In The Dustland" in den Sinn, zu Hause erinnerte er sich an sie, daraus entstanden die Songs, erste Proben, dann die Aufnahmen. Letztere begannen im November 2010 in Seattle und dauerten bis Juni 2011. Mit dabei war dieselbe Crew wie auf dem Vorgängeralbum: Neben Eckman sind dies Carla Torgerson, Terri Moeller, Michael Wells und Glenn Slater, dazu Paul Austin (ehemals Willard Grant Conspiracy).
"Travels In The Dustland" ist ein Liedzyklus über eine öde Gegend, durch die verschiedene Charaktere ziehen, deren Protagonist jedoch die Landschaft selbst ist. Gleichzeitig steht dieses "Dustland" für die Zukunft Amerikas.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk! 24. Oktober 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Nun, die Walkabouts haben sich viel Zeit für ihr neues Album gelassen. Die lange Wartezeit wurde zum Glück immer Mal wieder durch ein Neben- oder Soloprojekt verkürzt, zuletzt durch das geniale Project L/O/N/G, welches allerdings fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Handel kam.

Doch die musikalische Walkabouts-Welt ist jetzt wieder in Ordnung und das neue Album um die Band von Eckman und Torgerson ist ein Meisterwerk geworden. Es vereinigt alle grossen musikalischen Tugenden, welche sie letztendlich zur Kultband werden liessen.

'My Diviner' erinnert an die 'Setting the Woods on Fire - Devil's Road'-Phase. Dank Carla Torgersons Stimme ist dieser melancholische Eröffnungssong ein Walkabout-typisches Meisterwerk geworden, er beinhaltet alles, wofür man die Walkabouts letztendlich liebt.
Bei 'The Dustlands' wechselt dann der Gesang und Chris Eckman übernimmt die Hauptstimme. Es ist ein wunderbarer 'Mid-Tempo-Song', der von den Streicherinstrumenten des Apollon Chamber Orchestras unterstützt wird.
Etwas rockiger geht es in 'Soul Thief' weiter, textlich brillant - wie man dies von Eckman eben so kennt ("The burden I carry, is the story I tell, those in purgatory, singing fondly of hell") ...einfach genial...
'They are not like us' haucht Carla beim nächsten Lied ins Mikrofon, so düster und gleichzeitig so zerbrechlich, man könnte ihr stundenlang zuhören ("We are bird and we are snake, bones of laughter, thorns of hate").
Ein bisschen 'flotter' beginnt dann 'Thin of the Air'; Streicher, Orgel und E-Gitarre wechseln sich im Hintergrund ab. Man fühlt förmlich den Geist des seligen Townes van Zandt mitsingen!
Klar, der 'Rainmaker Blues' wird von Mr. Eckman gesungen; da schliesse ich die Augen und stelle mir vor, wie die Walkabouts den Song live in einem kleinen Club zum Besten geben...(mit Background Chor und durch den konstanten durchgehenden Rhythmus des Schlagzeugs zusammengehalten).
Mit 'Every River will Burn' geht es anschliessend musikalisch über 6 Minuten durch einsame amerikanische Wüstenlandschaften, eben durch die Dustlands. Dieser Song ist für mich die musikalische Perfektion, ein Meisterwerk... und man beginnt einfach mit Träumen.
Doch dann reisst einen Chris Eckman wieder aus diesem Traum um mit dem flotteren 'No Rhyme No Reason' fortzufahren. Textlich bleibt es jedoch weiterhin düster ("A scorpion closed in by flame, stings himself to death, simple and plain").
'Wild Sky Revelry' ist wieder ein ganz ruhiges Stück, getragen von Carlas einzigartiger Stimme.
Konsequent im 'Zick-Zack-Verfahren' geht es weiter mit einem rockigeren Lied ...Eckman und die elektrische Gitarre... 'Long Drive in a Slow Machine' hält mühelos das hohe Niveau der Platte aufrecht.
Wie könnte ein Album schliesslich schöner abgeschlossen werden als durch ein Lied wie 'Horizon Fade'. Da kommt Wehmut auf, man möchte die Musik schier aufhalten und für sich einschliessen; ganz langsam und süsslich gleitet sie weg und es wird einem erst nach und nach bewusst, dass dieses Konzeptalbum einen noch lange verfolgt und beschäftigt. Da reicht ihnen zurzeit keiner das Wasser, selbst geniale und von mir hochgeschätzte Musiker (denen man nachsagt 'Wüstenrock' zu spielen) wie Howe Gelb oder Steve Wynn können hier nicht mithalten.

Was singen die Walkabouts am Ende der Platte? "Will you ever come back, to this place?"
Die Antwort lautet: "Ja sicher, immer und immer wieder!"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
...seit der Veröffentlichung bei mir in Dauerrotation zu laufen und sich trotzdem noch nicht abzunutzen - daher klare 5 Sterne.
Den Garagen-Rockausflug "Acetylene" fand ich leider über weite Stecken missglückt (Ausnahme "Devil in the details"), daher überrascht es mich umso mehr, dass dieses Album wieder an den besten Zeiten der Band anknüpft - oder sogar eine neue einläutet? Die bekannten Stilelement der Walkabouts finden sich hier wieder - allerdings erweitert und mit zahlreichen neuen Facetten angereichert, die vor allen Dingen in den letzten Projekten von Chris Eckman (Solo, Dirtmusic) ihren Ursprung haben und meisterlich in das neue Walkaboutsgewand eingewoben werden. Vor allen Dingen Stücke wie "Dustland" "Soul thief" oder "Rainmaker blues" atmen Sound und Stil der letzten Jahre des Bandleaders, Komponisten und Produzenten des neuen Albums, allerdings ohne eine billige Kopie der anderen genannten Projekte zu sein. Vielmehr nutzt Eckamn seine Erfahrungen mit den neuen Klangspektren, um seiner Hauptband neue Türen zu öffnen und sich weiter zu entwickeln. "My diviner", "Horizon fade" oder "Wild sky revelry" könnten auch von älteren Veröffentlichungen der Band stammen, die anderen Songs bieten jedoch einen neuen und eigenständigen Sound, ohne mit den bekannten Elementen Melancholie und Atmosphäre zu brechen. Gekonnt werden abwechslungsreiche Arrangements und rhythmische Finessen geboten, betörende Melodien entwickelt und Bridgeteile ans Ende einiger Songs gestellt, die es schaffen, nochmals eine Steigerung und Intensivierung zu generieren.
Zusammengefasst stimmt bei dieser Veröffentlichung einfach alles. Klare Kaufempfehlung für mein "Herbstalbum Nr. 1".
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz klar: Album des Jahres! 26. Oktober 2011
Format:Audio CD
Ich kann mich dem Vorredner nur anschließen! Ein Meisterwerk, das - scheinbar aus dem Nichts kommend - locker die gesamte bisherige Musikproduktion des Jahres in den Schatten stellt und völlig nahtlos, aber ohne in bloßer Kopie zu verharren, an vergangene Großtaten wie "Nighttown" und vor allem "Devil's Road" anknüpft. Wie immer haben die Walkabouts es geschafft, dem gesamten Album eine ganz eigene Atmosphäre zu verpassen, diesmal fallen vor allem die herrlich beseelt vor sich hinwabernde Orgel und gelegentliche "Up-Tempo-Ausflüge" (ok,zumindest für Walkabouts-Verhältnisse!) positiv auf. Schön, dass auch wieder echte Streicher und eine Reihe anderer Gastmusiker das Klangbild komplettieren. Man kann den Walkabouts nur wünschen, dass dieses fantastische Album nicht ungehört untergeht und sie nach der recht langen Zeit seit dem letzten gemeinsamen Album ihr Publikum wieder finden!
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