Schon beim Opener "Virtual Insanity" wird Jay Kays Klasse deutlich. Es ist einer jener unvergänglichen Songs, wie sie auch schon auf den Vorgängeralben zu finden waren. Es folgt der tanzbare Ohrwurm "Cosmic Girl". Man fühlt förmlich die Discokugel über sich schweben. Immer ein bißchen nach Seventies klingend, wie wir es von Jamiroquai kennen, aber mit moderneren Keyboardsounds umgesetzt. Ein weiterer Höhepunkt ist "Alright". Das reine Didgeridooinstrumental "Didjerama" versetzt den Hörer zur Hälfte der Platte in psychedelische Sphären. Im sich nahtlos anfügenden "Digjital Vibrations" legt der surrend anhaltende Grundton des Didgeridoos den Klangteppich, auf dem sich die restlichen Instrumente mit einer tranceartig, sich immer wiederholenden Melodie, ausbreiten. Das fetzige Titelstück "Travelling Without Moving" reißt einen dann wieder aus dieser Stimmung heraus, abwechslungsreich, mit einem coolen Baßlauf und einem Baßsolo. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)