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Traveler. 6 CDs . Gekürzte Lesung [Audiobook] [Audio CD]

John Twelve Hawks , Heikko Deutschmann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

9. März 2006
Die Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind die letzten Überlebenden der Traveler-Propheten, die lehren, was Mitgefühl und Freiheit bedeuten. Freiheit ist der Bruderschaft der Tabula verhasst: Mit Hilfe eines Überwachungsnetzes kontrollieren sie die Menschheit. Nur Maya, eine junge Kriegerin der Harlequins, weiß, in welcher Gefahr Michael und Gabriel schweben. Sie versucht, die letzten Traveler vor den Tabula zu retten...

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio (9. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866042124
  • ISBN-13: 978-3866042124
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 909.261 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Traveller macht etwas, was spätestens seit Dan Browns Illuminati viele machen: Er setzt auf eine Verschwörungstheorie biblischen Ausmaßes und lässt einen 2000 Jahre alte Geheimbund, der die Geschicke der Welt bisher im Verborgenen lenkte, plötzlich ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Denn die Bruderschaft der „Tabula“ möchte endgültig die Herrschaft der Erde an sich reißen. Hierfür hat sie die Welt mit einem Netz der Kontrolle überspannt. Allein die Brüder Michael und Gabriel, zwei „Traveller“ -- und als solche eine Art Erzengel der Gerechtigkeit --, können ihre Pläne noch zunichte machen. Oder ist es schon zu spät? Das jedenfalls muss Maya befürchten, die sich auf die Suche nach den beiden macht. Denn Michael ist bereits in der Gewalt der „Tabula“. Und Gabriel scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein ...

Nach eigener Aussage zählt John Twelve Hawks George Orwell zu seinen Lieblingsautoren. Das ist kein Wunder, auch wenn er nicht 1984, sondern die Essays des britischen Autors als vorbildlich für das eigene Schreiben nennt. Tatsächlich aber hat Hawks die negative Utopie eines totalen Überwachungsstaats geschrieben, die so wirkt, als habe Orwell seinen Klassiker nach dem Kino-Besuch von Matrix entstaubt und nach den neuesten technischen Erkenntnissen (und Visionen) aufgemotzt. Und das ist Hawks in der Nachfolge Orwells auf ausgesprochen spannende Art und Weise auch gut gelungen. Eine Verfilmung ist durch den Verkauf der Rechte schon in greifbare Nähe gerückt. Aber besser sollte man das Buch lesen. Denn die Bilder im Kopf, die es erzeugt, kann kein Regisseur auf Leinwand bannen.

Im Traveller gibt es noch eine Chance, sich der absoluten Kontrolle zu entziehen: Gabriel Corrigan, einer der Helden des Romans, lebt außerhalb des so genannten „Rasters“ -- eine Lebensweise, die auch Hawks nach eigenem Bekunden bevorzugt. „Ich möchte, dass sich die Öffentlichkeit auf das Buch selbst konzentriert und nicht auf mich“, erläuterte er in einem Interview seinen Wunsch nach einem zurückgezogenen Leben. Dass ein Mensch, der einen so hellsichtigen Roman geschrieben hat, hinsichtlich der Mechanismen des Buchmarkts so naiv sein soll, will man kaum glauben. So oder so: Traveller fällt durch (fast) jedes Raster. Ein unglaublich raffinierter, in seinen Phantasien denkbar präzises Buch. Die Presse wird Hawks keine Ruhe lassen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Auf 1408 Seiten mixt die großartige 'Traveler'-Trilogie Gesellschaftskritik mit Fantasy." (Petra) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr authentischer und visionärer Roman. 4. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte das Buch gekauft und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor kreiert eine Gesellschaft, die permanent durch Kameras, Kreditkartenauszüge und Mikrochips überwacht wird, ohne dies zu merken oder bewusst zu erleben. Die Tabula haben die Kontrolle über die Gesellschaft übernommen und beherrschen die Politik, die Polizei und Sicherungssysteme der Nationen. Ihre Gegner sind zum einen die Traveler, die seit Jahrhunderten von Ihnen verfolgt und ermordet werden, da sie durch Ihre Fähigkeit zur Transzendenz in andere Sphären zu ideologischen Gegnern werden und die Beschützer der Traveler, die Harlekin. Die Harlekin sind Kämpfer die seit frühester Kindheit dazu erzogen werden ihre Gegner effektiv und emotionslos zu töten.
Maya, die Tochter eines mächtigen Harlekins, versucht ein normales Leben abseits der Auseinandersetzungen zu führen. Doch dann bekommt sie von ihrem Vater den Auftrag in die USA zu reisen, um dort ein Bruderpaar ausfindig zu machen, die möglicherweise die Gabe der Traveler besitzen. Nachdem ihr Vater ermordet aufgefunden wird, entschließt Maya sich dazu, dem Wunsch ihres Vaters nachzukommen und ein Wettlauf gegen die Zeit und die Tabula beginnt.
Das beeindruckendste an dem Roman ist, dass die beschriebene Technik zur Überwachung nichts futuristisches an sich hat, diese Möglichkeiten zur Überwachung bestehen bereits und werden teilweise genutzt.
Der Roman ist aufregend und spannend geschrieben und das Ende lässt die Vermutung zu, dass dies erst der Anfang von Mayas und Gabriels Geschichte sein wird.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action, Spannung und Lust auf Mehr! 18. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Puh, durchatmen. Ich habe gerade den "Traveler" zu Ende gelesen
und bin einfach nur begeistert.
Am Anfang dachte ich nur, ob der Autor es wirklich schaffen würde, das rasante Tempo, das er an Tag legt, zu halten. Aber der Spannungsbogen steigt tatsächlich bis zum Schluss an. Und durch die wunderbar beschriebenen Charaktere entwickelt sich das Buch zu einem waschechten Pageturner. Der Verlag macht seinem Namen mit diesem Buch alle Ehre.
Der Plot ist einfach mitreissend, wobei der Autor nicht den Fehler macht, seitenlange trockene Erklärungen über diese (noch) fiktive Zukunftsvorstellung abzugeben, sondern dies nach und nach, sozusagen zum langsamen Verdauen, in die Handlungen mit einstreut.
Alle Komponenten einer guten Story sind gegeben: Aüßere und innere Konflikte, der zarte Beginn einer Romanze, ohne im Kitsch abzudriften (siehe Matrix) und actionreiche Spannung.
Das Kopfkino lief bei mir zumindest beim Lesen auf vollen Touren, und ich sehne jetzt schon die Fortsezung herbei, denn es handelt sich ja nur um den Beginn einer Trilogie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die komplette Trilogie in einem Band 30. März 2012
Format:Broschiert
John Twelve Hawks verhält sich als Autor genauso, wie er es seinen Protagonisten im Buch anraten würde. Absolut anonym. Wie kolportiert wird, hält er selbst zu seinem Verlag und seinem Lektor Kontakt nur durch ein nicht zu ortendes Sattelitentelefon.
Ob dies einer echte Phobie oder nur einem 'Markenimage' geschuldet ist, sei dahingestellt.

Dieses Verhalten jedenfalls eröffnet durchaus umgehend einen Weg in seine Traveler Geschichten hinein. In Anlehnung an die Gedanken George Orwells entwirft Hawks in seiner epischen Geschichte eine Parallelwelt, in der die Gruppe der 'Tabula' mittels technischer Überwachung die Welt zumindest kontrollieren, besser noch, beherrschen. Jeder Bürger dieser Gesellschaft wird umfassend auf allen möglichen technischen Weg überwacht. Durch Kameras, Peilsender, Röntgengeräte, durch Sensoren und so manches mehr (was in der Realität im Übrigen überwiegend tatsächlich bereits weitgehend möglich ist).

Den Tabula gegenüber stehen einige wenige 'Propheten', deren größte Kraft darin besteht, das Bewusstsein vom Körper abspalten zu können und in andere Parallelwelten zumindest geistig wechseln zu können. Ihre Sache ist die der individuellen Freiheit, die sie sich als Prophetenriege seit langer Zeit auf die Fahnen geschrieben haben und innerhalb derer sie ihre genetisch bedingten Fähigkeiten von Generation zu Generation weitergeben. Diese (kleine) Gruppe, die letzte Bastion der persönlichen Freiheit, nennt sich 'Traveler'.
Ihnen gehörten die beiden Hauptpersonen der Trilogie, die Brüder Gabriel und Michael, an. Brüder der Herkunft nach, aber nicht 'im Geiste', denn beide stehen nun auf den verschiedenen Seiten sich gegenüber. Michael ist ein Tabula geworden. Mehr noch, Michaels Ziel ist es, die Führung der Tabulas zu übernehmen. Gabriel demgegenüber kämpft mit den Travelern und ihren wenigen Getreuen seinen Kampf gegen den Verlust der Freiheit.

Die Geschichte eines Kampfes, die Hawks aus wechselnden Perspektiven, vornehmlich denen der beiden Brüder und deren Parteien schildert. Ansonsten entwickelt sich dieser Epos mit einer großen Prise fernöstlicher Mystik und Weisheit, mit Aliens, die irgendwann auftauchen werden, mit Weltenwanderungen zwischen 'Sphären', die durchaus auch zu verwirren verstehen im Ablauf der Handlung und ebenso mit einer Vielzahl von Elementen eines Abenteuerromans und der 'Quaste' (beginnend damit, dass ein Wettlauf der Brüder entsteht um den eigentlich für tot gehaltenen Vater zu finden), wie auch der des 'Bruderkampfes'. Natürlich findet auch eine Liebesgeschichte als einer der roten Fäden Aufnahme in das Buch.

In direkter Weise bildet Hawks allerdings vor allem bestehende Realitäten ab, die er, gut recherchiert und detailliert dargestellt, in diese überhöhende abenteuerliche Geschichte mit einfließen lässt. Wie den Travelern selber geht es ihm um den unabdingbaren Wert persönlicher Freiheit und individuellen Lebens gegenüber einer Gesellschaft, die mittels Kameras, Datenvorratsspeicherung, biometrischen Ausweisen und vielem mehr die Menschen in ihr möglichst 'gläsern' gestalten möchte. Dies ist die eigentlich interessante Seite der Darstellungen. Zu sehen, was und wieweit es jetzt schon möglich wäre, eine umfassende Bobachtung und Überwachung der Menschen in den westlichen Zivilisationen durchzuführen.

Das Buch ist ein Plädoyer für die individuelle Freiheit in einer immer stärker vernetzten und überwachten Welt, das (mit einigen Längen) abenteuerliche mit weisheitlichen Elementen mischt und so durchaus für eine anregende Unterhaltung sorgt, die Geduld des Lesers aber teilweise auch ganz schön fordert.
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