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Traumschnuppen: Gedichte und Gedanken des Nachtpoeten
 
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Traumschnuppen: Gedichte und Gedanken des Nachtpoeten [Taschenbuch]

Stefan Brinkmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Du kannst einen Stern nicht fangen. Berühren vielleicht. Greifen beinahe. Aber fangen? Nein. Selbst, wenn ein Stern fällt, uns dann zu Füßen liegt, so wurde aus dem einst funkelnden Licht aus Hoffnung und Träumen nicht mehr als ein kalter, schwerer, toter Stein. Und wir wünschten uns, er wäre dort oben geblieben. Du kannst einen Stern nicht besitzen. Dennoch oder gerade deswegen wird er dich verzaubern, inspirieren, zum Träumen verleiten. Manchmal, da berührt ein Stern dich. Und etwas bricht in dir auf. Sehnsucht nach Liebe, Angst vor der Dunkelheit, Verzweiflung ob der Distanz, ein Gefühl der Geborgenheit durch diese unüberbrückbare Nähe. Ein Mensch, der von einem Stern berührt wurde, ist leicht zu erkennen. Da ist ein funkelndes Licht in seinen Augen. Fast wie ein Stern. Du kannst einen Stern nicht erreichen. Aber du kannst ihm folgen. Und sehen, wohin er dich führt. Du kannst ein Gedicht nicht fangen ...

Der Verlag über das Buch

Die Gedichte des NachtPoeten Stefan Brinkmann sind Worte eines Träumers. Eines Menschen, der glaubt, dass Gedanken lebende Wesen sind. Seine Worte voller Melancholie, Feingefühl, aber auch seine Poesie der unbeschwerten Gedanken sind Gedichte, welche die Schönheit der Traurigkeit und der Freude wie Traumschnuppen einfangen und in unseren Seelen als Traumblasen tanzen lassen. Lassen sich Gefühle, die Liebe und Zuneigung in uns jenseits unserer fünf Sinne auslösen, wirklich in Worte fassen?

Stefan Brinkmann ist es gelungen, gelingt es, an jedem Tag, in jeder Nacht neue, sanfte Wore aufzunehmen und für Sie zu bannen. Mit berechtigtem Stolz darf ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, in der Edition Glasperle diesen jungen, so erfrischenden Dichter vorstellen. Ergreifen sie den Spiegel, den Ihnen der NachtPoet mit seinen beiden ersten Werken "Traumblasen" und "Traumschnuppen" in die Hand gibt, und schauen Sie beim Lesen selbst in Ihre eigene Seele, vom Alltag losgelöst. Begegnen sie den Elfen und lernen Sie, ihre Augen und Ohren für die Herzen der Menschen zu öffnen.

Eduard Maier

Edition Glasperle Verlag Die Blechschachtel

Karlsruhe, im November 2002

Der Autor über sein Buch

Schönheit der Melancholie

Manchmal, da fragt man mich: „He, du Genie, warum schreibst du denn immer so traurig? Was soll denn all diese Melancholie? Ganz ehrlich, ich finde das schaurig.“

Ich lächle dann nur auf meine Weise, auf einmal, da wird es ganz still, und antworte langsam und leise: „Ich sag euch, was ich damit will.“

„Des Nachts, wenn die Dunkelheit all das Licht aus euren Herzen vertreibt, wenn die Decke aus Schwärze mit ganzem Gewicht auf euch liegt, sich an euch reibt,

was gibt es da Schöneres, als in der Ferne oben am Himmelszelt all die tausend leuchtenden Sterne, wie Seelen von dieser Welt.

Doch steht ihr dann im Abendrot in einer Stadt voller Licht aus Neonröhren, gleißend und tot: Die Sterne, die seht ihr dort nicht.

Es ist die Schönheit der Melancholie, es sind diese tausend Sterne, es ist dieses kleine Wörtchen „Nie“, die unüberbrückbare Ferne

zwischen den Menschen, und doch sind sie nah wie Sterne, du kannst sie nicht fangen und dennoch berühren, ja greifen beinah, sag mir, was willst du mehr verlangen?

Manchmal, da lösche ich gerne alle Lichter um mich, und sieh! Da sind sie, tausende Sterne, die Schönheit der Melancholie.“

Klappentext

Traumschnuppen

Die Sterne ziehen weiter, meine ständigen Begleiter verlassen mich.

Und stumm lass ich sie ziehen. Sie waren nur geliehen. Ein Traum, mehr nicht.

Über den Autor

Stefan Brinkmann, der Nachtpoet, erblickte das Licht der Krankenhausbeleuchtung im Winter 1975. Mit 15 schrieb er sein erstes Gedicht in einer U-Bahn. Er glaubt an Magie, an Träume, an Geister und Engel, an das Gute im Menschen und an sich selbst.

Auszug aus Traumschnuppen von Stefan Brinkmann. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vollmond

Die Nacht ist erfüllt vom kalten Feuer,
die schwarzen Schatten im silbrigen Licht
kriechen lautlos in deine Gedanken,
machen dich blind ...

Das Kind tief in dir, hörst du sein Lachen?
stiehlt sich ungesehen nach vorn,
Neugierde besiegt alle Ängste und Sorgen,
wie nutzlos sie sind ...

Du streifst durch die nächtlichen Straßen, rennst mit
den eisigen Flammen, klirrend zerspringt
der Spiegel um dich, dein Bild ist verloren,
die Wahrheit beginnt ...

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