Das Buch ist unterhaltsam zu lesen, auch wenn es über weite Strecken hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Aber vielleicht waren diese auch einfach zu hoch für die Erzählungen von zwei engagierten Hobbyseglern, die dem Schreiben von Büchern nicht die oberste Priorität einräumen.
Die Erzählungen des Vaters dominierten im Verhältnis 9:1. Wahrscheinlich hatte der Sohn dem Alter entsprechend keine überschäumende Lust, seine Gedanken und Eindrücke in ausführlicherer Art und Weise dem Leser mitzuteilen. Sicher schade, erinnere ich mich doch genau daran, wie mich meine Reiseerlebnisse in diesem Alter bis heute geprägt haben.
Als Segler hätte ich mir hier und dort etwas detailliertere Schilderungen praktischer Problem(lösungen) gewünscht, dafür hätte man m.M. nach einiges von den Schilderungen des Drumherum (Praxis in HH, Details des Pendelns) weglassen können. Aber gut, dass war ja das Besondere an der Antlantiküberquerung IN ETAPPEN.
Insgesamt okay, dafür 3 Sterne. Die eine oder andere Seite weniger wäre für den Spannungsbogen sicher zuträglich gewesen.