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Traumfrau mit Nebenwirkungen
 
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Traumfrau mit Nebenwirkungen [Taschenbuch]

Amelie Fried
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 8. Auflage (August 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442438659
  • ISBN-13: 978-3442438655
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.225 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Amelie Fried
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bekannt geworden ist Amelie Fried durch ihre Talkshows im Fernsehen und als Moderatorin bei Stern-TV. Als Autorin ist sie dabei, sich einen Namen zu machen. In ihrem ersten Buch Die Störenfrieds erzählt sie von den lustigen Erlebnissen mit ihren beiden Kindern. Ihr zweites Buch, ein Roman, schildert das abwechslungsreiche Leben einer jungen, selbständigen PR-Managerin.

Cora, die bis zu ihrem dreißigsten Geburtstag sehr erfolgreich ist und in der Schublade TSY (Traumfrau, Single, Yuppie) einsortiert werden kann, tanzt in Pumps oder Turnschuhen, je nachdem, was gerade angesagt ist, unbekümmert durchs Leben.

Bis zum nächsten Geburtstag sind da aber einige Hürden zu nehmen, die Amelie Fried in witzigen Dialogen in einem rasanten Tempo in Angriff erzählt. Sei es, daß der größte Auftraggeber kündigt, ihr Freund sie betrügt oder die beste Freundin schwanger ist. Es schaut für Cora ganz danach aus, als ob das Leben doch keine große Geburtstagsparty wäre. Allerdings gibt es da noch den coolen Künstler, mit dem sie sich noch nie verstanden hat. Manchmal hat er aber ganz passable Ideen... --Manuela Haselberger

Neue Zürcher Zeitung

Traumfrauen in Aspik

Frauenromane – oder: Wie werde ich Erfolgsautorin?

Frauen schreiben – da war doch was . . . damals, lang ist's her, als der emanzipatorische Geist antrat, die althergebrachte Stumpfsinnsprosa des Patriarchats aufzubrechen und die Stunden der wahren Empfindung nicht mehr allein den Männern zu überlassen. Von «Entmannungen» und «Häutungen», vom «weiblichen Namen des Widerstands» und vom «Geschlecht der Gedanken» war damals die Rede, und selbst die scheinbar unverfängliche Frage, wie das Salz ins Meer kommt, wurde Teil des männlich-weiblichen Streitgesprächs.

Frauen schreiben – das hat heute etwas Bedrohliches. Seitdem allenthalben die Ära des Postfeminismus eingeläutet wurde, entdeckten Autorinnen (und solche, die als solche gehandelt werden) die Lust am ungehemmten Seitenfüllen. Eva Heller («Beim nächsten Mann wird alles anders») und Hera Lind («Das Superweib») öffneten die Schleusen, und allmonatlich breiten sich nun die Ergüsse aus, die von toughen, selbstbewussten Frauen im urbanen Dickicht der Neunziger berichten – Bücher, die oft mühelos die Bestsellerränge erobern und mit sicherem Gespür lehren, was am Strand und beim Coiffeur erwünscht wird.

Wie schreibe ich nun ein Prosastück, das sich das absatzverheissende Etikett «Frauenroman» anheften lassen darf? Wie werde ich Erfolgsautorin? Doris Dörrie, die Filmemacherin, tut sich zunehmend schwer damit. Ihre Erzählungen und ihr neuer Episodenroman «Samsara» begehen entscheidende Fehler: Sie bauen, erstens, zu stark auf Unverwechselbares; sie handeln, zweitens, zu oft von Leid und Not, und sie bemühen sich, drittens, auf erschwerende Weise um stilistische Nuancierung. Das alles schafft Lektüremühsal, selbst wenn man der Autorin zugute hält, mit ihren Figuren, der magersüchtigen Tochter einer Food-Photographin zum Beispiel, dem Zeitgeist dicht auf den Fersen geblieben zu sein. Doris Dörrie ist eine Beobachterin des Alltagslebens, die den subtilen Kampf eines schreienden Kleinkindes mit seiner Mutter oder die komischen Abläufe einer von Nichtbuddhisten veranstalteten buddhistischen Hochzeit präzise festzuhalten versteht. «Samsara» ist nicht ihr bestes Buch und gewiss kein schlechtes, doch ein richtig gutverkäuflicher Frauenroman kann das nicht werden.

Weiberwirtschaft

Auch Maria Gronau wird es nicht packen. Gewiss: Sie ist, wie der Verlag stolz verkündet, «Chefin einer renommierten Werbeagentur» (gut für home stories in der Regenbogenpresse!); sie hat ihrem Buch einen flotten Titel gegeben («Weiberwirtschaft»), und sie bedient den seit Christine Grän, Pieke Biermann oder Uta-Maria Heim prächtig laufenden «Frauenkrimi». Alles schön und gut, doch eine lesbische Kommissarin, die alternierend mit den politisch aufrechten Kämpferinnen eines «FrauenHauses» das Lager teilt, ist für den breiten Konsens im Buchhandel ungeeignet. Obwohl die Geschichte um zerstückelte Berliner Leichen, korrupte Beamte und lehrreiche Recherchen im Internet nicht übel konstruiert ist und erst am Ende ausufert . . . nein, nein, alles umsonst, tut uns leid, Maria Gronau, das grosse Geld will weiter mit Werbetexten und PR-Kampagnen verdient sein.

Apropos Werbung: Die moderne Frau von heute wirkt nicht mehr – obwohl der Computer es wieder möglich macht – im stillen Kämmerlein oder am häuslichen Herd. Sie arbeitet auch nicht als Studienrätin, Krankengymnastin, Sozialtherapeutin oder Süsswarenverkäuferin. Nichts da – die Topfrau, die etwas auf sich hält (und Aussichten haben will, zur Romanprotagonistin aufzusteigen), ist in der Öffentlichkeitsarbeit oder in den «Medien» tätig. Wie Simone Störmer beispielsweise, die promovierte Kunsthistorikerin aus Martina Mettners Roman «Karriere in Aspik». Da in ihrem feinsinnigen Brotberuf kein Unterkommen ist, verdingt sie sich als PR-Frau in einer Hannoveraner Wurstfabrik – deshalb «Aspik», logisch. Und immerhin: Frau Mettners Début weiss, was Frauen wünschen. Die Konstellation – Canaletto-Exegetin vermarktet Saftschinken – ist pikant, die Handlungsstränge breiten sich ohne hinderlichen Esprit aus, die Sprache gibt sich schlicht und der Witz noch eine Spur schlichter («Im Bett ist es gerade so nett. – Das reimt sich», «Mit Axe stinkt der Mann wie Dachs»). Und am Ende darf die Doktorin nebst ihrem Langweilerfreund der niedersächsischen Provinz entfliehen – es ist Hoffnung in der Welt.

Martina Mettner hat einen Nachteil: Es kennt sie keiner. Amelie Fried hat einen Vorteil: Noch kennen sie ein paar Leute aus der Zeit, als sie mit ernster Miene Talkrunden moderieren durfte. Für eine Bestsellerkarriere ist das unbezahlbar, siehe Ulrich Wickert, siehe Alfred Biolek. «Traumfrau mit Nebenwirkungen» (nicht schlecht) heisst Frieds erster epischer Versuch, laut ihrem schwäbischen Spezi, dem Moderator Harald Schmidt, ein «wichtiges Buch».

Nun ja, die Medienbranche ist nicht frei von Nepotismus, doch bleiben wir bei den Fakten: Cora, die Hauptfigur, ist Münchener Single (gut!), postfeministisch gesinnt und macht eine Krise durch (gut – aber nur, wenn sie nicht zu lange dauert). Dann erkennt sie – wir sehen das moralisch empörte Gesicht der Moderatorin Fried förmlich vor uns –, dass ihr Werbejob ein blöder ist und es in dieser Welt des rührigen Engagements bedarf. Und eines Mannes, Ivan, dem seine «Glaubwürdigkeit» wichtig ist, der das «konventionelle Blabla» ablehnt und, wundersamerweise, sowohl den Beischlaf als auch die Zubereitung eines Fünf-Gänge-Menus virtuos beherrscht.

Hera-Lind-Thronfolge

Kein Zweifel, Amelie Frieds Chancen, dereinst die Hera-Lind-Thronfolge anzutreten, stehen nicht ganz schlecht. Manchmal freilich, in den Kindheitserinnerungen etwa, beschwert sich der Text mit einer überraschend authentischen Note, und der Sozialkitsch ist vielleicht sogar für die anvisierte Klientel zu dick aufgetragen. Andererseits: Die unumgängliche Erotik erfreut sich einer um so delikateren Zeichnung: «Ungeachtet seiner Erektion rannte er in die Küche und riss die heisse Form mit der Lasagne aus dem Ofen.» Mahlzeit.

Dörrie, Gronau, Mettner, Fried – was zählen diese sich mühenden Autorinnen, wenn der Name Gaby Hauptmann fällt? Mit «Suche impotenten Mann fürs Leben» hat die Trossingerin auf Anhieb die Herzen der Leserinnen erobert, und da auch in diesem Geschäft allein das heisse Eisen zu schmieden ist, legt sie mit «Nur ein toter Mann ist ein guter Mann» gleich nach. Prognosen seien gewagt: Auch dieses von jeder schriftstellerischen Begabung unbelastete Werk wird seinen Weg machen. Die ultrastraighte Unternehmerin Ursula, eine Frau, die Feldhasen verhöhnt («Er ist selber schuld, wenn er überfahren wird. Das nennt man Selektion»), tritt in die Fussstapfen ihres gefürchteten Gatten. Was sie in der Folge erlebt, ist ohne jede Logik und kann deshalb hier nicht wiedergegeben werden. Auf jeden Fall sterben mehrere Männer auf überraschende Weise, die Hüter des Gesetzes schlafen, Ursula erlebt einen Orgasmus als «Offenbarung ihres Lebens», zeigt sich sprachlich innovativ («Sie ärgert sich tödlich») und lernt (Frau Fried lässt grüssen) zu guter Letzt eine Exprostituierte kennen, die ihr «Herzenswärme» vermittelt.

Fazit: Gaby Hauptmann hat gewonnen, ihr ist wieder ein sehr konsequentes Buch gelungen: konsequent witzlos, konsequent wirr und konsequent unliterarisch. Auch das will gekonnt sein. Die Startauflage des Buches ist mit 200 000 Exemplaren beruhigend hoch angesetzt.

Rainer Moritz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
langweilige Geschichte 29. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Schon in der Mitte des Buches wurde mir klar, dass nicht mehr zu erwarten sein würde. Cora - die Hauptfigur - hat keine Eigenschaften (sowohl äußerlich als auch vom Charakter), die den Titel "Traumfrau" rechtfertigen würde. Das ganze Buch hindurch benimmt sich die 30jährige wie eine gerade mal 20jährige. Die Dialoge sind langweilig, die Monologe nicht tiefgreifend und in keiner Weise humorvoll. Manche Leute besitzen das Talent, subtilen Humor in eine Geschichte einzubringen, manche nicht. Amelie Fried gehört eindeutig zur letzten Kategorie. Die Geschichte ist eintönig, einfallslos, berechenbar und uninteressant. Die Autorin erzählt die Handlung in einer Art, in der man als Leser nicht wirklich "miteinbezogen" wird: man hat das GEfühl nicht hautnah dabei zu sein - im Gegenteil, man fühlt sich als distanzierter Zuschauer einer langweiligen Handlung. Wenn ich das im vorhinein gewußt hätte, hätte ich das Buch sicher NICHT gelesen. Man verschwendet seine Zeit (und Geld), es sei denn man gibt sich gern mit niveaulosem, langweiligem und humorlosem Geschwafel ab. Ein Rat von mir: das Buch "Suche impotenten Mann fürs Leben" von Gaby Hauptmann ist das genaue Gegenteil von diesem Buch: spritzig, interessant, humorvoll - ich kann es nur jedem empfehlen!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hmmm... 20. Januar 2002
Von leserin71
Format:Taschenbuch
Die Entstehung stelle ich mir etwa so vor: Verleger zu A. Fried: "Frau Fried, Sie sind doch Journalistin, Sie können doch schreiben, und ausserdem sind Sie im Moment schwanger, da können Sie doch mal so einen netten Roman schreiben, so was für Frauen, mit einer Zicke als Hauptperson, die einen Mann kennenlernt, am besten einen Künstlertyp, so mit Dreitagebart, na Ihnen fällt da schon was ein..." Selten ein so schlechtes Buch gelesen. Und erschreckend, dass es so viele (Frauen?) gut finden...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe es sehr genossen das Buch zu lesen. Es ist nicht anspruchsvoll aber leicht zulesen, amüsant und gut zum entspannen nach der Arbeit.
Einfach hinsetzen und lesen. Abschalten!
Nichts hochtrabendes aber eben eine klasse Abendunterhaltung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Unglaubwürdig....
Mir hat das Buch nicht gefallen, da die gesamte Geschichte sehr unglaubwürdig daher kommt. Das Buch ist von Anfang her durchschaubar. Die Hauptfigur eher unsympathisch. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Samira veröffentlicht
Echt packend
Das war das ertse Buch, welches ich von Amelie Fried gelesen habe. Ich konnte gar nicht aufhören...Sehr gut geschreiebn man kann es sich super vorstellen beim Lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Anne veröffentlicht
Gut zu lesen
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Traumfrau ist hier und da etwas durchgeknallt, aber ich habe mich sehr gut unterhalten. Es ist locker und lustig geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von Adiema F. Ebanks
Ging so...
Ich habe "Glücksspieler" von Amelie Fried gelesen und auch "Der Mann von nebenan" hat mir sehr gut gefallen, beide haben aber auch Krimihandlungen eingebaut oder wenigstens... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Marzipanschwein
Nette Unterhaltung!
Locker, flockiger Schreibstil in diesem Buch. Es ist schnell durchgelesen und macht auch Spass über Cora etwas zu erfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2006 von Marlene Pfefferminz
nettes Buch für zwischendurch
...es gibt bessere Bücher. Sollten Sie sich im Buchladen nicht entscheiden können, nehmen Sie das andere! :-)

Das Buch beginnt an Cora's 30. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2006 von Hanny-Jane
Irgendwie seltsam
kommt das Buch bei mir an. Cora feiert ihren 30. Geburtstag mit 200 Szeneleuten, d.h. eigentlich würde sie lieber nach Rom zu einem Mann fliegen, der sie offenbar nicht liebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2006 von Kleopatra31
genial
hatte dieses buch zwar schon seit längerer zeit zu hause, habe es aber erst vor ca. 2 wochen gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2005 von A. Madlener
Traumfrau, Traumbuch!
So witzig und lebensnah, wie Amelie Fried das turbulente Leben der Cora Schiller beschreibt, kann man dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2005 von C. Mybs
Mein Lieblingsbuch!
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch und ich kann es nur empfehlen.

Ich habe mittlerweile schon alle Bücher von Amelie Fried gelesen - aber dieses gefällt mir mit... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 24. August 2005 von M. K.
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