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Traumfabrik Kommunismus : Die visuelle Kultur der Stalinzeit
 
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Traumfabrik Kommunismus : Die visuelle Kultur der Stalinzeit [Gebundene Ausgabe]

Boris Groys , Max Hollein
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 461 Seiten
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag; Auflage: Bilingual (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377571328X
  • ISBN-13: 978-3775713283
  • Größe und/oder Gewicht: 29,1 x 23,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.022.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwischen den beiden Weltkriegen begann sich jene alles beherrschende Massenkultur zu formieren, die wir heute kennen. Als Hauptträger dafür dienten Reproduktion und Verbreitung von Bildern durch Medien wie Plakat oder Kino. Auf radikale Weise nutzten die totalitären Massenbewegungen der damaligen Zeit die neuen Möglichkeiten einer konsequenten Transformation der Kultur, selbst klassische Medien wie Malerei und Skulptur wurden eingebunden. Die zentralistisch organisierte sowjetische Massenkultur der Stalinära ist ein herausragendes Beispiel einer solcherart operierenden hocheffektiven Propagandamaschine.

Ausgehend von den späten realistischen Arbeiten Kasimir Malewitschs präsentiert die vorliegende Veröffentlichung den im Westen immer noch wenig bekannten Kosmos der sowjetischen Kunst der Stalinzeit als ein transmediales, einheitliches ästhetisches Phänomen. Einen visuellen Kommentar bilden die jüngeren Arbeiten der Soz-Art, die sich kritisch mit der Ästhetik des totalitären Regimes auseinandersetzen. Mit der Integration von Werken russischer Gegenwartskünstler wie Erik Bulatov, Ilya Kabakov, Vitali Komar und Alexander Melamid wird eine Distanz markiert, die uns heute ästhetisch wie auch politisch von dieser Ästhetik trennt.

Ausstellung: Schirn Kunsthalle, Frankfurt/Main 24.9.2003- 4.1.2004

Über den Autor

Boris Groys wurde 1947 in Ostberlin geboren und ist aufgewachsen in der UdSSR, wo er an verschiedenen wissenschaftlichen Instituten in Leningrad und Moskau arbeitete. Seit 1981 ist er in Deutschland und seit 1994 Professor für Kunstwissenschaft, Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Robin Benson TOP 1000 REZENSENT
Boris Groys, one of the editors of this comprehensive survey of Soviet art sets the scene in his essay Utopian Mass Culture by writing 'The most intriguing aspect of Socialist Realism is precisely that no one liked it when it was being produced. This art satisfied no existing tastes, fulfilled no existing social demands. It was produced in the relatively firm conviction that people would come to like it when they became better people, less decadent and less corrupted by bourgeois values than they were at present'. Well, as we all know now, such fanciful notions eventually ended up in the wheelie bin of history

The book examines the presentation of the visual arts in the Soviet Union in ten essays but the writing is very academic, not helped I thought, because the English text has been translated from German. These essays (and artists biographies, chronology and bibliography) form the bulk of the book rather than colour reproductions that I would have expected, there are only eighty-four of these in the main display section. The poster section though does have a wonderful showing of thirty-eight examples, fortunately not dominated by Lissitsky or Rodchenko, they only get one each.

Boris Groys is right to say that no one really liked this art, the paintings seem uniformly dull and uninspiring and I suppose this was only to be expected when the output of art was almost exclusively controlled by the Union of Soviet Artists. They decided who was in favour or out and I expect they would have been shocked to see the ironic visual language used in the paintings of Komar and Melamid, the leaders of the Sots Art movement in the sixties and seventies.

This will probably be the standard reference book explaining Soviet art, despite the small number of works shown (and why no index?) and is completely different to a similar book on communist creativity, 'Chinese Propaganda Posters' (ISBN 3822826197) by Michael Wolf. A huge coffee-table book of three hundred colourful posters portraying the bright future for the folks in Mao's China.

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