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Traumatische Tropen. Notizen aus meiner Lehmhütte
  
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Traumatische Tropen. Notizen aus meiner Lehmhütte [Broschiert]

Nigel Barley
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Broschiert, Mai 1995 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 249 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta, Stgt.; Auflage: 2. A. (Mai 1995)
  • ISBN-10: 3608911464
  • ISBN-13: 978-3608911466
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.208 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nigel Barley
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die witzigste Abrechnung mit der ethnologischen Euphorie der letzten Jahre." (FAZ)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Zwei ganze Jahre benötigt der Ethnologe Nigel Barley, ehe er sich durch alle Instanzen der Bürokratie durchgearbeitet hat und endlich nach Nord- Kamerun zur Feldforschung aufbrechen kann. Hier verbringt er zwei Jahre mit den Dowayos, einem heidnischen Bergvolk. Auf amüsante und selbstironische Weise schildert Barley die erste Begegnung eines akademisch ausgebildeten Ethnologen mit der afrikanischen Wirklichkeit. Er reist mit dem Bewußtsein nach Europazurück, daß sich die Doways während der zwei Jahre kaum verändert haben, wohl aber der Ethnologe.Nigel Barley studierte moderne Sprachen und Ethnologie in Cambridge und Oxford und betrieb zwei Jahre lang Feldforschung in Kamerun. Seit 1981 arbeitet er am British Museum in London. Weitere Buchveröffentlichungen: "Die Raupenplage", "Traurige Insulaner" und "Hallo Mister Puttyman". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Witzig, informativ, gut lesbar = ganz große Empfehlungung!, 31. Juli 2002
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nigel Barleys Bericht über sein Leben in einem abgeschiedenen Dorf irgendwo in Afrika ist witzig und informativ zugleich. Barley beschränkt sich nicht nur auf Anekdoten "witziger Details", sondern beschreibt ausführlich und unglaublich ironisch die Probleme ethnologischer Feldforschung - und räumt nebenbei gleich mit einigen Mythen auf.
Man wird insofern ausgezeichnet unterhalten und lernt quasi nebenbei eine Menge - nicht nur über Ethnologie, sondern auch über Afrika und über (einige) der Menschen dort. Das einzige vergleichbare Buch ist "die letzten ihrer Art" von Douglas Adams (und natürlich die anderen Barley-Bücher).
Ganz klare Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen perfekt, 25. April 2007
Seine zweijährige Feldorschung zu Sitten und Gebräuchen eines afrikanischen Naturvolkes verarbeitet Barley nicht zu einer Forschungsarbeit, sondern zu einem außerordentlich unterhaltsamen und informativen Erlebnisbericht über das Afrikaprojekt mit all seinen Tücken. Gängige Vorstellungen über Ethnologie stellt das Buch im besten Sinne auf den Kopf, regt zu einer Auseinandersetzung mit diesem Feld an und relativiert die eigene Sicht der Dinge. Unbedingt empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Dowayos: quicklebendig und "nicht sehr helle", 14. April 2008
Der Autor nimmt sich die Freiheit, seine Erlebnisse so aufzuschreiben, wie

sie ihm passiert sind und auf einen ideologischen Überbau zu verzichten.

Das Buch ist unterhaltsam und von gesunder Subjektivität, dabei politisch

unkorrekt und von einer bisweilen ans Groteske grenzenden Ironie.

Die Dowayos erscheinen keineswegs als "edle Wilde", sondern als störrisch

und aufdringlich, prüde und obszön, manchmal grausam und insgesamt

als "nicht sehr helle". Barley macht keinen Versuch, sie uns nahe zu

bringen, sie uns auch nur sympathisch zu machen oder ihnen eine Bedeutung

zu verleihen. Dabei wird dieses Völkchen für uns durchaus interessant,

ihre Bewohner werden nicht besser, aber ebensogut wie irgendjemand sonst,

man spürt ihre quicklebendige Gegenwart.

Daneben wirft der Autor einige Streiflichter auf eine absurde Bürokratie

und er beschreibt seine erlittenen Krankheiten, von denen er nicht viel zu

wissen scheint mit ebenso dokumentarischer Distanz wie seine Eingeborenen.

Der Mann ist Ethnologe von Natur aus. Also lesen!
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