Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 9,90

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,50 eintauschen?
Traum von mehr bis minder schönen Frauen: Roman
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Traum von mehr bis minder schönen Frauen: Roman [Gebundene Ausgabe]

Samuel Beckett , Edith Fournier , Eoin O'Brien , Wolfgang Held
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 23,99
Preis: EUR 16,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
Sie sparen: EUR 7,00 (29%)
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 31. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Beckett stand in seinem dritten Lebensjahrzehnt, als er diesen Roman schrieb, der natürlich von allen Verlegern jener Periode so taub wie blind abgelehnt wurde. Seine erstmalige Veröffentlichung macht ihn zu einem äußerst wertvollen Geschenk in dieser Sauregurkenzeit des Lebens und des Schreibens; ein wunderbar junger Roman voll jugendlichen Renommierens, voll gelehrsamer Protzerei dann, wenn er versucht, Joyce zu über-joycen. Er sollte laut gelesen werden; am besten in Gegenwart einer Person des anderen Geschlechts." (George Tabori)

Kurzbeschreibung

"Traum von mehr bis minder schönen Frauen" ist ein pikaresker, unflätiger, philosophischer Bericht über des jungen Mannes Belacqua ungestüme Suche nach der eigenen literarischen und persönlichen Identität; das überschäumend virtuose, mit Sprachen, Zitaten und Anspielungen jonglierende, teils sehr quälerische, teils überaus komische Buch eines Genies. Eine extreme Herausforderung für den Übersetzer, Wolfgang Held, der über den Roman schreibt: "Es ist ein erstaunlich ausgeformtes, höhen- und tiefentrunkenes, zynisch-saturnisch schillerndes, psychotisch-satirisch-puritanisch-faunisches Werk, voll subtiler Vulgarismen und Sophismen, und der ganze spätere Beckett steckt in diesem wombtomb in Belacquas fauler Haut, die da unterm Felsen in Dantes Purgatorium zusammengerollt die Chance vertut, am Engel vorbei durch die Himmelspforte zu schlüpfen; auch daß er ein Lautenmacher war im historischen Florenz, findet ein Echo bei Beckett: es ist ein ungemein musikalisch fein strukturierter Text."

Über den Autor

1906 13. April: Samuel Beckett wird als zweiter Sohn des Ehepaars May und William Beckett geboren.
1911 Beckett wird eingeschult und fällt seinen Lehrern vor allem durch herausragende sportliche Leistungen auf.
1923 Nach dem Abitur Beginn eines Romanistikstudiums am Dubliner Trinity College. — Bekanntschaft mit dem unorthodoxen Professor Thomas B. Rudmose-Brown. — Verliebt sich in den Schwarm aller Studenten: Ethna MacCarthy. Die Liebe bleibt unerwidert.
1926 Becketts erster Besuch seiner späteren Wahlheimat Frankreich: Fahrradtour entlang der Loire.
1927 Bildungsreise nach Venedig und Florenz. Abschluss des Studiums als Jahrgangsbester. — Beginn einer Liebesgeschichte mit seiner Cousine Peggy Sinclair (Tochter von Cissie und William (Boss) Sinclair, einem liberalen Kunsthändlerehepaar, das in Kassel lebt).
1928 Zwei Semester als Lehrer an einem Gymnasium in Belfast. — Ab Herbst: Zwei Jahre lang Englischlektor an der Ecole Normale Supérieure in Paris. — Bekanntschaft mit James Joyce und Entdeckung des Pariser Künstlerlebens. Lange nächtliche Barbesuche. Unterrichtet seinen einzigen Schüler daher erst nachmittags.
1929-1930 Erste Publikationen: eine Kurzgeschichte, ein Aufsatz über Joyce sowie Übersetzungen in der englischsprachigen Zeitschrift transition. — Gewinnt mit Whoroscope (1930) einen Lyrikwettbewerb. — Beginnt eine Monographie über Marcel Proust. — Rückkehr nach Dublin ans Trinity College. Arbeit als Assistent von Thomas B. Rudmose-Brown. Schwierigkeiten mit der Umstellung auf das Leben in Dublin. — Ein Lichtblick: die Bekanntschaft mit dem Maler Jack B. Yeats.
1931 Psychosomatische Erkrankungen (Herzrasen, Niedergeschlagenheit, Mattigkeit). Entschließt sich, die akademische Laufbahn aufzugeben. — Veröffentlichung seiner Proust-Studie. —  Besucht über Weihnachten seine Verwandtschaft in Kassel. Die Liebe zu Peggy ist abgeflaut.
1932 Kündigt von Deutschland aus seine Stelle am Trinity College. — Reist nach Paris und schreibt seinen ersten Roman Traum von mehr bis minder schönen Frauen (1992). — Rückkehr nach Dublin.
1933 Tod Peggy Sinclairs und kurz darauf seines Vaters. — Die gesundheitlichen Beschwerden treten verstärkt auf, und Beckett beginnt eine zweijährige Psychotherapie bei Wilfred Bion in London. — Abschluss der Erzählungen für den Sammelband Mehr Prügel als Flügel (1934).
1935 Beginnt seinen zweiten Roman, Murphy. — Rückkehr nach Dublin.
1936 Fertigstellung von Murphy (1938). — Sechsmonatige Deutschlandreise (bis April 1937). Beckett besucht Museen, Galerien und nimmt Kontakt zu zeitgenössischen Künstlern und Kunstwissenschaftlern auf Er beobachtet die Veränderungen durch das nationalsozialistische Regime und kommentiert diese scharf
1937 Umzug nach Paris. — Bekanntschaft mit den Malern Bram und Geer van Velde sowie mit Peggy Guggenheim.
1938 Er wird durch einen Messerstich schwer verletzt. — Erneuerung der Freundschaft zu seiner späteren Lebensgefährtin, der Pianistin Suzanne Deschevaux-Dumesnil.
1939 Nach der Kriegserklärung Deutschlands bricht Beckett einen Familienbesuch in Irland ab und kehrt nach Frankreich zurück.
1940 Während der Besatzung von Paris arbeiten er und Suzanne für eine Widerstandsgruppe der Résistance.
1942 Zahlreiche Mitglieder ihrer Gruppe werden verhaftet. Beckett und Suzanne entkommen nach Roussillon ins unbesetzte Südfrankreich. — Bekanntschaft mit dem Maler Henri Hayden.
1943-1944 Landarbeit und Arbeit am Roman Watt (1953).
1945 Rückkehr nach Paris. — Nach einem Familienbesuch in Dublin arbeitet Beckett als Dolmetscher und Lagerverwalter für ein Zivil-Lazarett des Irischen Roten Kreuzes in der Normandie.
1946 Rückkehr nach Paris. Beginnt konsequent auf Französisch zu schreiben. — Freundschaft mit dem Verleger und Kunstpublizisten Georges Duthuit. — Schreibt den Roman Mercier und Camier (1970) sowie vier Novellen und Kunstkritiken.
1947 Schreibt das Theaterstück Eleuthéria (1995), beginnt mit dem Roman Molloy (1951).
1948/49 Beendet Molloy und schreibt die Romane Malone stirbt (1951) und Der Namenlose (1953) sowie das Theaterstück Warten auf Godot (1952, Uraufführung 1953).
1950 Kurze Prosastücke Texte um Nichts (1955). — Tod der Mutter.
1954 Tod des Bruders.
1955 Beginnt das Theaterstück Endspiel (1957).
1956 Beendet Endspiel. — Schreibt sein erstes Hörspiel Alle die da fallen (gesendet 1957) und die Pantomime Acte sans Paroles I.
1958 Schreibt das Theaterstück Das letzte Band.
1959 Schreibt das Hörspiel Aschenglut (1959, Prix Italia) sowie das kurze Prosastück Das Bild. Beginnt mit Acte sans Paroles II (1960). — Erhält die Ehrendoktorwürde des Trinity College Dublin.
1960 Schreibt den Roman Wie es ist (1961).
1961 Internationaler Verleger-Preis (zusammen mit Jorge Luis Borges). — Beendet das Theaterstück Glückliche Tage. — Heirat mit Suzanne Descheveaux-Dumesnil.
1962 Schreibt das Hörspiel Words and Music sowie das Stück Spiel (1963).
1963 Das Hörspiel Cascando entsteht. — Beginnt das Drehbuch zu seinem Film (1964).
1964 Beendet Film und assistiert in New York bei den Dreharbeiten.
1965 Schreibt das Theaterstück Come and Go (1966). — Uraufführung von Film in Venedig (in der Folge zahlreiche Preise). — Beginn der Arbeit am Fernsehspiel He, Joe. — Berät den Regisseur Deryk Mendel bei dessen Regie von Warten auf Godot an der Werkstatt des Berliner Schiller Theaters.
1966 Produktion von He, Joe beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) in Stuttgart, Beckett führt Regie. — Schreibt das Prosastück Der Verwaiser (1970).
1967 Inszeniert Endspiel an der Werkstart des Berliner Schiller Theaters.
1969 Erhält den Nobelpreis für Literatur.
1970 Erste Augenoperation am grauen Star. — Beendet den Prosatext Der Verwaiser.
1971 Zweite Augenoperation am grauen Star. — Inszeniert Glückliche Tage in Berlin.
1972 Schreibt das Theaterstück Nicht Ich.
1975 Nicht Ich wird als Fernsehversion konzipiert (gesendet 1977). Beckett schreibt das Fernsehstück Geistertrio.
1976 Schreibt das Fernsehstück ... nur noch Gewölk ...‚ das er 1977 zusammen mit Geistertrio beim SDR inszeniert.
1977 Bei John Calder in London erscheint der Band Collected Poems in English and French.
1980 Schreibt den Prosatext Schlecht gesehen schlecht gesagt (1981) und das Theaterstück Rockaby (1982).
1981 Entstehung des Fernsehstücks Quadrat I and II, das Beckett im selben Jahr beim SDR inszeniert. — Schreibt das Theaterstück Ohio Impromptu. — Beginn der Arbeit am Prosatext Aufs Schlimmste zu (1983).
1982 Anlässlich einer Solidaritätsveranstaltung für den inhaftierten Schriftsteller Václav Havel schreibt Beckett das Stück Katastrophe. — Entstehung des Fernsehfilms Nacht und Träume.
1983 Uraufführung von Nacht und Träume beim SDR. —Schreibt das Theaterstück Was wo.
1986 Inszeniert die Fernsehversion von Was wo beim SDR und schreibt seinen letzten Prosatext Immer noch nicht mehr (1984-1988).
1988 Becketts letztes Gedicht Comment dire (Wie soll man sagen; 1989) entsteht.
1989 Übersetzt die englische Fassung von Immer noch nicht mehr ins Französische. — Überträgt das Gedicht Comment dire als What is the Word ins Englische. — Juli: Becketts Frau Suzanne stirbt. — Beckett stirbt am 22. Dezember.

Auszug

Eins

Sieh da Belacqua, ein überfüttertes Kind, das in die Pedale tritt, schneller und schneller, der Mund steht ihm offen, die Nüstern gebläht, an einem Rotdornfries hinunter hinter Findlaters Kastenwagen her, schneller und schneller, bis er neben dem Gaul, dem schwarzen, fetten, nassen Gaulsrumpf einherrolle. Treib ihn an, Kutscher, peitsch, klatsch, verklopp ihn, den fetten Sambo. Steif empor, wie ein aufgestörter Federbusch, wölbt sich der Schweif für einen Darmerguß. Ah...

Und noch besser soll man ihn einige Jahre später dabei überraschen, wie er auf dem Land in Bäume klettert und in der Stadt im Turnsaal am Seil hinabrutscht.

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de