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5.0 von 5 Sternen
Zwei "phantasische" Erzählungen!, 9. Januar 2002
Von Ein Kunde
Die beiden Erzählungen "Traum eines lächerlichen Menschen" und "Bobok" stammen aus dem Spätwerk Dostojewskis.
In "Traum eines lächerlichen Menschen" beschließt ein vom Leben und der Welt verbitterter Mann, der sich selbst als lächerlich und alles Andere als gleichgültig bezeichnet, sich zu erschießen.
Er setzt sich an seinen Tisch in seinem kleinen Zimmer, legt den Revolver neben sich und wartet auf den Moment, indem er sich erschießen will. Doch plötzlich schläft er ein und erlebt einen phantastischen Traum: er träumt, er habe sich erschossen, er erlebt sein Begräbnis, er fühlt sich im Sarg liegen. Doch dann tritt er eine Reise an, durch das All zu einem im Harmoniezustand, "vor dem Sündenfall" verschontes, Abbild unserer Welt. Doch dann, sagt er, habe er diese Welt verdorben...
Die beiden Erzählungen "Traum eines lächerlichen Menschen" und "Bobok" stammen aus dem Spätwerk Dostojewskis.
In "Traum eines lächerlichen Menschen" beschließt ein vom Leben und der Welt verbitterter Mann, der sich selbst als lächerlich und alles Andere als gleichgültig bezeichnet, sein Leben durch einen Schuss in den Kopf zu beenden.
Er setzt sich an seinen Tisch in seinem kleinen Zimmer, legt den Revolver neben sich und wartet auf den Moment, indem er sich erschießen will. Doch plötzlich schläft er ein und erlebt einen phantastischen Traum: er träumt, er habe sich erschossen, er erlebt sein Begräbnis, er fühlt sich im Sarg liegen. Doch dann tritt er eine Reise an, durch das All, zu einem im Harmoniezustand befindlichen, "vom Sündenfall" verschontes, Abbild unserer Welt. Doch dann, sagt er, habe er diese Welt verdorben...
Die zweite Erzählung, "Bobok", erzählt von einem erfolglosen Autor, der zufällig an dem Begräbnis eines entfernten Verwandten teilnimmt und danach auf dem Friedhof auf einem Grabstein sitzend anfängt, über sich nachzudenken. Plötzlich vernimmt er Stimmen, die Stimmen der kürzlich Verstorbenen auf dem Friedhof, die sich in einem zweimonatigem Vorstadium des endgültigen Todes befinden. Er lauscht ihren Geschichten, ihren Problemen und ihren Gedanken.
„Traum eines lächerlichen Menschen" ist das erste Buch, das ich von Dostojewski gelesen habe und es war ganz gewiss nicht das letzte. Die wie schon gesagt relativ späten Erzählungen des Schriftstellers, die nach seiner Rückkehr als gewandelter, zutiefst religiöser Mensch aus seiner Verbannung und Zwangsarbeit aus Sibirien entstanden, entfachten bei mir den Wunsch, seine früheren Romanwerke wie „Arme Leute" oder auch seine späteren und weltbekannten Romane wie „Verbrechen und Strafe" oder „Die Dämonen" zu lesen.
Sehr empfehlenswert!
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1 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Dosto braucht Kohle !, 21. März 2002
Von Ein Kunde
Der "Traum eines lächerlichen Menschen" ist ein echtes 60-ger
Jahre Teil. 2002 ist es unerträglich !
"Bobok" ist so cool wie die 'Lindenstrasse' !
So GROSSE SCHRIFT, & dann nur 98 Seiten !
Dosto für Anfänger, oder watt ?
-= Raskolnikow =-
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