"Ferner ist eine Trauermusik aus dem Jahre 1724 zum Begräbnis des Herzog Ernst Ludwig erhalten. Sie weist eine ungewöhnlich reiche Besetzung auf: 2 vierstimmige Chöre, 3 Flöten, 2 Oboen, Fagott, 2 Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo." so WiKI. Wenn ein Herzg stimmt, hat man die Möglichkeit, viele Musiker zu engagieren.
Johann Ludwig Bach, der "Meiniger", ein entfernter Verwandter des grossen Johann Sebastian, ist eher unbekannt. Viele seine Werke sind verschollen, die Trauermusik nicht und wenn an den herrlichen grossen Chor,Deine Bande sind zurissen (kein Tippfehler) muss man sich sagen, gottseidank ist die Musik überliefert. Das ist grosse Musik.
Erfreulich, dass nun die zweite Aufnahme dieses Werkes erschienen ist. Hermann Max, ein Forscher für entlegenere Werke, hatte das dieses Werk bereits 1999 aufgenommen. Eine schöne Aufnahme, die nun durch diese getoppt wird.
In allen Belangen eindrucksvoller:Anna Prohaska, Ivonne Fuchs, Maximilian Schmitt, Andreas Wolf, RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin, Hans-Christoph Rademann.
Hervorragende Solisten, erfreulich, dass der Nachwuchsstar Andreas Wolf wieder dabei ist, ein Sänger, der auf dem Weg zu einer Weltkarriere ist.
Dazu der Rias-Kammerchor, über den man Lobendes kaum schreiben muss.
Gleiches gilt für die Akademie für alte Musik.
Vielleicht schafft ja eine solche hervorragende Aufnahme diesem Komponist mehr Aufmerksamkeit. Mindestens dieses Werk hätte es mehr als verdient.