Leider kann ich den Rezensentinnen vor mir so gar nicht zustimmen. Ich habe selten ein so enervirendes Buch gelesen wie dieses.
Dass Vampire dominant sind wissen alle, die dieses Genre gern lesen, so auch ich. Ich finde mich auch damit ab und mag es teilweise sogar. Aber was in diesem Buch abgeht ist wirklich der Gipfel des Machotums und dementsprechend nervig, jedenfalls für mich. Ich war mehr als einmal versucht, das Buch wütend gegen die Wand zu werfen.
Zum Inhalt brauche ich nichts mehr zu schreiben, das wurde bereits ausgiebig getan.
Auch zur schlampigen Textverarbeitung, fehlenden Satzzeichen und ganzen fehlenden und durchgestrichenen Wörten muss ich nichts mehr schreiben.
Mit keiner der handelnden Figuren bin ich richtig warm geworden, keine war mir sehr sympathisch.
Der Erzählstil in der Ich- Form tat ein Übriges und der Schreibstil der Autorin erinnerte mich über lange Strecken an den eines kleinen Mädchens, welches einen Aufsatz geschrieben hat.
Das - für mich - wirklich Übelste kam ziemlich zum Schluss, als der beste Freund des vampirischen Oberhauptes die Protagonistin verführt und dieser sich das gefallen lässt, obwohl sie doch seine Gefährtin, ihm ebenbürtig ist und er sie - entgegen seinem Verhalten bis dato - liebt. Ohne Konsequenzen für den besten Freund plätschert die Geschichte aufs Happy- End zu und- wie kann es anders sein- natürlich wird es eine Fortsetzung geben.
Die werde ich sicher nicht lesen, ich gebe 2 Sterne für den Butler, der mir im Wust der komischen Charaktere dieses Buches am Besten gefiel und einen für das tolle Coverbild einschließlich des Hochglanz- Covers. Mehr war leider für mich nicht drin.