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Trau dich endlich!: Roman
 
 
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Trau dich endlich!: Roman [Taschenbuch]

Carly Phillips , Ursula C. Sturm
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Rasant, prickelnd und abenteuerlich." (Booklist )

"Rasant und sexy." (The New York Times )

"Ihre Geschichte besitzt genügend erotische Spannung, um ein Feuerwerk unter ihren Fans zu entzünden." (Publishers Weekly )

Kurzbeschreibung

Der große Auftakt zur neuen Serie der Bestsellerautorin

Kein Mensch glaubt heutzutage noch an Flüche! Das dachte Gabrielle zumindest, bis sie von ihrer großen Liebe Derek sitzen gelassen wurde. Und das aus Angst vor einem alten Familienzauber. Was für ein Unsinn! Als Gabrielle ihren Ex-Lover nach einigen Jahren wieder trifft, lässt sie sich erneut auf eine heiße Affäre mit ihm ein. Aber ist Derek diesmal bereit, zu seiner Liebe zu stehen?

Klappentext

"Rasant, prickelnd und abenteuerlich." Booklist

"Rasant und sexy." The New York Times

"Ihre Geschichte besitzt genügend erotische Spannung, um ein Feuerwerk unter ihren Fans zu entzünden." Publishers Weekly

Über den Autor

Carly Phillips hat sich mit ihren romantischen und leidenschaftlichen Geschichten in die Herzen ihrer Leserinnen geschrieben. Sie veröffentlichte bereits über zwanzig Romane und ist inzwischen eine der bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen. Mit zahlreichen Preisnominierungen ist sie nicht mehr wegzudenken aus den Bestsellerlisten. Ihre Karriere als Anwältin gab sie auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt mit ihrem Mann und den zwei Töchtern im Staat New York.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Stewart, Massachusetts, ein kleines Dorf etwa zwei Kilometer westlich von Salem, dem Schauplatz der berüchtigten Hexenprozesse. Ende des neunzehnten Jahrhunderts herrschte unter den Bewohnern von Stewart schreckliche Furcht vor Verwünschungen und Hexenzauber. Just in jener Zeit geschah es, dass ein gewisser William Corwin sein Herz an eine Frau verlor und mit ihr durchbrannte, obwohl sie bereits einem anderen versprochen war. Martin Perkins, der sitzengelassene Mann, war der älteste Sohn einer wohlhabenden Familie aus dem Nachbardorf, das eben dieser Familie auch seinen Namen verdankte.
Seine Mutter, Mary Perkins, war eine Hexe, und sie rächte sich umgehend für das Unrecht, das ihrem Sohn widerfahren war, indem sie die Corwins mit einem Fluch belegte. Seither ist jeder männliche Spross der Familie dazu verdammt, die Frau seines Herzens und sein Hab und Gut zu verlieren, sobald er sich verliebt.
Fortan gab es keinen männlichen Nachfahren von William Corwin, dem dieses Schicksal erspart geblieben wäre ...

Kapitel 1

Das Städtchen Stewart in Massachusetts erlangte aus zweierlei Gründen eine eher traurige Berühmtheit: einerseits aufgrund seiner Nähe zu Salem, und andererseits wegen des Corwin-Fluches.
Letzterer war auch Derek Corwin wohlbekannt. Dieser verdammte Fluch, hieß es in seiner Familie, wenn es um die Bürde ging, die William Corwin seinen männlichen Nachfahren auferlegt hatte. Und alles nur, weil er seinen Piephahn nicht in der Hose hatte halten können. Was normalerweise höchstens für einen Skandal sorgte, hatte in diesem Fall eine Familie über Jahrhunderte hinweg ins Unglück gestürzt.
So stand es in der Stadtchronik. So war es überliefert.
Seither war noch jeder männliche Corwin ins Verderben gerannt, und Derek bildete da keine Ausnahme.
Nun möchte man meinen, jeder halbwegs vernünftige Mann würde einen großen Bogen um die Stadt machen, in der für ihn die Wurzel allen Übels begraben liegt. Doch nachdem ihm das Glück, genauer gesagt, der Dow Jones, vor sechs Monaten wieder einmal die kalte Schulter gezeigt hatte, war Derek zu dem Schluss gekommen, dass nun ohnehin schon alles einerlei war.
"Dad!" Der Aufschrei seiner elfjährigen Tochter erinnerte ihn daran, dass die Rückkehr in seine Heimatstadt auch positive Seiten hatte.
Nachdem er Holly zwei lange Jahre nicht hatte sehen dürfen, hatte seine Ex-Frau wieder geheiratet und beschlossen, den Sommer mit ihrem neuen Mann in Paris zu verbringen. In trauter Zweisamkeit. Und so kam es, dass Holly die Ferien bei Derek in Stewart verbrachte, in einem zum Gästehaus umfunktionierten ehemaligen Wirtschaftsgebäude direkt hinter dem Haus, das die Corwins seit Generationen bewohnten.
Arme Holly. Ihr stand ein langer, heißer Sommer in ausschließlich männlicher Gesellschaft bevor.
Derek dagegen war heilfroh, sie bei sich zu haben. Bis vor kurzem war er ganz auf seine Karriere fixiert gewesen und als Vater kaum in Erscheinung getreten. Er freute sich über diese zweite Chance, seine Tochter kennenzulernen. Wenn er auch mit ihren Gefühlsausbrüchen und ihrer Vorliebe für rosa Rüschen und dergleichen noch nicht viel anzufangen wusste.
"Was ist los?", rief er vom Fuße der Treppe aus, die zu den beiden kleinen Schlafzimmern unterm Dach führte. Eines für ihn, eines für sie.
Bis vor kurzem hatte er alleine in einer Wohnung gelebt, die für New Yorker Verhältnisse riesengroß gewesen war. Nun aber fand er es schön, sich sein neues Heim, das allmählich richtig behaglich wirkte, mit einem Familienmitglied zu teilen.
"Der Hund hat meine Abercrombie-Flipflops ruiniert!", ließ Holly von oben verlauten.
Derek schloss die Augen und stöhnte. Verdammtes Mistvieh. "Deine was?"
Seine Tochter erschien am oberen Treppenabsatz und stützte die Ellbogen auf dem Geländer auf. "Meine Flipflops. Du weißt schon, Zehensandalen. Schnäppchen", erklärte sie genervt.
Aha. Es ging also um Schuhe. "Das tut mir leid. Wir besorgen dir im Supermarkt neue."
"Im Supermarkt? Da gibt es aber nicht die von Abercrombie mit dem Elch", jammerte sie und klimperte mit den Wimpern.
"Mit anderen Worten, du möchtest nach Salem ins Einkaufszentrum?"
"Ja!" Sie streckte triumphierend die Faust in die Höhe, dann wirbelte sie herum und verschwand.
Er lachte, erleichtert darüber, dass er noch einmal die Kurve gekriegt hatte, wenngleich es für ihn mit Ausgaben verbunden war. Dabei sollte er derlei längst gewöhnt sein.
Seine Ex hatte ihn mit schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, was sie davon hielt, sich beim Shoppen einzuschränken. Je härter er gearbeitet hatte, desto mehr Geld hatte sie ausgegeben, um seine Abwesenheit zu kompensieren.
Sie waren zwar schon über zwei Jahre geschieden, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie ihre diesbezüglichen Gewohnheiten geändert hatte. Zumal seine monatlichen Überweisungen für Unterhalt und Alimente ihr weiterhin den gewohnt luxuriösen Lebensstandard ermöglicht hatten - zumindest bis er bei einer umfangreichen Investition auf das falsche Pferd gesetzt und einen Großteil seines Vermögens verloren hatte. Danach war er wieder nach Stewart gezogen. Noch ehe er vor Gericht eine Herabsetzung der Zahlungen hatte beantragen können, weil sich sein Einkommen beträchtlich verringert hatte, wurde er von seiner Ex darüber informiert, dass sie wieder zu heiraten gedachte. Somit musste Derek nur noch die Alimente zahlen, und die konnte er sich zum Glück problemlos leisten.
Er spähte nach oben. "Was hältst du davon, wenn wir dort Eis essen gehen?"
"Geht nicht! Ich vertrage doch keinen Milchzucker."
Ach, richtig. Dass er das immer wieder vergaß. Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass er solche Details bis zum Ende des Sommers verinnerlicht haben würde.
"Dann essen wir eben dort zu Mittag", schlug er vor.
"Okay. Ich ziehe mich um. Dauert nur eine Minute."
Das hieß, die nächste Viertelstunde brauchte er wohl nicht mit ihr rechnen. Holly hatte nämlich auch den Modefimmel ihrer Mutter geerbt.
"Gut. Ich bringe inzwischen Fred zu deinem Großvater rüber." Derek klopfte sich auf den Oberschenkel und stieß einen Pfiff aus, woraufhin ein Basset schwerfällig die Treppe heruntergewatschelt kam und auf ihn zuschlenderte. Fred wirkte in keiner Weise zerknirscht darüber, dass er Hollys Sandalen angeknabbert hatte, und dass er heute früh in Dereks Schuhe gepinkelt hatte, bedauerte er sichtlich ebenso wenig. Warum auch? Fred trieb, was er wollte, und in den vergangenen zehn Jahren hatte sich niemand daran gestoßen. Wäre Holly nicht so verrückt nach diesem Tunichtgut gewesen, Derek hätte ihn längst endgültig ins Haus seines Vaters verbannt.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Stewart, Massachusetts, ein kleines Dorf etwa zwei Kilometer westlich von Salem, dem Schauplatz der berüchtigten Hexenprozesse. Ende des neunzehnten Jahrhunderts herrschte unter den Bewohnern von Stewart schreckliche Furcht vor Verwünschungen und Hexenzauber. Just in jener Zeit geschah es, dass ein gewisser William Corwin sein Herz an eine Frau verlor und mit ihr durchbrannte, obwohl sie bereits einem anderen versprochen war. Martin Perkins, der sitzengelassene Mann, war der älteste Sohn einer wohlhabenden Familie aus dem Nachbardorf, das eben dieser Familie auch seinen Namen verdankte.Seine Mutter, Mary Perkins, war eine Hexe, und sie rächte sich umgehend für das Unrecht, das ihrem Sohn widerfahren war, indem sie die Corwins mit einem Fluch belegte. Seither ist jeder männliche Spross der Familie dazu verdammt, die Frau seines Herzens und sein Hab und Gut zu verlieren, sobald er sich verliebt.Fortan gab es keinen männlichen Nachfahren von William Corwin, dem dieses Schicksal erspart geblieben wäre ...Kapitel 1Das Städtchen Stewart in Massachusetts erlangte aus zweierlei Gründen eine eher traurige Berühmtheit: einerseits aufgrund seiner Nähe zu Salem, und andererseits wegen des Corwin-Fluches.Letzterer war auch Derek Corwin wohlbekannt. Dieser verdammte Fluch, hieß es in seiner Familie, wenn es um die Bürde ging, die William Corwin seinen männlichen Nachfahren auferlegt hatte. Und alles nur, weil er seinen Piephahn nicht in der Hose hatte halten können. Was normalerweise höchstens für einen Skandal sorgte, hatte in diesem Fall eine Familie über Jahrhunderte hinweg ins Unglück gestürzt.So stand es in der Stadtchronik. So war es überliefert.Seither war noch jeder männliche Corwin ins Verderben gerannt, und Derek bildete da keine Ausnahme.Nun möchte man meinen, jeder halbwegs vernünftige Mann würde einen großen Bogen um die Stadt machen, in der für ihn die Wurzel allen Übels begraben liegt. Doch nachdem ihm das Glück, genauer gesagt, der Dow Jones, vor sechs Monaten wieder einmal die kalte Schulter gezeigt hatte, war Derek zu dem Schluss gekommen, dass nun ohnehin schon alles einerlei war."Dad!" Der Aufschrei seiner elfjährigen Tochter erinnerte ihn daran, dass die Rückkehr in seine Heimatstadt auch positive Seiten hatte.Nachdem er Holly zwei lange Jahre nicht hatte sehen dürfen, hatte seine Ex-Frau wieder geheiratet und beschlossen, den Sommer mit ihrem neuen Mann in Paris zu verbringen. In trauter Zweisamkeit. Und so kam es, dass Holly die Ferien bei Derek in Stewart verbrachte, in einem zum Gästehaus umfunktionierten ehemaligen Wirtschaftsgebäude direkt hinter dem Haus, das die Corwins seit Generationen bewohnten.Arme Holly. Ihr stand ein langer, heißer Sommer in ausschließlich männlicher Gesellschaft bevor.Derek dagegen war heilfroh, sie bei sich zu haben. Bis vor kurzem war er ganz auf seine Karriere fixiert gewesen und als Vater kaum in Erscheinung getreten. Er freute sich über diese zweite Chance, seine Tochter kennenzulernen. Wenn er auch mit ihren Gefühlsausbrüchen und ihrer Vorliebe für rosa Rüschen und dergleichen noch nicht viel anzufangen wusste."Was ist los?", rief er vom Fuße der Treppe aus, die zu den beiden kleinen Schlafzimmern unterm Dach führte. Eines für ihn, eines für sie.Bis vor kurzem hatte er alleine in einer Wohnung gelebt, die für New Yorker Verhältnisse riesengroß gewesen war. Nun aber fand er es schön, sich sein neues Heim, das allmählich richtig behaglich wirkte, mit einem Familienmitglied zu teilen."Der Hund hat meine Abercrombie-Flipflops ruiniert!", ließ Holly von oben verlauten.Derek schloss die Augen und stöhnte. Verdammtes Mistvieh. "Deine was?"Seine Tochter erschien am oberen Treppenabsatz und stützte die Ellbogen auf dem Geländer auf. "Meine Flipflops. Du weißt schon, Zehensandalen. Schnäppchen", erklärte sie genervt.Aha. Es ging also um Schuhe. "Das tut mir leid. Wir besorgen dir im Supermarkt neue.""Im Supermarkt? Da gibt es aber nicht die von Abercrombie mit dem Elch", jammerte sie und klimperte mit den Wimpern."Mit anderen Worten, du möchtest nach Salem ins Einkaufszentrum?""Ja!" Sie streckte triumphierend die Faust in die Höhe, dann wirbelte sie herum und verschwand.Er lachte, erleichtert darüber, dass er noch einmal die Kurve gekriegt hatte, wenngleich es für ihn mit Ausgaben verbunden war. Dabei sollte er derlei längst gewöhnt sein.Seine Ex hatte ihn mit schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, was sie davon hielt, sich beim Shoppen einzuschränken. Je härter er gearbeitet hatte, desto mehr Geld hatte sie ausgegeben, um seine Abwesenheit zu kompensieren.Sie waren zwar schon über zwei Jahre geschieden, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie ihre diesbezüglichen Gewohnheiten geändert hatte. Zumal seine monatlichen Überweisungen für Unterhalt und Alimente ihr weiterhin den gewohnt luxuriösen Lebensstandard ermöglicht hatten - zumindest bis er bei einer umfangreichen Investition auf das falsche Pferd gesetzt und einen Großteil seines Vermögens verloren hatte. Danach war er wieder nach Stewart gezogen. Noch ehe er vor Gericht eine Herabsetzung der Zahlungen hatte beantragen können, weil sich sein Einkommen beträchtlich verringert hatte, wurde er von seiner Ex darüber informiert, dass sie wieder zu heiraten gedachte. Somit musste Derek nur noch die Alimente zahlen, und die konnte er sich zum Glück problemlos leisten.Er spähte nach oben. "Was hältst du davon, wenn wir dort Eis essen gehen?""Geht nicht! Ich vertrage doch keinen Milchzucker."Ach, richtig. Dass er das immer wieder vergaß. Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass er solche Details bis zum Ende des Sommers verinnerlicht haben würde."Dann essen wir eben dort zu Mittag", schlug er vor."Okay. Ich ziehe mich um. Dauert nur eine Minute."Das hieß, die nächste Viertelstunde brauchte er wohl nicht mit ihr rechnen. Holly hatte nämlich auch den Modefimmel ihrer Mutter geerbt."Gut. Ich bringe inzwischen Fred zu deinem Großvater rüber." Derek klopfte sich auf den Ober
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