Als ich im April zum ersten Mal bei meiner Schwester diese CD hörte, wohnte ich noch in Bremen und war nur gerade zu Besuch. Mittlerweile hat mich das Heimweh vor knapp drei Wochen wieder zurück ins Tal getrieben...
Vor und während der Umzugsvorbereitungen hat mich Saschas "Trassenfieber" begleitet, insbesondere die Lieder "Der Sommer ist in Wuppertal" (ich sage nur "Spathmanns Knubbeleis" ;-)) und "Vohwinkel, Vohwinkel" (da wohne ich jetzt). Ohne es ahnen zu können, hat Sascha Gutzeit mir insbesondere mit letzterem Song komplett aus der Seele gesungen, da es in diesem Lied darum geht, zurück in die Heimat zu wollen und "mit Abstand zu wissen, wo man hingehört".
Mal etwas weniger emotional und subjektiv betrachtet, glänzt diese CD durch melodischen Rock und klasse Texte - was sowohl für die schnelleren als auch für die langsameren Stücke gilt.
Mal habe ich beim Hören Lachtränen, mal Tränen der Rührung in den Augen, diese Musik läßt nicht kalt.
Schön für mich zu beobachten, dass Wuppertal in den vergangenen fünf deutlich aus seinem Schattendasein getreten ist und einen Künstler hat, der unsere Stadt wie kein Zweiter sowohl auf witzige, als auch auf nachdenkliche Weise interpretiert. Danke, lieber Sascha!