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am 22. September 2008
Coltranes legendäres Quartett mit Coltrane ts / McCoy Tyner p / Jimmy Garrison b / Elvin Jones dr. Aufgenommen 1965.
Man kann diese Platte, diese Band gar nicht genug loben. Das Titelstück "Transition" habe ich mir bestimmt schon vierzigmal angehört, und es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken. Das Quartett dreht mächtig auf in den fünfzehn Minuten, es klingt wie ein Live-Mitschnitt, was die Intensität angeht - unglaublich, welche Energie freigesetzt wird. Das Stück beginnt tonal und hebt auf ein Level ab, das sich beim mehrmaligen Hören zu potenzieren scheint. Nicht ist mehr so, wie es einmal war.
In "Dear Lord" ist alles wunderbar friedlich.
Die Suite knüpft an das Konzept von "Love Supreme", nur fünf Monate früher aufgenommen, an.
Ein Meisterwerk, eines von vielen dieser Band.
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am 17. November 2014
Eine große Aufnahme ist das - wenn auch die am meisten unterschätzte Coltrane's! Die einen mögen sie nicht, weil sich hier der Wandel des "großen" Coltrane Quartetts - mit Mccoy Tyner, Piano, Jimmy Garrison, Bass, Elvin Jones, Drums, und aushilfsweise Roy Haynes, Drums, zum atonalen Spiel vollzieht - die anderen, weil sie eben nicht im Ganzen atonal eingespielt wurde, sondern weiterhin das tonale Spiel einbezieht, darauf aufbaut.
Tatsächlich ist sie im Sommer 1965 der Ton gewordene Übergang, sie beschreibt also selbst was sie ist und wie sie verstanden werden möchte, nämlich als eine Form der Evolution und eben nicht Revolution, von der tonalen Coltrane Ära bis A Love Supreme zu den interstellaren atonalen Flügen der späteren Ascension Aufnahme - alle drei Aufnahmen sind übrigens im selben Jahr eingespielt. Erst 1971 veröffentlicht, erscheint Transition in den Jahren zwischen Einspielung und Erscheinen wie ein unentschiedener Hybrid - dabei muss man nur Coltrane's Anmerkungen zur Aufnahme gelten lassen: "The music has to speak for itself ... you didn't put anything technical in the notes. It might get in the way people finding out what there is in the music for them." Reine Gefühls- und Seelenmusik also, deren Wirkmächtigkeit man sich unter Ausschaltung jeder Intellektualität hingeben sollte - empfindend.

Und Offenheit und Hingabe gegenüber "Unerhörtem" öffnen tatsächlich die Tür zu dieser Aufnahme. Wer glaubt mit A Love Supreme in höhere Sphären vordringen zu können, der kann hiermit direkt und nahtlos daran anschließen - die Aufnahme leitet ihn, holt ihn mit einem Naima nahen Dear Lord ab, nimmt ihn mit, führt ihn zu einer veränderten, offeneren Wahrnehmung, letztlich zu einer größeren Freiheit der Sinne, die es dem Hörer erlaubt sich der mehrgliedrigen, Schritt um Schritt in die expressive Freiheit der Atonalität sich hineinsteigernden Suite hinzugeben, diese neue Freiheit anzunehmen.

PS. Die Rezension wurde für die 20bit-Japan-Ausgabe von 1995 geschrieben - da kann sich inzwischen einiges an der Klangqualität geändert haben.
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