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Transit: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 290 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 15 (1. Dezember 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746651530
  • ISBN-13: 978-3746651538
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,5 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.945 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Weltweit sind Menschen auf der Flucht -- wir kennen die Bilder aus dem Fernsehen. Was es jedoch heißt, sein Zuhause verlassen zu müssen und andernorts nicht willkommen zu sein, ist mir durch Anna Seghers Roman Transit klargeworden.

Seghers verarbeitet darin ihr eigenes Flüchtlingsschicksal: Schon 1933 vor den Nazis aus Deutschland nach Paris geflohen, mußte sie 1941 auch Europa verlassen. Eindringlicher als andere Romane über diese Zeit, etwa Lion Feuchtwangers Exil oder Klaus Manns Der Vulkan, schildert Seghers die Angst der Flüchtenden und deren verzweifelte Suche nach einem Land, das bereit ist, ihnen Asyl zu gewähren.

Im Zentrum des Romans steht ein aus dem KZ nach Frankreich Entflohener, der namenlos bleibt. Über Rouen und Paris gelangt er nach Marseille, das nach der Besetzung Frankreichs 1941 Sammelbecken für zahlreiche Emigranten wird. Gleichmütig beobachtet er zunächst die verzweifelten Versuche der Flüchtlinge, Visa, Transitscheine und Schiffstickets zu erhalten. Erst als er eine Frau kennenlernt beginnt er selbst die Odyssee von Behörde zu Behörde. Zermürbende Bittgänge zu zynischen Beamten, um rechtzeitig alle Papiere zu bekommen, bevor die "Montreal" ausläuft...

Der Titel Transit ist dabei doppeldeutig -- damit ist nicht nur das wichtige Formular gemeint, mit dem andere Länder Flüchtenden die Durchfahrt erlauben, sondern auch der Zustand der Heimatlosigkeit. Ein Thema das leider auch am Ende dieses Jahrtausends aktuell bleibt -- ein lehrreiches Buch, für uns, die wir bequem und sicher in Mitteleuropa leben.--Gudrun Christoph

"Transit gehört zu den Büchern, die in mein Leben eingreifen, an denen mein Leben weiterschreibt, so daß ich sie alle paar Jahre zur Hand nehmen muß, um zu sehen, was inzwischen mit mir und mit ihnen passiert ist."--Christa Wolf

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Transit
OA 1944 DE 1948 Form Roman Epoche Moderne/Exilliteratur
Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Emigrationserlebnisse schildert der Roman von Anna Seghers auf bewegend-dokumentarische Weise die tragischen Lebens- und Schicksalswege der Verfolgten des Nationalsozialismus im besetzten Frankreich des Jahres 1940/41. Transit überzeugt gleichermaßen als politische Stellungnahme gegen den faschistischen Terror wie als Klage über die seelisch-existenziellen Folgen der Vertreibung ins Exil.
Inhalt: Im Mittelpunkt von Transit steht – wie in dem ersten Roman der Autorin über die Zeit des Nationalsozialismus Das siebte Kreuz – ein junger deutscher Arbeiter, der aus einem Konzentrationslager nach Frankreich fliehen kann, dort aus der Internierungshaft entkommt und in Paris untertaucht. Nach der Invasion deutscher Truppen im Sommer 1940 gelangt Seidler, wie sich der Deutsche nennt, zufällig in den Besitz der Habseligkeiten eines Toten, darunter ein gültiges Einreisevisum für Mexiko. Die Flucht führt den Protagonisten weiter nach Marseille, das damals Tausende Emigranten beherbergte, die von dort Europa Richtung Übersee zu verlassen hofften. Im Gewimmel der Flüchtlinge, die sich verzweifelt und zumeist aussichtslos um Ausreisemöglichkeiten bemühen, lernt der Romanheld die junge Deutsche Marie kennen – die Ehefrau des Mannes, durch dessen Selbstmord Seidler mit Personalpapieren versorgt wurde. Seidler, der sich den Emigrantenkreisen gegenüber distanziert verhält, verheimlicht Marie den Tod ihres Ehemanns, wird jedoch ihr und ihrem Geliebten erfolgreich Visa und Schiffspassagen beschaffen. Seine eigene Ausreise bereitet Seidler trotz guter Aussichten allerdings nurmehr unzureichend vor: Er hat eingesehen, dass jede Weiterflucht sinnlos ist, taucht auf dem Land unter und schließt sich dem französischen Widerstand an. Das Emigrantenschiff, auf dem sich Marie befindet und das auch Seidler hätte befördern sollen, wird auf dem Atlantik versenkt.
Aufbau: Wie Das siebte Kreuz wird auch der Aufbau von Transit maßgeblich durch Seghers’ ausgefeilte Episodentechnik bestimmt, die eine umfassende und überzeugende Darstellung der Existenzbedingungen in der Emigration ermöglicht. Um den Protagonisten und Ich-Erzähler gruppiert die Verfasserin eine Vielzahl von Figuren, deren tragische Einzelschicksale zusammengenommen alle Facetten des »Lebens auf der Flucht« widerspiegeln. Dabei konzentriert sich Seghers einerseits darauf, das Elend der Emigration als unmittelbare Folge des europäischen Faschismus, vor allem des deutschen Nationalsozialismus, anzuklagen. Andererseits veranschaulicht die Autorin auf diese Weise, dass der Gang ins Exil für die Betroffenen – neben allen materiellen Nöten – zugleich den unumkehrbaren Verlust ihrer bisherigen Identität bedeutet. Wie der Alltag der Emigranten von der menschenunwürdigen, meist erfolglosen Jagd nach rettenden Transit-Visa bestimmt ist, verformt sich das Dasein der Flüchtenden zunehmend zu einer ewig-vorläufigen, sinnbildlich »transitorischen« Existenz, die die Grenzen der eigenen Persönlichkeit schließlich unaufhaltsam verwischt.
Wirkung: Der 1944 auf Englisch, 1945 auf Spanisch und erst 1948 auf Deutsch erschienene Roman gilt bis heute als eines der authentischsten und eindringlichsten Werke der Exilliteratur. Als überzeugende Symbiose von antifaschistischem Engagement, dokumentarisch vermittelter Augenzeugenschaft und künstlerischer Ambition trug Transit maßgeblich zum Renommee von Anna Seghers bei. T. S.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 4. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Ist eigentlich schon auf die merkwürdigen Gemeinsamkeiten zwischen dem Film
"Casablanca" und diesem Roman von Anna Seghers hingewiesen worden? Beide Werke sind etwa zur gleichen Zeit unabhängig voneinander entstanden (1942), behandeln aber eine ähnliche Situation, das verzweifelte Bemühen von Flüchtlingen vor den Nazis um alle möglichen Arten von Visen. Man befindet sich auf noch unbesetztem französischem Territorium, um sich vor den vordringenden Deutschen in ein anderes Land zu retten.

Hier wie dort ist der Held derjenige, der die Papiere beschaffen kann. Hier wie dort begehrt er die Frau, die an einen anderen gebunden ist. In beiden Fällen verzichtet er schließlich auf die Frau und bleibt allein in dem gefährdeten Land zurück, nachdem er der Frau und seinem Rivalen die Flucht ermöglicht hat.

Über die Unterschiede in der Handlung lässt sich natürlich sehr viel sagen, aber vor allem sind die Machart und Botschaft verschieden. Während der Film spannend, reißerisch und vor allem melodramatisch ist und sich auf die persönlichen Beziehungen und Schicksale konzentriert, besonders auf die dramatische Liebesgeschichte, geht es in dem Buch um generellere Themen.

Die Situation in "Transit" ist nicht weniger verzweiflungsvoll und dramatisch als in dem Film. Aber der Held erlebt den Zustand allgemein als menschliches Unglück.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT am 9. März 2013
Format: Audio CD
Frankreich im zweiten Weltkrieg. Ein junger Deutscher flieht aus einem Konzentrationslager nach Paris, wo er zufälligerweise an die Hinterlassenschaften eines Toten gerät, zwischen denen sich unter anderem ein Einreisevisum nach Mexiko befindet. Er reist weiter nach Marseille, wo viele andere Flüchtlinge auf eine Möglichkeit warten, in ein anderes Land zu fliehen. Mit dem Einreisevisum nach Mexiko beginnt er, sich unter dem Namen des Toten die weiteren Transitpapiere zu beschaffen und lernt dabei Marie kennen, die Frau des Verstorbenen.
Das Hörspiel (keine Lesung!) vermittelt überzeugend die Atmosphäre in der damaligen Hafenstadt. Der Ich-Erzähler berichtet nicht nur von seinen vergeblichen aber auch erfolgreichen Bemühungen, die notwendigen Papiere zu besorgen, sondern schildert auch manches Schicksal, das seinen Weg kreuzt. Menschen, die monatelang warten, der Wilkür der Behörden ausgeliefert sind, endlich ihre ersehnten Papiere in den Händen halten und dann doch nicht ausreisen können, weil der Tod schneller war. Oder die, die das letzte benötigte Dokument erst erhalten, wenn das erste schon wieder ungültig ist. Und alle wünschen sich nichts sehnlicher, irgendwohin zu gelangen, wo sie in Sicherheit sind - und vermissen trotzdem ihre Heimat.
Dieses Hörspiel ist wirklich toll umgesetzt und man bekommt eine Ahnung davon, wie grausam es sein muss, auf der Flucht zu sein. Obwohl die Buchvorlage dazu vor fast 70 Jahren geschrieben wurde, glaubt man ein aktuelles Stück Literatur vor sich zu haben. Hörenswert!
Einen Punkt Abzug gibt es für die gelegentlichen zu lauten Hintergrundgeräusche (Kneipe, Straße), die manchmal die eigentlichen Stimmen beinahe völlig untergehen lässt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von libri1902 am 16. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Marseille 1940. "Nun stell Dir vor, du hast es erreicht. ... Dein Visum, dein Transit, dein Visa de sortie. Du bist reisefertig. Du hast Dich von deinen liebsten Menschen verabschiedet. Dein Leben hinter Dich geworfen. Du denkst nur an das Ziel. Du willst endgültig an Bord gehen." Der namenlose Protagist führt uns in ein Marseille der wartenden Menschen, alle haben nur ein Ziel, auszureisen... Die Stimmung wird - aufgrund der eigenen Erfahrungen von Anna Seghers, sie verarbeitet ihr eigenes Flüchtlingsschicksal - sehr authentisch eingefangen. Man sieht sie vor sich stehen, die Schlangen wartender Menschen vor den Konsulaten, die, die zusammenbrechen, weil ein Stempel verweigert wird, die, die sich von ihren Angehörigen verabschieden. Großartig geschrieben, (leider) immer noch aktuell, absolut empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nach(t)lese am 23. Februar 2015
Format: Taschenbuch
Zeitlos gut und ewig aktuell ist dieser frühe Roman von Anna Seghers, Tochter eines Kunst- und Antiquitätenhändlers. Die südfranzösische Hafenstadt Marseille ist im Kriegsjahr 1940 eine brodelnde Metropole voll von verzweifelten Menschen, die auf gefälschte Papiere und Möglichkeiten zur Flucht warten. Die Stimmung rund um die Canebière wird von der Autorin (1900-1983) authentisch und sehr bildhaft eingefangen. Die berührende Flüchtlingsgeschichte wurde zu einem großen Stück Weltliteratur. Noch beeindruckender als "Das siebte Kreuz"!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karin am 18. August 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist sozusagen die Zwillingsschwester von Klaus Manns "Vulkan". In beiden Werken wird das Schicksal der Deutschen beschrieben, die vor den Nazis nach Frankreich geflüchtet sind. Während die Protagonisten im "Vulkan" kurzweg als kaputte Typen bezeichnet werden koennen (Drogen etc.), spürt man auch im "Transit" wie die Fliehenden stark darunter leiden, mit der Heimat jeden Halt verloren zu haben. Nicht nur zwischen den Zeilen wird das Heimweh der Flüchtlinge deutlich, das ein Verzweifelter dem Nazisoldaten als "Blut und Boden-Syndrom" beschreiben muss.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein junger deutscher Flüchtling, dem es durch Zufall gelingt, die Identität eines Schriftstellers anzunehmen und die daraus folgenden Vorteile genießt. Später verliebt er sich in die ehemalige Frau des Schriftstellers, die er gemeinsam mit einem anderen Flüchtling umwirbt. Es kommt zu einem tragischen Versteckspiel.
Fazit: ein wichtiges Buch. Doch während mich das "siebte Kreuz" von Anna Seghers in vieler Hinsicht sehr ergriffen hat, ließ mich "Transit" groeßtenteils eher kalt.
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