Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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56 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Hasbro-Spielzeuge schlagen wieder zu..., 10. November 2009
Während die Autobots gemeinsam mit den US-Streitkräften die Erde von den Resten der Decepticons befreien, bereitet sich Sam Witwicky (Shia LaBeouf) seinen Wechsel aufs College vor und damit die räumliche Trennung von den Eltern, Bumblebee und seiner Freundin Mikaela (Megan Fox) vor. Aber dieser scheinbare Friede ist trügerisch. Die Decepticons rüstet indessen zum Gegenschlag. Irgendwo auf der Erde ist ein obskurer Schlüssel versteckt, der den Zugang zu einer mächtigen Waffe ermöglicht. Die einzige Hoffnung der Menschheit ist der gut gesinnte Optimus Prime und seine Autobots. Gemeinsam ziehen sie in eine epische Schlacht um diese Wunderwaffe...
Regisseur Michael Bay liefert mit "Transformers - Die Rache" einen für das Massenpublikum generierten Popcorn-Film ab. Lief der erste Film umsatztechnisch sehr erfolgreich, ist es die logische Konsequenz, dass ein Sequel natürlich möglichst noch mehr Umsatz generieren soll. Hierzu wird auf die Elemente gesetzt, die bei jedem Sequel eines Blockbusters in den letzten Jahren die Kassen haben klingeln lassen:
- noch mehr und noch spektakulärere Effekte werden entwickelt, die jeden Zuschauer in ihren Bann ziehen sollen (dabei wird nicht ein Gedanke daran verschwendet, dass auch Effekte irgendwann ihren Reiz verlieren könnten, weil sie inzwischen zum Grundrepartiore eines jeden Blockbusters gehören)
- der Bösewicht aus dem letzten Film kommt irgendwie zurück oder noch besser: Eine große Anzahl von Bösewichten wird aufgestellt, um damit die Ausweglosigkeit der Protagonisten schon möglichst früh zu suggerieren
- den Inhalt nur noch als losen Handlungsfaden weiterspinnen, auf Logik dabei am besten gänzlich verzichten, weil sie sich als Bremsklotz erweisen könnte im geplanten Effektfeuerwerk
- mit bekannten Gesichtern aus dem Vorgängerfilm arbeiten, die ihren Sympathiebonus in das Sequel retten, ganz egal ob dabei ihr Text auf eine DIN-A4-Seite reduziert wird
- sich potente Sponsoren suchen, die zahlungskräftig sind und sich freuen, wenn ihre "Produkte" im Film erscheinen (hier die US-Armee)
- die Zielgruppe sollte möglichst anspruchslos und leicht begeisterungsfähig sein
- ein Happy End darf natürlich auch nicht fehlen, egal wie schlecht die Chancen der "Guten" stehen und wie mächtig und überlegen die "Bösen" sind, um damit die Basis für das Sequel vom Sequel zu legen
Hierbei wundert es nicht, dass die Gier nach "noch mehr" und "noch gewaltiger", als Schuss nach hinten losgehen kann. Denn viele Sequels entpuppen sich doch leider oft als heiße Luft.
Bei Michael Bay neuestem Werk wird hingegen der Vorgängerfilm nicht nur übertroffen, nein, er fliegt förmlich in die Luft. Sicherlich ist Michael Bay nie dafür bekannt gewesen, in seinen Filmen auf das Feintuning zu achten. Hauptsache es war laut, abgedreht und hat viel Krach-Bumm gemacht. Ein schier fanatischer Wunsch nach Unterhaltungskino ist dabei nicht zu übersehen gewesen und was eignet sich dafür nicht besser als spektakuläre Effekte die jegliche Grenzen sprengen. Seine Rechnung, dass computergenerierte Formen und Effekte den Inhalt ersetzen können, mag grundsätzlich den Massengeschmack treffen und hat auch mich bei seinem ersten Transformers-Film wunderbar unterhalten. Nur diesmal schießt er mit "Transformers - Die Rache" gewaltig über das Ziel hinaus.
Aber nicht nur das, dazu gibt es bei Michael Bay diesen schier unerträglichen Hang seine Faszination für Patriotismus (welcher bei Hollywood-Produktionen dieser Machart sicherlich noch nachvollziehbar ist) und Militarismus ausleben zu müssen. So bekam ich das Gefühl in der letzten Stunde des Films, einen mit Effekten überladenen Propagandafilm der US-Streitkräfte zu sehen. Wurde in früheren Filmen ein Panzer und ein Flugzeug per "Copy-&-Paste"-Verfahren massigfach kopiert, kommen in "Transformers - Die Rache" wohl sämtliche modernen Waffengattungen der US-Armee zum Einsatz, sei es zu Lande, in der Luft oder auf dem Wasser. Gepaart wird das Ganze noch mit dem schier selbstlosen Einsatz der "guten" Special-Forces, die nicht nur die Arabische (Schauplatz des filmischen Finales ist Ägypten), sondern auch gleich den Rest der Welt retten.
Warum ausgerechnet der Mittlere Osten als Filmschauplatz gewählt wurde, weiß wohl nur Bay und die Propaganda-Abteilung der US-Streitkräfte. Vielleicht eine Maßnahme um deren ramponiertes Image in der Region ein wenig aufzubessern. Das während der epischen aber komplett spannungsfreien Schlacht unter Ägyptens Pyramiden keine arabischen Streitkräfte zum Einsatz kommen (es tauchen zwar zwei jordanische? Hubschrauber auf, die aber nur einen sehr "kurzen" Auftritt haben) spricht für sich. Aber dafür werden hier konsequent die Effekte bzw. der kriegerische Aufwand auf die Spitze und darüber hinausgetrieben. So dass selbst meine Sinne irgendwann bei diesem Effektrausch kapitulieren. Meine Hochachtung schon jetzt an denjenigen, der im Wirr-Warr von zerberstenden Blech und Explosionen eine Stunde lang den Überblick behalten hat und sich auch nicht von der rennenden Megan Fox in Zeitlupe hat irritieren lassen ;o)
Wie schon beim ersten Teil wird zwar versucht durch den Einsatz von Humor, diesen reinen Kriegsfilm zu verharmlosen. Aber Anleihen an die "Gremlins" oder "Nummer 5 lebt" wirken mehr wie verzweifelte Versuche, für etwas Kontrast zu sorgen. Leider bleibt dabei ein gewisser bitterer Beigeschmack übrig, weil selbst die "witzigen" Momente keine Chance zur Nachhaltigkeit bekommen.
Aber es fängt ja alles so harmonisch-traurig an. Über eine Stunde lang bemüht sich Schulabgänger Sam Witwicky um den Einstieg ins College-Leben. Die Eltern sind schwermütig ihren einzigen Sohnemann ans College zu verlieren, Freundin Mikaela schraubt konsterniert an Autos und Motorrädern herum und der gelbe Camaro alias Bumblebee kann auch nicht glauben, dass er in der Garage zurückbleiben muss. Am College entpuppt sich Sams neuer Zimmergenosse als Verschwörungstheoretiker, der zufällig auch an die außerirdischen Roboter glaubt (im weiteren Verlauf hat er wohl den Part des "Spaßmachers" inne, der leider im Effektfeuerwerk nie wirklich witzig wird). Während Sam anfängt unter "Hallos" zu leiden, entpuppt sich eine der College-Schönheiten als Decepticon (das diese menschliche Formen annehmen können, kannte ich bis jetzt nur von den Terminatoren ;o) ), der nach Sams Wissen und seinem Leben trachtet. Damit endet dann auch die relativ langatmige Einführungs- und Vorbereitungsphase und die Geschichte nimmt an Fahrt auf und mündet in obig schon umschriebener Materialschlacht.
Was die darstellerischen Leistungen betrifft, sind die eigentlich nur Bays lästiges Übel. Megan Fox, wirkt unheimlich "natürlich". Jede Szene mit ihr, wirkt dermaßen gestellt und fotoristisch übertrieben, dass hier nur ein Ziel erreicht werden sollte: Die Konzentration sämtlicher männlicher Sinnesorgane auf ihre Rundungen und die mit Schichten von Lipgloss übermalten Angelina-Jolie-Gedächtnis-Lippen. Bei aller gestellter Optik hat dann aber wohl niemand mehr daran gedacht, dass die Dame in den zwei Stunden Film auch mal schauspielern darf. Shia LaBeouf hat zwar eine wirklich wichtige Rolle inne, nur leider kommt er nie zur Entfaltung, denn sogar bei ihm verzichtet Michael Bay auf großartiges Schauspiel und füttert ihn höchstens mit irgendwelchen altklugen oder platten Sätzen. Was nicht so oft vorkommt, weil der Junge meistens wie ein verschreckter Schuljunge durch die Gegend rennt und ich nur darauf gewartet habe, dass er dabei noch ruft "ohne Opfer, kein Sieg" (Zitat aus Transformers 1). Aber es ist auch kein Wunder, dass Michael Bay "Dialoge" offensichtlich als unnötige und zeitverschwende Basics für einen Film sieht, lässt er doch lieber Computeranimationen sprechen, sofern er sie nicht gerade in die Luft sprengt.
Die Hoffnungen der Fans auf einen möglichst spektakulären Popcornfilm werden mit "Transformers - Die Rache" trotz einiger Längen sicherlich überfüllt. Irgendeinen Anspruch besitzt das Werk nicht, die Logik sucht man vergebens. Der normalsterbliche Zuschauer auf der Suche nach guter Unterhaltung wird dagegen buchstäblich aus dem Wohnzimmer geschossen. Der Film punktet sicherlich bei seinem jugendlichen Zielpublikum. Aber jeder der zu mindestens etwas mehr haben möchte, als teeniehaftes und propagandistisches, wie völlig überladenes Effektkino, dem sei an dieser Stelle von diesem Werk abgeraten.
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52 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und die Schlacht geht weiter!, 3. Oktober 2009
Transformers, was für ein Schrott. So war mein erster Gedanke als ich den kurzen Trailer zu Teil 1 sah. Doch mit Trailer Nummer 2 stieg meine Neugier und nachdem ich dem Mund Wochen nicht mehr zu bekommen habe, nach diesem Actionspektakel war die Freude auf den 2. Teil riesig und was soll ich sagen mein nach Action sabberndes ich das so gut wie jede Hirnfunktion in solchen Filmen unterdrück war mehr als zufrieden.
Zu beginn erst mal das was mir nicht so gut gefallen hat, zwar sind die beiden Smart Zwillinge so nenn ich sie mal ganz lustig doch wird auf die restlichen Transfomers und vor allem der der Dicepticons zu wenig eingegangen was ich aber durchaus verzeihen kann es aber dennoch schade finde.
Das wars auch schon!
Nun das Positive!
Megan Fox und Shia LaBeouf machen ihren Job als Schauspieler dem Film entsprechend gut, es sind keine Oscarreifen Leistungen aber vor allem Shia LaBeouf kommt durch seine hektische leicht überschlagende Art sehr sympathisch rüber. Und Magen Fox ist eh immer einen Blick wert.
Action, Explosionen und vor allem das transformieren selbst sind natürlich wieder Hingucker des Films und anders als in Terminator 4 der sein gesamtes Actionpotenzial schon im Trailer preisgegeben hat rummst es hier über die gesamten Spielfilmlänge und läst so jedes Kind gebliebenes Männerherz höher schlagen. Die spezial Effekts und vor allem die finale Schlacht an den Pyramiden ist wenn auch ein bisschen unübersichtlich, in Anführungszeichen mit einer so liebvollen Detalierung versehen das es einem Angst macht und man nicht weiß ob sich die eigene Karre nicht gleich verwandelt. Bemerkungen darüber wie schwach die Story doch ist lassen mich dabei völlig kalt, wie schon oft erwähnt wirbt der Film nicht mit einer solchen und schließlich beschwer ich mich bei einem Drama auch nicht das es nichts zu lachen gab.
Hat einem der 1. Teil schon ab und an ein schmunzeln entlockt so musste ich im 2. Teil das ein um andere mal laut lachen, (so ging es übrigens allen Besuchern). Wie man diesen Humor als kleinkindisch bezeichnen kann und einen Satz weiter von sicht gibt, ich Zitiere aus einem Forum für besonders Schlaue: wie viel Geld muss Hollywood Michael Bay noch geben damit er uns zeigt wie klein sein Schwanz ist zeig mir schon wie Reif doch manche Möchtegern tiefsinnigen Kritiker sind. Anders als Regisseure die sich in einer ganzen Bandbreite an Filmtypen versuchen weis Michael Bay was er kann und versucht sich auch gar nicht erst anderweitig, wo Michael Bay draufsteht ist auch immer Michael Bay drin.
Der amerikanische Patriotismus kommt auch im 2. Teil nicht zu kurz, mich persönlich stört das nicht ob nun eine amerikanische Flagge auf den Army-Klamotten prangert oder nicht. Sie hat dem Film mitfinanziert und wäre ja schön blöd wenn sie sich selber schlecht da stehen lassen würde, außerdem ist der Film vollkommen politfrei noch konnte ich irgendwelche erkennbaren Szene finden die auf aktuelle Ereignisse in der Welt anspielen und somit Grund zu Diskussionen geben würden.
Fazit: Für Menschen die einfach mal abschalten wollen um pure Bildgewalt zu erleben, ein bezaubernde Megan Fox einen abgedrehten Shia LaBeouf eine menge Action und ein gigantisches Robodeathmatsh sehen wollen und sich nicht von den Kritikern abschrecken lassen die uns anscheinend untersagen wollen einfach mal zu staunen und die Seele baumeln zu lassen ist Tarnsformers 2 ein absolutes muss und wird euch lange in Erinnerung bleiben. Die Gruppe von Menschen die sich lieber mit ernsthaften und hintergrundreichen Themen beschäftigen wollen so ist das für mich auch ok, allerdings ist Tarnsformers 2 dann nichts für euch und dementsprechend wundert euch dann auch nicht, wen ihr ihn euch doch anschaut.
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15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Toller Sound mehr nicht...., 9. November 2009
Zunächsteinmal muss ich sagen das ich den ersten Teil sehr gut finde und inzwischen x mal angesehen habe.
Leider wird das bei dem 2. Teil nicht der Fall sein.
Ich Frage mich was sollten denn die möchtegern Witzeleien. Diese nervigen Eltern über die man im ersten Teil ja noch schmutzeln konnte sind jetzt nur noch nervig. Genauso wie diese beiden Roboter oder der ehemalige Chef von Sektor 7. Dieser Möchtegernhumor hat mich nur genervt. Achja und dann kommen diese Super,Mega tollen immer unter Einsatz ihres Lebens kämpfenden und immer gewinnenden super übertriebenen patriotischen Amerikaner. Musste das sein. Das wirkt alles so kitschig und aufgesetzt.
Positives kann ich nur über diesen gigantischen Sound berichten und natürlich die FX Effekte.
Insgesamt kann man sagen das sich Michael Bay in diesem Film voll und ganz auf Special Effects verlassen hat. Aber so ein Film braucht immer noch eine halbwegs brauchbare Story und ordentliche Dialoge. Die fehlen hier leider komplett.
Also wer seine Heimkinoanlage den Freunden mal demonstrieren will ist hier gut aufgehoben alle anderen müssen diesen Film nicht gesehen haben.
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