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Transamerica - Große Kinomomente
 
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Transamerica - Große Kinomomente

Felicity Huffman , Kevin Zegers , Duncan Tucker    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Darsteller: Felicity Huffman, Kevin Zegers, Fionnula Flanagan
  • Regisseur(e): Duncan Tucker
  • Komponist: David Mansfield
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. April 2009
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B001O4VVCM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.980 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Bree (Felicity Huffman) ist eine konservative transsexuelle (Fast-) Frau. Kurz vor ihrer finalen Operation stellt ein Anruf auf dem New Yorker Jugendgefängnis ihr Leben auf den Kopf. Der Anrufer - Toby (Kevin Zegers) - ist das Ergebnis einer längst vergessenen, experimentierfreudigen Nacht zu High-School-Zeiten, als Bree noch ein Mann war und Stanley hieß. Brees Therapeutin schickt sie nach New York. Erst muss die Vergangenheit abgeschlossen werden, dann gibt es die lang ersehnte OP. Toby hält Bree zunächst für eine christliche Missionarin. Doch Tobys Pläne lösen bei ihr Panik aus: Toby will nach L.A., um Stanley zu finden. In der Hoffnung, ihn unterwegs bei seinem Stiefvater zurücklassen zu können, bietet Bree ihm an, gemeinsam mit ihm an die Westküste zu fahren. Auf dem Weg nach Westen haben beide entgegengesetzte Ziele: Toby will Stanley finden. Und Bree will Stanley für immer hinter sich lassen.

VideoMarkt

Bree steht kurz vor ihrer letzten Operation, die sie endlich vom Mann zur Frau machen wird. Da erreicht sie ein Anruf aus einem New Yorker Jugendknast. Es ist Toby, das Ergebnis eines One-Night-Stands, als Bree noch ein Mann war und Stanley hieß. Auf Anraten ihrer Therapeutin reist Bree von der Westküste nach New York, um Toby in Empfang zu nehmen. Er ahnt nicht, dass die Frau sein Vater ist und lässt sich überreden, mit ihr nach Los Angeles zu fahren, wo er im Pornogeschäft Karriere machen will. Ein kurioser Trip beginnt.

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Von Ray TOP 500 REZENSENT
Roadmovies wurden ab den 60er Jahren immer erfolgreicher als eigenständiges Filmgenre. Die Handlung von Roadmovies spielt auf Landstraßen und Highways, die Reise wird zur Metapher für die Suche nach Freiheit und der Identität der Protagonisten. Bereits einige Jahrzehnte früher gabs Vorläufer, beispielsweise Chaplins "Tramp" oder auch einige Western. In Otto Premingers Film "Fluss ohne Wiederkehr" ist die Straße des Lebens beispielsweise sogar nur mit dem Floß befahrbar. Mitchum und Monroe kämpfen gegen den reissenden Fluß, aber auch für eine neue Erkenntniss "Liebe" auf der Reise.
Mit "Easy Rider" kam 1969 vielleicht das erfolgreichste Roadmovie in die Kinos, eine ganze Generation fand in dem Film eine gewisse Identifikation.
"Transamerica" schildert die Reise zweier Aussenseiter:
Bree (Felicity Huffmann), ist transexuell und heisst eigentlich Stanley. Das Leben im falschen Körper möchte sie hinter sich lassen und sie hat mit zwei Jobs und lamgem Atem das nötige Geld für den operativen Eingriff erspart, der aus ihr auch äusserlich eine Frau machen soll. Die Operation steht kurz davor, als sie überraschend einen Anfruf aus New York erhält. Es ist ein gewisser Toby (Kevin Zegers), ein in Jugendhaft sitzender 17-jähriger Junge, der seinen Vater sucht.
Und dieser Vater ist...Stanley. Toby ist das Ergebnis einer lange zurückliegenden Affäre. Tobys Mutter ist inzwischen verstorben und er steht anscheinend ohne Familie da. Bree scheut es einerseits die Verantwortung für den Jungen zu übernehmen, zahlt aber dennoch den einen Dollar Kaution und nimmt ihn - nach gewissem Zögern und Vorbehalten - auf eine Autoreise nach LA mit. Doch noch ist keiner am Ziel, Bree outet sich nicht und gibt sich als sozial engagierte Christin aus ....auf der Reise begegnen sie sie irgendwann auch den Eltern von Bree (Burt Young/Fionnulla Flanagan)...
Ein Film um zwei Menschen, die abseits der Gesellschaft stehen...hört sich eigentlich wie ein Drama um Identiifikationssuche an, doch Regieneuling Duncan Tucker überrascht mit einer sehr leichtfüßigen Inszenierung, die auch viel Witziges und Aberwitziges zu bieten hat. Vor allem ist der Film aber sehr warmherzig.
Auch schauspierlisch ist der Film klasse. Kevin Zegers als Tobey oder Fionnulla Flanagan als Brees schwierige Mom. Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley einfach phänomenal. Die grandise Leistung wurde 2006 mit einer Oscarnominierung belohnt, sie verlor allerdings im Endspurt gegen Reese Witherspoon mit ihrer Darstellung als June Carter in "Walk the Line"...
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