meine fresse, was haben gogol bordello nur für ein überalbum abgeliefert?
ich bin kein freund von superlativen, aber mit transcontinental hustle übertrifft sich die truppe um eugene hütz um längen selbst.
ein durchgeknallter ohrwurm reiht sich an den nächsten. nicht ein song fällt ab, von vorne bis hinten ein einziger, irrwitziger genuss. rauf und runter läuft die scheibe. abnutzungserscheinungen? fehlanzeige!
in der recht langen pause seit super taranta haben sich die jungs musikalisch noch einmal weiterentwickelt. ja, sie erinnern ein wenig an manu chao. womöglich, weil herr hütz in brasilien seine neue heimat gefunden hat und der entsprechende einfluss unüberhörbar ist? sei's drum.
gogol bordello knallem einem in 13 songs einen melodischen, teils schroffen, aber jederzeit absoluten tanzbaren chipsy-punk-mix um die ohren, der seinesgleichen sucht.
in einem außergewöhnlichen album sticht für mich "when universe collides" heraus. was ganz behutsam anfängt, steigert sich ins unermessliche, mit einem eugene hütz, der sich die seele aus dem leib zu kotzen scheint. herrlich. eine hyme, und was für eine.
im grunde muss man die jungs (und mädels) einmal live gesehen/erlebt/gehört haben. zum anfixen taugt die live-cd "live from axis mundi"
cheers