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Trans-Amerika: Roman
 
 
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Trans-Amerika: Roman [Taschenbuch]

Tom McNab , Verena von Koskull
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 553 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 3 (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374662584X
  • ISBN-13: 978-3746625843
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 184.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tom McNab
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Meilenstein." (The New York Times)

"Wild, klug, spannend." (Achim Achilles)

"Legt man freiwillig nicht mehr aus der Hand." (Running)

"Ein beschleunigter, höchst unterhaltsamer Roman." (Time Out)

"Ein unaufhaltsames Buch." (BBC)

"Ein völlig faszinierender Roman." (London Times)

Kurzbeschreibung

»Ein Meilenstein.« The New York Times Es ist der größte Wettlauf der Geschichte, quer durch das brodelnde Amerika der 30erJahre. Der schnellste Läufer erhält ein exorbitantes Preisgeld. Sollte überhaupt jemand lebend in New York ankommen. – Ein atemberaubender Roman, voller Leidenschaft, Intrigen, Witz und heroischer Momente. Das wohl beste Laufepos aller Zeiten, ein Meisterwerk angelsächsischer Erzähltradition. »Hier bin ich«, sagte er. »Und genau das tue ich. Ich laufe. Deshalb bin ich anders als ihr.« 1931, auf dem Gipfelpunkt der Großen Depression, richtet der schillernde Promoter Charles C. Flanagan den Trans-Amerika-Super-Marathon aus, einen Wettlauf nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen Arbeitslosigkeit und Rezession. Am Ziel des Rennens von Los Angeles, das über die Rocky Mountains, durch Al Capones Chicago bis nach New York führt, erwarten die Sieger hohe Geldpreise und eine gesicherte Existenz. Schnell entbrennt ein erbarmungsloser Wettkampf unter den Läufern. Dazu zählen der ehemalige Gewerkschaftsführer Mike Morgan, vom FBI wegen Mordverdachts verfolgt, der Sprinter Hugh McPhail aus den Kohlegruben von Glasgow, ein englischer Lord, eine Mannschaft der Hitlerjugend, eine ehemalige Revuetänzerin und ein junger Mexikaner, der nur als Sieger sein Dorf vor dem Hungertod bewahren kann. Doch nur einer kann gewinnen. Tom McNabs Epos ist so spannend wie kenntnisreich. Der Leser taucht ein in eine Welt aus Schmerz und Hoffnung und bekommt die Faszination des Laufens in allen Facetten geschildert. »Wild, klug, spannend.« Achim Achilles »Legt man freiwillig nicht mehr aus der Hand.« Running »Ein beschleunigter, höchst unterhaltsamer Roman.«Time Out »Ein unaufhaltsames Buch.« BBC »Ein völlig faszinierender Roman.« London Times

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für Leser und Läufer 28. August 2008
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Tatsächlich gab es 1928/29 die Bunion Derbies. Damals bekannt unter C.C. Pyle's International Trans-continental Foot Races. Organisator war der Sportpromotor "Cash and Carry" C.C.Pyle. Er hoffte, ein Vermögen damit zu verdienen und setzte einen ersten Preis von $25000 aus. Auch wenn nicht nur die besten Läufer angelockt wurden, so fand sich am 4. März 28 ein internationales Feld von 199 Läufern am Start in Los Angeles. Nach 84 Tagen beendeten 55 Läufer das Rennen am Madison Square in New York.

Angelehnt an dieses Rennen hat Tom McNab seinen Roman geschrieben. Ein Roman, der sicherlich viele, die das Laufen zu ihrem Sport gemacht haben, ansprechen wird. Mit klarer Sprache erzählt McNab die Geschichte der Teilnehmer, berichtet über ihre Herkunft und was sie bewogen hat, dieses Rennen zu laufen, dessen Stecke weiter ist, als je ein Läufer in seinen Trainigseinheiten geplant hat. Viele treten an wegen des Preisgeldes und weil sie sonst nichts zu verlieren haben und die meisten scheitern schon auf der ersten Etappe. Langsam kristallisiert sich ein Favoritenfeld heraus und neben den sportlichen Fakten, die sicherlich für Insider interessant sind, werden auch die Erlebnisse rund um die riesige Veranstaltung geschildert. Da gibt es politische Kräfte, die auf jeden Fall verhindern wollen, dass die Läufer ihr Ziel erreichen, persönliche Feindschaften, aber auch Freundschaften und so etwas wie Kameradschaft, die sich unter den Konkurrenten bildet.

Leider hat McNab bei der Handlung auf einige Klischees zurückgegriffen, und so erinnert sein Werk an die guten alten Road-Movies aus Hollywood. Es finden sich Protagonisten, die auf dem Weg zu sich selbst sind und es geht darum, einen Kampf gegen den eigenen Willen und den eigenen Körper zu kämpfen und natürlich dabei die wahren Werte in sich zu entdecken.
Auch bei der Auswahl seiner Charaktere und deren Herkunft und Eigenschaften hätte er ein wenig mehr Sorgfalt walten lassen können, denn diese Kombination 'verschiedener' Helden hat es in vielen Filmen so oder so ähnlich schon gegeben. Man findet den schweigsamen, düsteren Typen, der nicht viel Worte macht, aber zur Stelle ist, wenn Hilfe benötigt wird, den weisen Alten, zu dem alle aufschauen, die gedrillten und humorlosen Hitlerjungen und die schwache und von allen bewunderte Frau, die es noch allen zeigen wird, genauso, wie den englischen Lord, der sich von seinem Butler am Rolls sein Essen servieren lässt.

Trotz dieser Schwäche ' er überzeichnet die Charaktere selten und so bleibt das Rennen und die abgeforderte Leistung im Vordergrund und bietet dem Leser gute solide Unterhaltung, denn dass, was auf und neben der Rennstrecke passiert ist manchmal tragisch, manchmal amüsant, oft spannend und immer interessant und auf keinen Fall langweilig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Mann mit dem Hammer.... 11. Dezember 2011
Von Running Monk TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...lauert bei diesem Roman bereits nach wenigen Kapiteln....

Wie die Marathonpremiere eines unerfahrenen Läufers schießt diese Geschichte rasend schnell vom Startbereich los, um wenig später von Kapitel zu Kapitel immer mehr abzuflachen, bis es schließlich zu einen ganz schwachen Schluß kommt.

Die Story in Kürze: Während der großen Depression der frühen Dreißiger Jahre veranstaltet der Promoter C. C. Flanagan einen Wettlauf von Los Angeles nach New York. Die riesigen Preisgelder locken Läufer - erfahrene Profis und völlige Anfänger - aus der ganzen Welt in die USA. Der Lauf ist vom Start weg von vielen Schwierigkeiten begleitet und von Etappe zu Etappe häufen sich die Probleme, vor allem finanzieller Natur.

Hauptakteure neben Flanagan sind vor allem einzelne Läufer und eine Läuferin, die samt und sonders aus verschiedenen Gründen die Preisgelder erhaschen wollen. Ein Mexikaner will damit sein Dorf retten, ein anderer läuft seiner Vergangenheit davon, und der schon ältere Doc Cole will seine letzte Chance auf einen Gewinn wahren.

Die Geschichte bleibt sehr klischeehaft und schwach. Steht zu Beginn noch das Laufen im Vordergrund - einzelne Etappen z. B. durch die Rocky Mountains oder die Wüste werden noch anschaulich aus Sicht der Läufer geschildert - rückt in der Hälfte des Buches das Organisatorische in den Vordergrund.

Die Charaktere wirken blaß, darüber hinaus sind nur die "guten" Protagonisten im Vordergrund. Gegenspieler bleiben relativ sprachlos. Die Chance, auch einem Antagonisten eine Stimme zu verleihen, wird vertan. So nimmt an diesem Rennen eine Gruppe der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Hitlerjugend am Rennen teil, doch bleiben diese mit Ausnahme ihres Teamchefs, der, oh Klischee, mit Monokel auftritt, wortlos bis zum Schluß. Selbst als ein US-Amerikanischer Gewerkschafter die Nationalsozialisten irrtümlicherweise für "Kollegen" aus dem alten Kontinent hält - wie ich finde originelle Idee - bleibt die Chance, daraus etwas zu entwickeln, ungenutzt.

Von den Hauptdarstellern überzeugt eigentlich nur der Charakter des Doc Cole, mit dem auch sowas wie eine Sympathie von Leser auf Romanfigur entstehen kann. Geschickt werden auch in seinen Erläuterungen immer etwas Geschichte des Ultra- und Extremlaufes eingeflochten, so daß der Leser auch ein wenig über die uns heute so verrückt anmutenden Profirennen des 19. Jahrhunderts in Erfahrung bringt.

Ganz grausig ist das "Da ist ein Problem - schwupps - sofort gelöst"-Syndrom in jedem Kapitel. Was es auch ist - korrupte Politiker, die Mafia (z. B. ein Gastauftritt von Al Capone), aufgehetzte Gewerkschafter, ein streikender Catering-Service und und und - noch im gleichen Abschnitt tritt entweder jemand auf, der einen der Darsteller von früher her kennt und das Problem beseitigt, oder das Problem wird anders gelöst. Zumindest nerven diese Happy-Ending-Kapitel mit der Zeit.

Höhepunkt des Kitsches bleibt dann der Schluß des Romanes, aber da soll nicht zu viel verraten werden, außer, das die Laufveranstaltung ihr Ziel New York erreicht. Aber das überrascht bei den Happy Ends nicht wirklich.

Natürlich gibt es auch positive Seiten des Buches. Neben den erwähnten Charakter des Doc Cole, mit dem sich der Autor wirklich Mühe gemacht hat, gefällt mir Kapitel 3 ("Broo-Park") sehr gut, in dem das Glasgow von 1930 mit samt seinen Milleau der Arbeitslosigkeit und Armut sehr authentisch geschildert wird. Auch tauchen doch hin und wieder kleinere Abschnitte auf, die in ihrer Beschreibung und Erzählung Stimmung aufkommen lassen, auch wenn diese spärlich besetzt sind.

Vielfach werden allerdings Personen der Zeitgeschichte erwähnt, die nicht unbedingt jedem Leser eine Begriff sein werden, die man allerdings kennen sollte, wenn der Satz, in dem sie erwähnt werden, einen Sinn ergeben soll.

Das Buch selber liest sich sehr schnell, die deutsche Übersetzung ist allerdings teilweise mißlungen und inkonsequent. So wird z. B. ein Colonel als Oberst übersetzt, zwei Sätze weiter bleibt der Seargant ein Seargant. Auch sonst wurde teilweise geschludert.

Alles in allem ein Buch, das nur zur Hälfte direkt mit Laufen zu tun hat. Kann man lesen, kann sogar stellenweise Spaß machen. Aber man stirbt nicht, wenn man es nicht gelesen hat.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fulminanter Beginn 26. April 2010
Von Serge
Format:Taschenbuch
-Die mühsam aufgebauten Konflikte enden alle viel zu schnell im Happy End.
Bsp: Der Gewerkschaftsführer, der den Lauf anfangs boykottiert lädt kurz darauf zum großen Versöhnungsessen.
-Die Dialoge kommen vom Fließband, sind zum großen Teil unerträglich.
Bsp S.173: "Was uns nicht umbringt, macht uns stark."
-Die Figuren enden alle im Kitsch.
Bsp: Morgan der schweigsame Witwer heiratet die einzige Frau, die schon auf den ersten Seiten von seinem muskulösen Oberkörper beeindruckt war.

Trotz interessanter Grundidee und spannend gestaltetem Beginn hat sich der Autor im weiteren Verlauf leider viel zu wenig Mühe gegeben und ein Klischee ans nächste gereiht.
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