Trance - Gefährliche Erinnerung 2012 CC

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Um ein Goya-Meisterwerk zu stehlen, tut sich Kunstauktionator Simon mit einer Gangsterbande zusammen. Der Coup läuft aus dem Ruder, durch einen Schlag auf den Kopf verliert Simon Teile seines Gedächtnisses und kann sich nicht erinnern, wo er das Gemälde versteckt hat. Der Anführer der Bande heuert eine Hypnosetherapeutin an, um in Simons Psyche zu fahnden. Je tiefer sie in dessen Unterbewusstsein eindringt, umso gefährlicher wird das Spiel. Die Grenzen zwischen Begehren, Realität und hypnotischer Suggestion verwischen.

Darsteller:
Mark Poltimore, Tuppence Middleton
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 41 Minuten
Darsteller Mark Poltimore, Tuppence Middleton, Matt Cross, Vincent Cassel, Simon Kunz, Danny Sapani, Rosario Dawson, Wahab Sheikh, James McAvoy
Regisseur Danny Boyle
Genres Drama, Thriller
Studio Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Veröffentlichungsdatum 6. Dezember 2013
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch
Originaltitel Trance
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 41 Minuten
Darsteller Mark Poltimore, Tuppence Middleton, Matt Cross, Vincent Cassel, Simon Kunz, Danny Sapani, Rosario Dawson, Wahab Sheikh, James McAvoy
Regisseur Danny Boyle
Genres Drama, Thriller
Studio Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Veröffentlichungsdatum 6. Dezember 2013
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch
Originaltitel Trance

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Estragon TOP 1000 REZENSENT am 21. August 2014
Format: DVD
Man liegt wohl nicht völlig daneben, wenn man behauptet, Danny Boyle sei der Michael Bay für Leute mit Abitur. Er hat die manchmal mehr, manchmal weniger unheilvolle Neigung, zu viel des Guten zu tun und dabei auffällig auf Sophistication zu setzen.

Der atemberaubend konstruierte Plot: Es geht um einen Kunstraub, bei dem das geraubte Bild verloren geht. Dem jungen Auktionator Simon (James McAvoy) gelingt es während der Raubaktion, das Bild zu verstecken. Da er anschließend einen Schlag auf den Kopf erhält, der eine retrograde Amnesie auslöst, weiß erst einmal niemand, wo sich das Bild befindet. Simon steht der Bande von Franck (Vincent Cassel) gegenüber. Die Hypnotherapeutin Elizabeth (Rosario Dawson) soll die Erinnerung wiederherstellen. Alle Beteiligten haben ihre eigenen Pläne. Ein Katz- und Mausspiel beginnt. Wechselseitige Täuschungen enthüllen sich nach und nach, stets scheint es noch eine weitere Falltür zu geben. Die meisten Beteiligten sind nicht das, als was sie sich anfänglich präsentierten.

Solche überkonstruierten Plots können durchaus Spaß machen, – man denke etwa an Bryan Singers »Die üblichen Verdächtigen«. Doch hier bei Boyles Film erlahmt das Interesse immer mehr, je länger der Film dauert. Die Charaktere sind ungefähr so charismatisch wie Schachfiguren. Sie werden hin und her geschoben, ein nennenswertes Eigenleben besitzen sie nicht. Boyle gibt sich als Mastermind und möchte die Freude an seinen eigenen Einfällen mit den Zuschauern teilen. Doch das klappt nicht. Was Boyle präsentiert, fesselt nicht um seiner selbst willen. Boyle stellt lediglich seine eigene Virtuosität aus.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Schlachter VINE-PRODUKTTESTER am 9. Dezember 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Kaum zu glauben, aber ab und zu kommt ein Film um die Ecke, der einen tatsächlich noch überraschen kann und das Mitdenken erfordert. Vordergründig meint man anfangs zwar - in erlesenen Bildern und mit unglaublich dynamischer Kamera gefilmt - ein dutzendmal ähnlich gesichtetes Heist-Movie zu sehen - bis einem die ersten Wendungen um die Synapsen gehauen werden. James McAcoy - für mich eine der vielversprechendsten Neuentdeckungen der letzten Jahre neben Michael Fassbender - macht dabei eine Charakterentwicklung durch, die einem den Mund offen stehen lässt. Unterstützt von dem diesmal jenseits seiner üblichen Bad Ass Attitüde agierenden Vincent Cassel und der hinreißenden Rosario Dawson, die wohl einen der mutigsten Textilfrei-Auftritte seit Sharon Stone in BASIC INSTINCT hinlegt. Leider lässt sich nicht sehr viel mehr zur Story verraten, ohne die unerwarteten Twists vorwegzunehmen. Bleibt nur der Tipp, sich dieses im Massenactiongedöns des Jahres 2013 untergegangene Juwel wenigstens im Heimkino anzuschauen. Die Investition lohnt sich allein deshalb, weil man sich diesen Streifen tatsächlich mehr als einmal ansehen wird, um auch alle Wendungen verarbeitet zu bekommen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von j.h. TOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Januar 2014
Format: Blu-ray
Simon (James McAvoy), spielsüchtiger Angestellter eines Londoner Auktionshauses, sichert dem Kriminellen Franck (Vincent Cassel) ein wertvolles Gemälde von van Gogh für die Bezahlung seiner Schulden zu. Bei dem inszenierten Überfall übergibt Simon seinem Partner wie vereinbart die Tasche. Doch das Bild wurde kurz vorher aus dem Rahmen geschnitten - und nach einem Schlag auf den Hinterkopf kann Simon sich nicht mehr an das Versteck erinnern. Eine Psychotherapeutin soll mittels Hypnose die Erinnerung wieder herstellen ...

Danny Boyle (*1956) legt den Film bewusst verwirrend an, denn häufig ist nicht klar, ob die ablaufenden Szenen auch Wirklichkeit sind. Auch visuell ist der TRANCE äußerst ungewöhnlich gestaltet durch eigenwillige Kameraperspektiven und wahrhaft aufregende visuelle Effekte. So wird der sehr farbige Film zu Boyles zeitgemäßer Hommage an den Film Noir. Der dynamische Soundtrack stammt erneut von Rick Smith, der bereits mehrfach mit Danny Boyle zusammenarbeitete.

Die Blu-ray von FOX bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualiät. Neben der englischen Originaltonspur in DTS-HD Master Audio 7.1 sind Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Japanisch in DTS 5.1 enthalten. Unter den zahlreichen Extras ist vor allem Danny Boyles Betrachtung der eigenen Filme anhand markanter Ausschnitte sehenswert (deutsch untertitelbar), wobei offensichtlich aus rechtlichen Gründen TRAINSPOTTING nicht vorkommt. Zusätzlich ist der sehenswerte Kurzfilm EUGENE (2012, 13 min) von Spencer Susser enthalten, in dem ein einsamer Reisender in einem Hotel in Washington D.C. von seinem Ultrabook alle Wünsche erfüllt bekommt.

Sehr empfehlenswert für Sammler etwas anspruchsvollerer Kriminalfilme - und natürlich der Werke Danny Boyles.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 15. Dezember 2013
Format: DVD
Wenn die Erzählstimme des jungen Simon(James McAvoy) uns das erzählt, stimmen wir ihm zu. Doch Simon selbst scheint diesen Grundsatz nicht zu beherzigen. Als Mitarbeiter eines Auktionshauses hilft er einer Bande von Gangstern ein wertvollen Gemälde von Goya zu stehlen. Doch der Coup läuft nicht ganz rund. Nach dem Diebstahl liegt Simon im Krankenhaus und der Gangsterboss Frank(Vincent Cassel) muss feststellen, dass er statt des gestohlenen Bildes lediglich einen leeren Rahmen ergattert hat. Simon muss das Bild vorher zur Seite geschafft haben, aber wie und wohin? Nach einem Schlag auf den Kopf weiß der jedoch gar nichts mehr. So hat Simon Frank und Co. im Nacken, die um jeden Preis das Bild haben wollen. Da spielt auch Simons Leben keine große Rolle. Der sucht die Hilfe der Hypnosetherapeutin Elizabeth(Rosario Dawson), um seiner verloren gegangenen Erinnerung auf die Schliche zu kommen. Elizabeth kapiert ziemlich schnell, worum es geht. Sie steigt ein in die Suche nach dem Goya Gemälde. Jetzt ist nicht nur Simons, sondern auch Elizabeths Leben in Gefahr...

Da hat Danny Boyle eine richtig gute Geschichte an den Start gebracht. Die ersten 10 Minuten des Films dürften jederzeit in einem Lehrbuch über die Eröffnung eines Spielfilms abgedruckt werden. So präzise, spannend, schnell und interessant kann kaum jemand in einen Plot einführen. Leider verliert Boyle, meiner Ansicht nach, im Mittelteil ein wenig den Überblick und hopst hier und da aus der Fahrspur des Roten Fadens. Da wäre weniger vermutlich mehr gewesen. Am Ende fängt Boyle die Geschchte wieder ein und bringt sie zu einem ordentlichen Ende. Es ist dieser teilweise verworrene Mittelteil, der mich persönlich an -Trance- ein wenig gestört hat.
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