Im Januar 1999 brachte der damals noch recht unbekannte DJ, Kai Tracid, sein erstes Album „Skywalker 1999" heraus. Seitdem ist viel passiert...
Die ersten erfolgreichen Singles waren „Tiefenrausch" und „Destinys path", die weder auf der Dream Dance noch auf anderen CDs fehlen durften. Danach folgte „Too many times", was nicht nur weibliche Discogänger vor Drogen warnen sollte (s. oben). Zudem kam die Single „Life is too short", wobei die Melodie aus der "Unendlichen Geschichte" übernommen wurde, was aber dafür sehr gut ankam. Als letztes erschien „Trance & acid" als Single, blieb aber nur 5 Wochen in den Charts.
Diese vier Songs und noch neun (acht ohne Intro) andere sind auf dem Album „Trance & acid" von Kai Tracid zu finden. Die Spielzeit liegt bei 62+ Minuten, was durchschnittlich bei Alben dieser Musikrichtung ist. Gut ist auch, dass ein Remix von einem anderen DJ (Warmduscher) dabei ist, was das Ganze abrundet. Aber spätestens nach dem Intro kann sich der Hörer nicht mehr von diesem Album reißen und muss es unbedingt zu Ende hören. Dies liegt vor allem an der unterschiedlichen Auswahl an Songs (zwischen ruhigem Trance und harten Acid = Tracid :-). Es folgt eine Titelauflistung, die dies verdeutlicht:
Intro = „Tracid theme" (ist auf jedem Liveset von Kai Tracid dabei) 5 Sterne
„Tiefenrausch (The deep blue)" (schöner Bass und „traumhafte weibliche Vocals) 5 Sterne
„Bad shape" und „Peyote song" (schöne Melodie + Bass + Vocals) 6 von 5 Sternen ;-)
„Destinys path" (alt, aber immer noch gut, weibliche Vocals) 4 Sterne
„Message without words" (Acid lebt) 5 Sterne
"Too many times", "Life is too short" und "Trance & acid" 5 Sterne
"Destinys path (Warmduscher remix)" und "Voyager" (Hardtrance pur) 5 Sterne
„Suicide" (ein Lied zum Nachdenken + bedrückend der Text) 6 von 5 Sternen ;-)
„The worst pain of all" (Zum Schluss ohne Bass, dafür aber perfektes Ende des Albums)
Ein super Album, das in keiner Trance (und natürlich Acid) Sammlung fehlen darf:
5 1/2 Sterne = 5 Sterne