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Traktat über kritische Vernunft [Taschenbuch]

Hans Albert
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1991
Der 'Traktat über kritische Vernunft' enthält die ausführliche Darstellung von Alberts erkenntnistheoretischer Position, seine Erläuterung der Idee der Kritik und ihre Bedeutsamkeit bei der Betrachtung von Ideologie, Theologie und Geschichts-und Sozialwissenschaft.

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Traktat über kritische Vernunft + Joseph Ratzingers Rettung des Christentums: Beschränkungen des Vernunftgebrauchs im Dienste des Glaubens
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 303 Seiten
  • Verlag: UTB, Stuttgart; Auflage: 5., verb. u. erw. Aufl. (1. Januar 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825216098
  • ISBN-13: 978-3825216092
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.411 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der modernen Philosophie 24. Februar 2006
Format:Taschenbuch
Der Traktat über kritische Vernunft enthält die ausführliche Darstellung von Hans Alberts erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Position, seine Erläuterung der Idee der Kritik und ihrer Bedeutsamkeit bei der Betrachtung von Ideologie, Theologie, Geschichte, Politik und Geschichts- und Sozialwissenschaft. Die neueste Auflage, die - wie auch schon früher Karl R. Popper - gewidmet ist, enthält einen umfangreichen Anhang, in dem der Autor seinen Kritikern antwortet und ausführlich auf das klassische Begründungsproblem eingeht. Das Buch ist ein Muss für all diejenigen, die nicht auf die wechselnden Wogen und Moden von Fundamentalismus und Relativismus hereinfallen möchten. Das Buch ist keineswegs platt, der Leser muss schon intensiv mitdenken, aber es ist frei von altem und neuem Einschüchterungsjargon. Und es hat Biss.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Blaumaintal VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In seinem Buch kritisiert Albert die Methodologie des klassischen Rationalismus, die seiner Meinung nach bis in die heutigen Theorien der einzelnen Wissenschaften fortwirkt: Nämlich das Voraussetzen eines zureichenden Grundes, eines unbezweifelbaren archimedischen Punktes der Gewißheit auf dem dann alle anderen Prämissen, die man so gesichert glaubt, aufbauen. Dabei unterscheidet er eine intellektualistische und eine empirische Variante der Letztbegründung. Erstere Position meint die Letztbegründung durch reine Vernunftsgründe zu finden, letztere durch vorgeblich unbezweifelbare empirische Erfahrung. Der Versuch einer Letztbegründung führt allerdings nach Albert schnurstracks in das "Münchausen-Trilemma": Entweder man verfängt sich in einem logischen Zirkel, bei dem man über Deduktion nur zu einer Letztbegründung kommt indem man auf schon vorher getroffene Behauptungen rekurriert, die selber noch nicht begründet worden sind, oder man kommt in einen infiniten Regress und frägt immer weiter ad infinitum nach Gründen und verfehlt so eine Letztbegründung, oder aber man ist gezwungen das Begründungsverfahren an einem bestimmten Punkt abzubrechen und dann dieses Ergebnis als archimedischen Punkt auszugeben. Um diesem Trilemma zu entgehen distanziert sich Albert von diesem klassischen Rationalitätsmodel und setzt auf einen kritischen Fallibismus. Er verzichtet auf die These eines unbedingt notwendigen zureichenden Grundes und spricht sich dafür aus, dass alle Thesen als prinzipiell falsifizierbar gelten sollen und zwar im Hinblick auf dadurch möglich werdende Problemlösungen. Wissenschaftliche Thesen gelten so nicht mehr als absolut wahr, sondern als prinzipiell überholbar, erreicht wird nicht die Wahrheit, sondern eine Annäherung hin zur Wahrheit, die prinzipiell unerreichbar bleibt. Albert wendet seinen Standpunkt dann konsequent auf andere Bereiche aus: Auf Ethik, Sozialwissenschaften, Philosophie, Politikwissenschaft und Theologie. Besonderes schlecht kommen bei ihm die Theologen weg. Albert weist schafsinnig und scharfzüngig auf deren Immunisierungsstrategien gegenüber Dogmatisierungen hin, die seiner Meinung nach eine fruchtbare Fortentwicklung verhindern würden, einer Fortentwicklung, der keine absoluten Wahrheiten mehr heilig sind. Denn nach Albert ist uns der Zugang zu solchen Wahrheiten verwehrt und darum führt deren Annahme in die dogmatische Erstarrung und letztlich in die Wahrheitsferne. Ein moderner Klassiker kritischen Philosophierens.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker 18. März 2000
Format:Taschenbuch
Ergänzend zu den anderen Rezensionen: Dieses Buch ist ein philosophischer Klassiker seit 1968, der inzwischen auch in viele Sprachen übersetzt ist wie Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Portugiesisch. Dieser Kritische Rationalismus hat auch in Deutschland seine Wirkung nicht verfehlt. Es gibt kaum noch eine philosophische Richtung, die uns den Besitz von sicherem Wissen vorgaukeln würde. Trotz dieser Beschränkung des Wissens, die nur die Sicherheit beschränkt, aber keine Erkenntnisgrenze darstellt, nicht dem Skeptizismus oder gar irgendeiner der vielen Formen des Relativismus zu verfallen, ist eine der Glanzleistungen des Krit. Rationalismus, an der Hans Albert großen Anteil hat.
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5.0 von 5 Sternen Klassiker des Kritischen Rationalismus
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Veröffentlicht am 31. Mai 2003 von Ingram Braun
5.0 von 5 Sternen Ein Hauptwerk der modernen Philosophie
Der Traktat über kritische Vernunft enthält die ausführliche Darstellung von Hans Alberts erkenntnis- und wissenschaftstheoretischer Position, seine... Lesen Sie weiter...
Am 15. Mai 1999 veröffentlicht
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