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Trainspotting Taschenbuch – 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 347 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442540127
  • ISBN-13: 978-3442540129
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (158 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 832.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Man stelle sich ein kleines Land vor, das von seinem einzigen Nachbarland seit Jahrhunderten auf verschiedenartigste Weisen, aber stets energisch unterdrückt wird, in dem die Wirtschaft darniederliegt und die Leute frustriert sind. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, der Lebensstandard niedrig. Alkohol-, Rauchwaren- und Rauschdrogenkonsum suchen in Europa ihresgleichen, die Krebsraten auch. Da gibt es eine schnuckelige Bilderbuchlandeshauptstadt, in der sich Unmassen von Touristen tummeln und allsommerlich ein -- am internationalen Standard gemessen -- mittelmäßiges Kulturfestival stattfindet; den Rest des Jahres über herrscht kulturell toteste Hose. Umso erstaunlicher, daß Literatur in diesem Lande ganz besonders großgeschrieben wird und beinahe jeder Säugling sämtliche Werke der Nationalschriftsteller, Scott, Burns und Stevenson, auswendig hersagen kann.

Noch erstaunlicher, daß neuerdings ein vierter Name dazugekommen ist, der meist im gleichen Atemzuge genannt wird, obwohl er mit den anderen dreien nicht recht viel gemeinsam hat, und der deren Auflagenzahlen bald zu überflügeln droht.

Choose life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television. Choose washing machines, cars, compact disc players and electrical tin openers ... choose DIY and wondering who the fuck you are on a Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit crushing game shows, stuffing junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pishing your last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up brats you spawned to replace yourself. Choose your future. Choose life... But why would I want to do a thing like that?

So beginnt bekannterweise die Verfilmung von Irvine Welsh' Erstlingsroman Trainspotting. Man nehme ein paar Filmemacher, die bereits im Vorjahr mit "Shallow Grave" die britischen Filmkassen gesprengt haben, eine satte Dosis Sex, Drugs and Rock 'n' Roll: schon hat man den Stoff, aus dem die Kultfilme sind. Eine Zutat nehme man noch, ohne die kein Kultfilm Kultfilm wird: eine Handvoll gängiger Klischees, und auch die sind im Film ordentlich enthalten, wie Regisseur Danny Boyle selbst zugibt. Weiterhin gibt er zu, diese selbst hineingeschmuggelt zu haben, da sie im Buch so nicht zu finden wären, und er würde sie selbst nicht mögen -- aber ohne ginge es nunmal nicht im Filmbusiness.

Und damit wären wir beim Buch, das in Großbritannien bereits Bestseller war, als die Verfilmung noch niemand gedacht hat: Neben den gängigen Klischees fehlen auch jegliche Tabus; ob Drogenexzesse, Sex, Chauvinismus, Krimi, Satire -- Irvine Welsh kennt weder Grenzen noch Kompromisse: Hartes Milieu, harte Typen, harter Humor, härteste Gangart, und dabei doch immer nur vom Feinsten. Ob da einer auf Turkey nach seinen halbaufgeweichten Opiumzäpfchen die Toilette durchwühlt, ein anderer für sein Leben gerne Bullterrier schlachtet, ein weiterer Jagd auf schwule Junkies macht und wieder einer sich bei seinem ersten Analverkehr eine Platzwunde am Kopf zuzieht, weil ihm Hände und Füße gebunden sind, Welsh' Figuren sind Karikaturen, aber doch solche, die aus dem Leben gegriffen sind, und wo genau die Grenze verläuft, weiß keiner. Ihre Namen sind übrigens, ebenso wie die Handlung, Nebensache; weitere Unterschiede zum Film, der zuweilen mehrere Charaktere und Geschehnisse zu jeweils einer Figur und einer Szene zusammenwurstet.

Was sollte ein solches Buch auch für eine Handlung haben? Junkies verbringen nun mal die Hälfte ihres Lebens damit, Stoff zu kriegen, und die andere Hälfte damit, von ihm loszukommen. Und am Ende sind sie alle clean und happy. Oder auch nicht, zumindest nicht bei Irvine Welsh, und außerdem sind die meisten Figuren im Buch eben gerade keine Junkies, oder wenn doch, dann nicht nur. Trainspotting ist kein Drogenbuch: Keine Botschaft, noch nicht mal eine sozialkritische Komponente. Es geht schlichtweg um ein paar arme Schweine, die einfach auch gerne ein bißchen leben. Davon, wie sie das machen, erzählt Trainspotting. Das Buch ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die irgendwann in irgendwelchen Literaturzeitschriften erschienen und für die Buchform mit einem roten Fädchen umwickelt worden sind. Manche Figuren haben Namen, manche nicht, mal erzählen sie in der ersten Person, mal wird von ihnen in der dritten erzählt, mal sind es die gleichen, mal nicht, ständig wechseln sie ihre Launen, und ständig sind sie verschieden drauf. Chaos statt Systematik. Und gerade diese Hingerotztheit macht Trainspotting so extrem abwechslungsreich und lesenswert -- wie übrigens auch sämtliche anderen Bücher von Irvine Welsh. Wer des Englischen auch nur ein bißchen mächtig ist, sollte Irvine Welsh eigentlich im Original lesen, da der Edinburgh-Straßenslang weder beschreib- noch gar übersetzbar ist. --Dieter Lohr

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Irvine Welsh, geboren 1958, lebt in London.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hobbyantiquar am 20. März 2007
Format: Taschenbuch
Ich habe Trainspotting bereits mehrfach gelesen, und jedes Mal zieht es mich erneut in seinen Bann. Die Geschichte wird aus ständig wechselnder Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt. Sie spielt im Rauschgiftmilieu der schottischen Stadt Edinburgh und beschreibt Episoden des tristen, dekadenten Drogenlebens. Welsh benutzt dabei eine milieugerechte vulgäre Sprache, die dem Buch Glaubhaftigkeit verleiht und zugleich sehr amüsant ist.

Der Leser dringt tief in das Seelenleben der handelnden Akteure ein, lernt ihre Motive zu verstehen und entwickelt zwangsläufig eine wie auch immer geartete Form der Sympathie für sie. Auch wenn es keinen erkennbaren Handlungsstrang gibt, so bestechen doch Detailtreue und Wortwitz der einzelnen Kapitel. Außerdem ist das Ende des Buches dramaturgisch äußerst gelungen.

Trainspotting - ein Roman, der realistische Einblicke in die Drogenszene gestattet und gleichzeitig hervorragend unterhält. Mein Lieblingsbuch ...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von the_kai am 17. April 2005
Format: Taschenbuch
Das Buch hat eine Romanstruktur, die man erst nach dem 3. Kapitel versteht und eine Sprache, die nicht nur hart an der Grenze des Geschmacklosen balanciert, sondern diese mit großen Schritten überschreitet.
Aber man lässt sich darauf ein und befindet sich plötzlich mitten im Welsh-Universum. Man fühlt sich nach kurzer Zeit selbst schon ganz zugedröhnt und wird süchtig danach, jeden einzelnen Satz in sich aufzusaugen. Und das vollkommen legal...
Bestimmt nichts für zarte Gemüter, aber trotzdem (oder gerade deshalb) absolut lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Juli 1999
Format: Taschenbuch
It's not a book for everybody.
Yes, it was dark. Yes, it had naughty, naughty language. Yes, parts of it depressed the hell out of me. But parts of it also touched me and even made me cry....
The characters were more real than those in any other book I have read to date. I have finally found an author who can rival Douglas Coupland at people-making! Mr. Welsh deserves a hurrah for his incredible talent for seeing and writing people as they truly are. Everybody knows somebody from Trainspotting, whether or not said someody is a heroin addict.
I think that, for many, the attraction to this book lies in the fact that we are all addicted to something...people, places, books, love, hate...and we have all been "kicking" something. Therefore, this novel can speak to anybody...if you listen to it.
Oh, and it's the first time I have actually been attracted to a literary character. C'mon, ladies, wouldn't Renton be just the IDEAL man if he'd just kick that nasty habit of his???
Read this book! If nothing else, you will feel that you are prepared to travel to Scotland and talk with the natives.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Polygraph am 10. August 2008
Format: Taschenbuch
Naklar, "Trainspotting" ist einer der besten Filme, den die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat, und der Roman ist noch zehntausendmal besser, da hier alle Figuren des Films (und noch einige mehr, die es nicht mehr auf die Leinwand geschafft haben) mit einem deutlich höheren Detailreichtum charakterisiert werden, und während des Romans jedes Mitglied der Bande mindestens einmal als Ich-Erzähler auftritt. "Trainspotting" ist ein brillanter Film ' als Roman ist es Meisterstück sprachlicher und figurenzeichender Feinarbeit: In der deutschen Fassung lässt sich diese Genialität allerdings nicht einmal erahnen, denn die Übersetzung ist ein sprachlicher Kahlschlag, der jede Originalität zunichte macht.

Ich weiss: Nichts ist so schwierig wie Umgangssprache und Dialekt angemessen in eine andere Sprache zu übertragen ' viele Übersetzer haben bereits vor dieser Herausforderung kapituliert: Vom "Fänger im Roggen" bis zu der Neuübersetzung von "Uhrwerk Orange"- die Katastrophe ist hier eher Ausnahme als Regel.
Auf der anderen Seite setzt der Beruf des Übersetzers auch eine gewisse Liebe zur Sprache voraus: Mit dem Google-Automaten und dem Langenscheid-Wörterbuch allein kommt man eben nicht weit; und wenn man schon eine regionale Umgangssprache wie das Schottische nicht angemessen ins Deutsche übertragen kann, dann kann man doch zumindest versuchen, sich eine Alternative auszudenken - es von mir aus durch eine deutsche Einfärbung zu ersetzen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Max Schwurbel am 14. August 2003
Format: Taschenbuch
Warum schreibt einer ein hemmungsloses, respektloses, melancholisches, lustiges Buch über keine Lust zu Arbeiten, harte Drogen, Fixer, Junkies, Dreck und Trostlosigkeit, und die Leute wollen all das lesen? Wollen es wissen, finden es cool, amüsieren sich? Und es wird ein Bestseller draus, es wird verfilmt, es gibt eine erfolgreiche CD vom Soundtrack? Warum nicht auch gleich das Original-Fixerbesteck vom Hauptdarsteller als Merchandising-Artikel mit Original Siff an der Nadel? Alle sagen "dies ist ein wichtiges Buch", "dies ist ein gutes Buch", "das ist Kultur". Weil da einer ist, der mehr gewagt hat als andere. Der dem ganzen Elend noch einige Abgründe hinzufügt. Weil man es mal aus der Edinburgh-Perspektive betrachten sollte. Na gut, das war jetzt ein bisschen zynisch.
"Trainspotting", das ist ein lustiges Buch über ein trauriges Leben. Aber das macht nichts, denn was traurig ist und lustig, kommt schließlich immer auf die Haltung an. Gibt einem jedenfalls eine ziemlich gute Einweisung in Dinge, die man selber lieber nicht probiert. "Wenn ich nur nicht so lange damit gewartet hätte, ein Mensch zu werden. Aber lieber spät als gar nicht, das könnt Ihr mir glauben." Das Original hat Irvine Welsh 1993 geschrieben, das ist jetzt zehn Jahre her. Und obwohl das "wirklich große neue Talent" (The Herald) Welsh seither noch ein bisschen was produziert hat - an "Trainspotting" reichte nichts mehr heran. Eigentlich schade.
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