Meinung:
Naja, das war es wohl nicht, was ich erwartet hatte. Eigentlich lese ich alles von Eiki Eiki gerne, aber Train Train traf meinen Geschmack überhaupt nicht. Viel zu übertrieben, total verfahren in sinnloses Chaos, dass ist es nicht was ich mir unter einem SA Titel vorstelle. Besonders nachdem mir Yugion und Color sehr gut gefallen haben bin ich von Train Train richtig enttäuscht. Ich werde es noch einmal beim 2. Teil versuchen, aber wenn sich da nichts Grundsätzlich ändert werde ich mich von dieser Serie verabschieden.
Zum Manga selbst:
Der Manga erzählt die Geschichte von Asahi Saruta, der seinen Lebenstraum, ein Lokführer wie sein Vater zu sein, erfüllen will. Er wird allerdings nur als Bahnhofsangestellter eingestellt und das auch noch an einer Station deren Angestellte nur ihres Aussehens wegen gewählt werden. Asahi hat leider nur eine Stärke, er sieht unglaublich süß aus, ansonsten hat er zwei linke Hände und Füße. Daraus resultieren nun die im Manga aneinandergereihten chaotischen Miniepisoden.
Der Zeichenstil ist Eiki Eiki typisch klar, fast schon schlicht. Kaum erwähnenswerte Hintergründe, der Fokus liegt klar auf den Personen. Und daran hapert es meiner Meinung nach. Die Personen sind samt und sonders oberflächlich und austauschbar. Platte Prototypen ohne Charme. Die Zeichnungen sind ständig aber erfolglos bemüht die Klischees zu erfüllen. Wenn dies das Erstlingswerk von Eiki Eiki währe könnte ich das noch verstehen, aber leider gibt es ältere Manga von ihr die auf einem gänzlich anderem Niveau spielen.